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Die Angst vor Steinschlägen wächst

BZ BERNER ZEITUNG-Logo BZ BERNER ZEITUNG vor 5 Tagen Susanne Graf

Wer von Wasen auf die Lüderen fährt, läuft Gefahr, dass ihm ein Stein aufs Autodach fällt. Weil auch immer mehr Velofahrer unterwegs sind, trifft der Gemeinderat Massnahmen.

2014 wurde ein Teil der Lüderenflüh bereits von losen Steinen gereinigt und mit Netzen gesichert. Thomas Peter © Thomas Peter 2014 wurde ein Teil der Lüderenflüh bereits von losen Steinen gereinigt und mit Netzen gesichert. Thomas Peter

Die Situation an der Lüderenstrasse bereitet dem Gemeinderat von Sumiswald wieder einmal Sorgen. Im Mai plumpsten von der Fluh her in grösseren Mengen lose Steine auf die Fahrbahn.

Schon öfters sei es vorgekommen, dass ein Brocken auf dem Dach eines Autos landete, erzählt Sumiswalds Bauverwalter Fritz Kobel. Ausser einem Schrecken und einer Beule in der Karosserie blieb dies ohne gravierende Folgen.

Doch den Verantwortlichen in Sumiswald graut es beim Gedanken, dass immer mehr Velofahrer, vor allem auch E-Biker, die Fluh entlangfahren. Das Risiko für einen schwereren Zwischenfall steigt. Auch deshalb, weil die Klimaerwärmung dafür sorge, dass sich immer mehr Steine lösten, wie Kobel zu bedenken gibt. Deshalb müsse der Fels alle paar Jahre von losem Material gereinigt werden. 

Noch mehr Netze

2014 liess die Gemeinde von Spezialisten Drahtseilnetze spannen, die das Geröll auffangen sollen. Auf diese Weise sei damals bloss ein kleiner Teil probehalber gesichert worden, sagt Kobel. Die Arbeiten haben sich offenbar bewährt.

«Die Montage von neuen Maccaferri-Drahtseilnetzen würden aus Sicht der Fachspezialisten grössere Steinschläge und Rutsche verhindern», schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung. An einer Begehung vor Ort seien zusammen mit kantonalen Vertretern vier Etappen definiert worden, in denen entlang der Lüderenfluh weitere Netze verlegt werden sollen.

Für das Vorbereiten der Standorte, das Bohren und Vermörteln der Verankerung und die eigentliche Montage hat der Gemeinderat einen Kredit von 130 000 Franken genehmigt.

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