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Genfer Firma entschuldigt sich bei der Armee

20 Minuten-Logo 20 Minuten vor 5 Tagen
Armeeangehoerige vor einem EXIT Signet waehrend dem Festakt bei der Entlassungsinspektion in der Kaserne Reppischtal in Birmensdorf, am Dienstag, 15. September 2015. Vom Dienstag, 15. bis Freitag, 25. September 2015, werden Hunderte von Armeeangehoerigen des Kantons Zuerich aus der Militaerdienstpflicht entlassen. Die Abruestung und die feierliche Verabschiedung der Unteroffiziere, Gefreiten und Soldaten der Jahrgaenge 1981 bis 1985 findet waehrend 8 Tagen, gestaffelt nach Wohnbezirk, zentral in der Kaserne Reppischtal in Birmensdorf statt. (KEYSTONE/Dominic Steinmann) © Dominic Steinmann Armeeangehoerige vor einem EXIT Signet waehrend dem Festakt bei der Entlassungsinspektion in der Kaserne Reppischtal in Birmensdorf, am Dienstag, 15. September 2015. Vom Dienstag, 15. bis Freitag, 25. September 2015, werden Hunderte von Armeeangehoerigen des Kantons Zuerich aus der Militaerdienstpflicht entlassen. Die Abruestung und die feierliche Verabschiedung der Unteroffiziere, Gefreiten und Soldaten der Jahrgaenge 1981 bis 1985 findet waehrend 8 Tagen, gestaffelt nach Wohnbezirk, zentral in der Kaserne Reppischtal in Birmensdorf statt. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Das Stelleninserat der Genfer Firma KTM SA, die im Ölhandel tätig ist, sorgte Anfang Mai für Empörung: Denn für die Stelle als Petro Chemical Trader waren nicht nur Fähigkeiten wie das Chartern von Schiffen, gute Office-Kenntnisse oder ein Fahrausweis gefragt. Eine weitere Anforderung war: «Keine militärischen Verpflichtungen für männliche Bewerber.»

VBS: «Keinerlei Verständnis» für Inserat

Die Reaktionen liessen nicht lange auf sich warten: Als schockierend und illegal taxierte ein Leutnant das Inserat in der «Tribune de Genève». Und das Verteidigungsdepartement erklärte auf Anfrage von 20 Minuten, dass man dafür «keinerlei Verständnis» habe.

Daraufhin meldete sich auch Korpskommandant Daniel Baumgartner bei der Firma und kritisierte in einem offenen Brief: «Damit diskriminieren Sie engagierte Schweizer.»

Verwaltungsratspräsident entschuldigt sich

Die Rüge des Korpskommandanten zeigte Wirkung. Laut der «Basler Zeitung» hat sich der CEO und Verwaltungsratspräsident der KTM SA, Marc-Hubert Tripet, bei Baumgartner gemeldet und sich für das Inserat entschuldigt.

Im Schreiben betont Tripet, dass er selbst Militärdienst geleistet habe und es sich bei der Anforderung mit der Militärdienstpflicht um ein Versehen handle, das der internationalen Human-Resources-Service-Firma unterlaufen sei, die mit der Stellensuche betraut worden war. (pam)

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