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Influencerin verliert Follower, weil sie keine Bikini-Pics mehr postet

20 Minuten-Logo 20 Minuten vor 4 Tagen
Die Influencerin Sophie Gray. © Bereitgestellt von 20 Minuten Die Influencerin Sophie Gray.

Sophie Gray hat entschieden, keine Bikini-Bilder mehr auf Instagram zu teilen. Damit will sie sich für Body Positivity starkmachen, verliert aber gleichzeitig eine Menge Follower.

Body Positivity ist in den sozialen Medien schon länger Thema. Und doch gibt es immer noch viele Influencerinnen, die täglich Bilder in Bikinis posten. Eine davon war auch Sophie Gray. Die Bloggerin hat regelmässig ihren gesunden Lifestyle und ihren trainierten Körper präsentiert.

Nun hat Gray aber eine drastische Entscheidung getroffen: Sie will nicht länger Bikini-Bilder von sich posten. Sie wolle aber nicht ihrem gesunden Lebensstil abschwören, sondern dem schädlichen Fitnesswahn, den sie selber beworben habe. So kommentierte sie bei einem alten Post in knappen Sportkleidern kürzlich selbst: «Pizza und Kekse sind verdammt lecker.»

«Die Leute wollen nur definierte Sixpacks sehen»

Die Folge des sich selbst auferlegten Bikini-Verbots: 160’000 Followerinnen und Follower sind weg. Auch wenn ihre Followerzahl von 430’000 auf 270’000 gesunken sei, fühle sie sich viel besser seit der Entscheidung, sagt die Influencerin. «Alles, was ich tat, drehte sich um meine Fotos. Ich habe mir ständig Sorgen um mein Aussehen gemacht. Ich habe diesen Account drei Jahre betrieben –ich weiss, dass die Leute fitte, schlanke und perfekte Körper sehen wollen», sagte Gray zu den sinkenden Followerzahlen.

Die Bloggerin widmet sich jetzt aber sowieso hauptberuflich ihrem Start-up «Dive Thru», womit sie über psychische Krankheiten aufklären will. Darum hat sie auf ihrem Instagram-Profil auch kürzlich angefangen, über ihre Angst- und Panikattacken zu sprechen.

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