Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Sommaruga ruft zur Stärkung der WHO auf

BZ BERNER ZEITUNG-Logo BZ BERNER ZEITUNG vor 4 Tagen
Simonetta Sommaruga (Bildmitte oben) beim virtuellen Treffen der WHO. © Bereitgestellt von Basler Zeitung Simonetta Sommaruga (Bildmitte oben) beim virtuellen Treffen der WHO.

Die Weltgesundheitsorganisation müsse die führende Organisation für die globale Pandemiebekämpfung bleiben, erklärte Bundespräsidentin Sommaruga in einer Rede per Videokonferenz.

Simonetta Sommaruga (Bildmitte oben) beim virtuellen Treffen der WHO. © Bereitgestellt von Basler Zeitung Simonetta Sommaruga (Bildmitte oben) beim virtuellen Treffen der WHO.

Die Schweiz begrüsst den G20-Aktionsplan im Kampf gegen die Pandemie. Weil die WHO die führende Organisation für die globale Pandemiebekämpfung bleiben muss, müsse eine nachhaltige und vorhersehbare Finanzierung für die WHO sichergestellt werden, erklärte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.

Sommaruga betonte laut Redetext weiter, dass Covid-19 auch in den kommenden Monaten unser Leben beherrschen werde. Dies erfordere noch mehr Solidarität.

Die Schweiz unterstützt laut Sommaruga den G20-Aktionsplan. Es sei dabei insbesondere zu begrüssen, dass der Aktionsplan die unverhältnismässig starken Auswirkungen der Krise auf Frauen, junge Menschen und die schwächsten Teile der Gesellschaft hervorhebe.

Seit dem Ausbruch der Pandemie sei auch das Recht auf freie Meinungsäusserung und Informationsfreiheit immer stärker unter Druck geraten, stellte Sommaruga fest. Es müsse aber sichergestellt werden, dass die Bevölkerung Zugang zu freien und zuverlässigen Informationen habe, um sich selbst schützen zu können.

In vielen Ländern habe die Pandemie nicht nur schwerwiegende soziale Auswirkungen gehabt, sondern auch zu hohen finanziellen Kosten geführt, sagte Sommaruga weiter. Es gebe Länder, in denen dadurch die Verschuldung auf ein unhaltbares Niveau gestiegen sei.

Hier gelte es gemeinsam Lösungen zu finden. Die Initiative zur Aussetzung des Schuldendienstes schaffe wichtige Atempausen für die ärmsten Länder, damit sie diese Ressourcen zur Lösung der dringenden gesundheitlichen und sozialen Probleme nutzen könnten.

Faire Verteilung von Corona-Impfstoffen für ärmere Staaten

Die G20-Staats- und Regierungschefs sichern ärmeren Ländern den Zugang zu Corona-Impfstoffen, Medikamenten und Tests zu. In einem Entwurf für die am Sonntag geplante Abschlusserklärung des derzeit laufenden Gipfeltreffens der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer heisst es, die Gruppe werde keine Mühen scheuen, dass alle Menschen einen «bezahlbaren und gerechten» Zugang zu den Mitteln bekämen.

Mehrere Teilnehmer des zweitägigen virtuellen Treffens hatten dies am Samstag gefordert, so auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Hauptthemen des Gipfels sind der Kampf gegen die Pandemie, der damit verbundenen Wirtschaftseinbruch sowie der Klimawandel.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr Von BZ Berner Zeitung

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon