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Bauarbeiter machen historischen Superfund

20 Minuten-Logo 20 Minuten 12.06.2019

Überraschung in Kaiseraugst: Bauarbeiter stiessen bei Leitungsarbeiten auf den Turm einer römischen Festung aus dem 3. Jahrhundert.

Bei Werkleitungssanierungen in Kaiseraugst AG sind Ende April ein bisher unbekannter Turm und Mauern des Castrum Rauracense zum Vorschein gekommen. Dank einer alternativen Leitungsführung bleiben die archäologischen Hinterlassenschaften erhalten.

Der Turm sei einst einst Bestandteil des Osttores der römischen Befestigungsanlage aus der Spätantike gewesen, teilte das aargauische Departement für Bildung, Kultur und Sport am Mittwoch mit.

Gut erhaltener Festungsbau

Das Kastell von Kaiseraugst, von dem weite Teile bis heute oberirdisch sichtbar sind, ist ein Kulturerbe von internationaler Bedeutung. Es gehört zu den am besten erhaltenen spätantiken Festungsbauten nördlich der Alpen und prägt das Ortsbild von Kaiseraugst bis zum heutigen Tag.

Deshalb stehen auch seine Baureste unter Bundesschutz und kantonalem Denkmalschutz. Erbaut im 3. Jahrhundert im Rahmen des umfassenden Grenzschutzprogramms des römischen Kaisers Diokletian, sicherte das Castrum den strategisch wichtigen Rheinübergang bei Kaiseraugst.

Ostflanke ist kaum erforscht

Während im Westen und Süden der Verlauf der Mauer aufgrund der guten Erhaltung bekannt ist, war die archäologische Situation im Bereich der durch das Bauvorhaben tangierten Ostflanke des Kastells kaum erforscht.

Deshalb war es auch für die Archäologinnen und Archäologen überraschend, als unmittelbar unter dem Asphalt die Kastellmauer und das Turmfundament zum Vorschein kamen. (las/sda)

Swiss businessman and senator Thomas Minder smiles as waiting for the result on a nationwide vote on March 3, 2013 in Schaffhausen. Switzerland took part in a popular vote on whether to rein in executive pay and force business leaders to give up departure compensation known as golden parachutes. The so-called Minder Initiative, after its sponsor businessman and senator Thomas Minder, already passed with 67.4 percent of votes in favour in Geneva, where voting ended at noon.  AFP PHOTO / FABRICE COFFRINI        (Photo credit should read FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images) Nächste Geschichte

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