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Im Beet mit Blick: So gelingt der Anbau von Safran im Hochbeet

Blick-Logo Blick vor 4 Tagen Adina Steimer

Garten-Profi Scarlet Allenspach (34) gibt Tipps, wie der Anbau von Safran im Hochbeet gelingt.

So gelingt der Anbau von Safran im Hochbeet © Bereitgestellt von Blick So gelingt der Anbau von Safran im Hochbeet

Haben Sie gewusst, dass Sie auf dem Balkon Gold züchten können?

Im Frühherbst ist Anbau-Zeit für das «Rote Gold», besser bekannt als Safran. Das Wichtigste beim Anbau der Safranknollen ist ein sonniger Standort, wie Blick-Garten-Expertin und Gründerin von Urbanroots, Scarlet Allenspach, bestätigt.

Wichtig ist: für jede Knolle ein Loch graben – zehn bis 15 Zentimeter tief. Die Knolle wird mit den «Haaren» nach oben in das Loch gelegt. Ausserdem sollte zwischen zwei Knollen zehn Zentimeter Abstand vorhanden sein. Denn die Knollen vermehren sich.

Safran ist sehr anpassungsfähig und übersteht sowohl warme Sommertage als auch graue Nebeltage gut. Die roten Stempelfäden, die aus der Pflanze wachsen, sind das Herzstück der Pflanze. Denn aus ihnen entsteht das Gewürz. Im Herbst blüht die Pflanze violett.

Safran mit Pinzette ernten

Gegossen werden die Pflanzen nur bei trockenem Wetter. Wenn die Safranknollen genügend Regenwasser abbekommen, ist kein Giessen notwendig. In einem sehr trockenen Herbst und im Sommer empfiehlt Allenspach, einmal pro Woche zu giessen. In der Regel treibt die Knolle im September aus. Nach dem Vollmond im Oktober kann meistens der erste selbst angebaute Safran geerntet werden.

Dabei werden die roten Fäden mit einer Pinzette aus der Blüte gezogen und die Fäden anschliessend getrocknet. Scarlet Allenspach: «Am besten werden die Fäden danach auf einem Haushaltspapier ohne viel Sonneneinstrahlung getrocknet.»

Nach einer Lagerung von drei bis vier Wochen entwickelt der Safran seinen typischen Geschmack und kann verwendet werden.

Reine Handarbeit

Sobald der Safran abgeerntet ist, entsteht das Safrangras. Dieses bleibt bis im Mai grün. Dann stirbt es ab. Die Knolle treibt im Frühherbst von alleine wieder aus.

Safran ist das weltweit teuerste Gewürz. Dies weil zum einen die Erntezeit sehr kurz ist, zum anderen pro Blume maximal drei Safranfäden geerntet werden. Doch es gibt noch einen weiteren Grund, der den Preis in die Höhe treibt: «Safran wird heute noch in Handarbeit geerntet», so Scarlet Allenspach.

Die Safran-Krokusse können online bei Urbanroots bestellt werden.

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