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Nun steht die Hundehalterin selbst vor Gericht

Der Bund-Logo Der Bund 09.10.2019

Per Social Media suchte sie die Mörder ihrer drei Hunde – die Staatsanwaltschaft glaubt, die Hundehalterin aus dem Oberaargau sei selbst die Täterin.

The three Jack Russel Terriers (l-r) Alfred, Anke and Bunny wait for their owner at the city port of Schleswig, Germany, 31 May 2017. For their first sailing trip, the three dogs were equipped with life vests. Photo: Carsten Rehder/dpa (Photo by Carsten Rehder/picture alliance via Getty Images) © Getty The three Jack Russel Terriers (l-r) Alfred, Anke and Bunny wait for their owner at the city port of Schleswig, Germany, 31 May 2017. For their first sailing trip, the three dogs were equipped with life vests. Photo: Carsten Rehder/dpa (Photo by Carsten Rehder/picture alliance via Getty Images)

Nach dem qualvollen Tod dreier Hunde muss sich deren Besitzerin seit Mittwochmorgen in Burgdorf vor Gericht verantworten. Ihr wird vorgeworfen, die Hunde getötet zu haben, um an Geld zu kommen.

Die drei Hunde der Angeklagten hatten im Februar 2018 Giftköder geschluckt und mussten notoperiert werden. In den Mägen der Tiere fanden sich Stecknadeln, Rasierklingen und Rattengift. Keines der Tiere überlebte, trotz Notoperation. Die Frau trauerte öffentlich um ihre Hunde und rief in den Sozialen Medien zu Geldspenden auf für die Notoperation und für Leute, die sich in einer ähnlichen Lage befanden.

Und: «Ich wollte wissen, wer das getan hat», rechtfertigte die junge Frau vor einigen Tagen im «Blick» ihren seinerzeitigen Appell an die Öffentlichkeit. Die Spendensammlung brachte laut Überweisungsbeschluss rund 19'000 Franken ein.

Selbst im Fokus der Justiz

Doch nun steht die Oberaargauerin selbst vor Gericht. Die Behörden werfen ihr vor, dass sie ihre drei Hunde selbst vergiftet und die Geldspender an der Nase herum geführt habe. Anfang Januar wurde die Frau per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 170 Tagessätzen zu je 30 Franken verurteilt. Zudem erhielt sie ein Busse von 1000 Franken aufgebrummt.

Sie focht diesen aber an, weshalb es nun zur Gerichtsverhandlung kam. Die Angeklagte hat die Vorwürfe stets bestritten. «Ich habe meinen Hunden nichts getan!» wird sie im «Blick» vom 4. Oktober zitiert. Für die junge Frau gilt die Unschuldsvermutung.

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