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Zwei Personen mit Stichwaffe am Stadelhofen verletzt – und weitere Polizeimeldungen aus Zürich

Neue Zürcher Zeitung-Logo Neue Zürcher Zeitung vor 20 Std. NZZ-Redaktion
Am 27. September sperrte die Polizei die Langstrasse wegen eines Brandes ab. Ennio Leanza / Keystone © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Am 27. September sperrte die Polizei die Langstrasse wegen eines Brandes ab. Ennio Leanza / Keystone

17. Oktober: Zwei Männer am Stadelhofen durch Stichwaffe verletzt

wde. Bei einer tätlichen Auseinandersetzung beim Bahnhof Stadelhofen sind am Sonntagsmorgen kurz vor 2 Uhr 30 zwei Personen mit einer Stichwaffe verletzt. Ein 19- und ein 20-jähriger Mann mussten mit zum Teil schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Die Polizei nahm vier mutmasslich an der Auseinandersetzung beteiligte Personen fest, einen 21-jähriger Slowene, einen 24-jähriger Schweizer und zwei Eritreer im Alter von 19 und 20 Jahren.

Die genauen Hintergründe und der Tathergang sind unklar. Die und Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität und die Kantonspolizei Zürich ermitteln. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich unter der Telefonnummer 044 247 22 11 zu melden.

13. Oktober: Junge Frau in Altstetten erstochen, Polizei verhaftet Ehemann

esb./lkp. Eine 30-jährige Frau ist am Mittwochabend (13. 10.) mit schweren Stichverletzungen im Bändliquartier in Zürich Altstetten gefunden worden. Kurz vor 20 Uhr 45 war die Einsatzzentrale der Stadtpolizei alarmiert worden. Die Frau hatte um Hilfe gerufen. Als die erste Patrouille der Polizei wenige Minuten später eintraf, war sie jedoch bereits bewusstlos.

Sofortige Reanimationsversuche der Sanität von Schutz und Rettung Zürich blieben erfolglos. Die Frau erlag ihren Verletzungen. Der genaue Verlauf und die Hintergründe der Tat sind noch ungeklärt. Aufgrund der vorgefundenen Situation sei von einem Tötungsdelikt auszugehen, schreibt die Kantonspolizei in einem Communiqué.

Der mutmassliche Täter wurde verhaftet, nachdem er sich selbst gestellt hatte. Gegen 1 Uhr fand sich auf der Regionalwache Aussersihl der Stadtpolizei Zürich ein schwer verletzter 46-jähriger Türke ein, der unverzüglich in ein Spital gebracht wurde. Polizeiliche Ermittlungen hätten gezeigt, dass es sich bei dem Verletzten um den Ehemann der verstorbenen Frau beziehungsweise dringend Tatverdächtigen des Tötungsdelikts handelt.

Näheres zur Art der Verletzungen des mutmasslichen Täters gibt die Polizei auf Anfrage nicht bekannt. Der 46-Jährige befinde sich aber nach wie vor im Spital.

Gegen den Mann war wenige Stunden vor der Tat ein Kontakt- und Rayonverbot ausgesprochen worden. Die Stadtpolizei bestätigt eine entsprechende Meldung von «20 Minuten». Die Stadtpolizei war bereits am Samstag zur Wohnung der Frau ausgerückt, nachdem eine Meldung wegen eines Streits eingegangen war. Vor Ort fand sie den Ehemann nicht mehr vor. Die Polizei stellte aber Ermittlungen wegen der Auseinandersetzung an und befragte den 46-Jährigen am Mittwoch auf dem Polizeiposten. In der Folge sprach die Polizei dann das Kontaktverbot aus.

Die Staatsanwaltschaft I für schwere Gewaltkriminalität und die Kantonspolizei Zürich haben Ermittlungen eingeleitet. Die Polizei bittet alle Personen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, sich bei der Kantonspolizei Zürich zu melden. Telefon: 044 247 22 11.

13. Oktober: Sachschaden von über 100 000 Franken bei Balkonbrand

dho. In einem Mehrfamilienhaus in Winterthur Wülflingen hat es am späten Dienstagabend (12. 10.) heftig gebrannt. Die sofort ausgerückten Löschkräfte hätten den Brand rasch unter Kontrolle bringen können. Sämtliche Bewohner haben laut dem Communiqué der Kantonspolizei Zürich die Liegenschaft rechtzeitig verlassen können. Verletzt wurde niemand.

In den betroffenen Wohnungen blieben durch das Feuer allerdings erhebliche Russ- und Rauchschäden zurück. Die Kantonspolizei Zürich schätzt die Höhe des Gesamtschadens auf über 100 000 Franken. Die genaue Ursache des Feuers sei noch nicht geklärt und werde durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht.

12. Oktober: Zehn Kilogramm Kokain im Gepäck

nil. Am Montagmittag (11. 10.) hat die Kantonspolizei Zürich im Flughafen Zürich zwei Drogenkuriere festgenommen. Im Reisegepäck der beiden befanden sich rund zehn Kilogramm Kokain.

Die 26-jährige Brasilianerin und der 28-jährige Brasilianer waren von São Paulo nach Zürich gereist. Bei einer Kontrolle am Flughafen Zürich kam der Verdacht auf, dass es sich bei den beiden Personen um Drogenkuriere handeln könnte. Bei der Durchsuchung des Reisegepäcks wurde unter doppelten Böden je rund fünf Kilogramm Kokain festgestellt.

Das sichergestellte Betäubungsmittel wurde zur genauen Analyse dem Forensischen Institut Zürich übergeben. Die beiden Verhafteten wurden im Anschluss an die polizeilichen Befragungen der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zugeführt.

11. Oktober: Tödlicher Unfall mit Traktor

jhu. Am Sonntagabend (10. 10.) ist es in Sternenberg in der Gemeinde Bauma zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein Landwirt war mit seinem Traktor und einem angehängten Kreiselheuer an einem steilen Hang unterwegs. Bei einem Fahrmanöver kam der Traktor aus unbekannten Gründen ins Rutschen und stürzte rund 300 Meter den Hang hinunter, wie die Kantonspolizei Zürich am Montag schreibt. Dabei überschlug sich das Fahrzeug mehrmals. Der 57-Jährige wurde aus dem Traktor geschleudert und unter der Maschine eingeklemmt. Er zog sich schwerste Verletzungen zu und verstarb noch auf der Unfallstelle.

Die Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft See/Oberland ermittelt. Aufgrund der schwierigen topografischen Gegebenheiten wurde die Bergung des Traktors auf Montagmorgen verschoben.

8. Oktober: Polizei unterbindet Störaktion am Limmatquai

Am Freitagnachmittag fanden in der Innenstadt mehrere kleinere Aktionen der Klimaaktivisten Extinction Rebellion statt. Wie die Stadtpolizei Zürich mitteilt, konnte sie durch ihre Präsenz und mehrere Dutzend Personenkontrollen grössere Störaktionen oder Blockaden verhindern. Gegen 16 Uhr 30 versammelten sich rund ein Dutzend Aktivisten bei der Kreuzung Limmatquai/Marktgasse und legten sich auf das Trottoir. Der öffentliche Verkehr sowie der motorisierte Individualverkehr seien während der ganzen Zeit nicht eingeschränkt worden. Insgesamt mussten bei Polizeieinsätzen im Zusammenhang mit Extinction Rebellion am Freitag 27 Personen für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht werden.

8. Oktober: Raubüberfall auf Kiosk in Zürich 6

bai. Am Freitag um 8 Uhr 30 haben zwei Frauen einen Raubüberfall auf einen Kiosk im Zürcher Stadtkreis 6 verübt. Laut ersten Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich betraten die beiden Unbekannten mit Kopftüchern und einer Stichwaffe das Lokal an der Kreuzung Schaffhauserstrasse/Irchelstrasse.

Sie verlangten die Herausgabe von Bargeld. Daraufhin flüchteten sie mit mehreren hundert Franken und Tabakwaren zu Fuss in Richtung Irchelpark. Verletzt wurde niemand.

Gemäss Signalement waren die beiden Frauen etwa 1 Meter 50 bis 1 Meter 60 gross, hatten einen dunkleren Teint und trugen Hygienemasken und ein Kopftuch sowie einen grauen bzw. einen schwarzen Kapuzenpullover. Zudem hatten sie eine braune Plastiktasche dabei.

Personen, die Angaben zum Raubüberfall unweit der VBZ-Haltestelle Milchbuck machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Zürich (Tel. 044 411 71 17) zu melden.

7. Oktober: 11-Jähriger von vorbeifahrendem Zug weggeschleudert und verletzt

tsf. Bei einem Unfall in Gleisnähe ist am Mittwochabend (6. 10.) in Kloten ein Knabe mittelschwer verletzt worden. Die entsprechende Meldung sei bei der Einsatzzentrale von Schutz und Rettung Zürich kurz vor 19 Uhr eingetroffen, teilte die Kantonspolizei am Donnerstag mit. Nach Angaben der Polizei hat sich der Knabe wahrscheinlich auf der Höhe der Grubenstrasse 9 den Gleisen genähert und ist dann von der Druckwelle des vorbeifahrenden Interregio, der in Richtung Konstanz unterwegs war, weggeschleudert worden. Der 11-Jährige habe dabei mittelschwere Beinverletzungen erlitten. Er wurde von einem Ambulanzteam mit einem Rettungsfahrzeug ins Spital gebracht. Wegen des Unfalls kam es zu Ausfällen und Einschränkungen im Bahnverkehr.

5. Oktober: Falschfahrer im Ristet-Tunnel gestoppt

haa. Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Dienstagmorgen (5. 10.) im Ristet-Tunnel bei Birmensdorf einen Falschfahrer gestoppt. Dabei ist ein Patrouillenfahrzeug stark beschädigt worden, wie die Kantonspolizei mitteilt. Das Fahrzeug sei einer Patrouille kurz vor halb drei Uhr aufgefallen, weil es wegen eines fehlenden Reifens auf der Felge fuhr. Der Lenker sei trotz Aufforderung zum Stoppen als Falschfahrer in den Autobahnzubringer Ristet-Tunnel eingefahren. Der Fahrer habe nur durch Ausbremsen gestoppt werden können. Der Sachschaden am Patrouillenfahrzeug dürfte nach Angaben der Polizei zehntausend Franken übersteigen.

Nach aktuellem Ermittlungsstand hatte der gleiche Lenker zuvor in der Stadt Zürich ein parkiertes Fahrzeug massiv beschädigt. Der 30-jährige Algerier hatte sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Er wurde beim Ristet-Tunnel verhaftet. Die Autobahnausfahrt «Uitikon» war für rund zwei Stunden gesperrt.

5. Oktober: Mutmassliche Internetbetrüger im Kreis 1 verhaftet

dho. Am vergangenen Donnerstag hat die Kantonspolizei Zürich drei mutmassliche Internetbetrüger im Kreis 1 festgenommen. Laut Mitteilung vom Dienstag (5. 10.) haben die drei Männer mit gestohlenen Kreditkartendaten Einkäufe im Wert von mehreren zehntausend Franken getätigt.

Die Betrüger hätten über sogenannte Phishing-Mails die Daten von Kreditkarten erschlichen und damit Bargeld, Gold, Mobiltelefone, Laptops sowie Bitcoin-Wertkarten erworben, schreibt die Kantonspolizei in ihrem Communiqué. Die Staatsanwaltschaft hat zudem wegen des Verdachts auf Vermögensdelikte Strafverfahren gegen die drei Männer, allesamt Franzosen im Alter von 19, 22 und 25 Jahren, eröffnet. Für alle drei Beschuldigten wurde zudem Untersuchungshaft angeordnet.

5. Oktober: Kantonspolizei Zürich sucht Zeugen zu Vorfall in Winterthur

ela. Die Kantonspolizei Zürich sucht Zeugen, die Angaben zu einer Schlägerei machen können, die sich in der Nacht auf Samstag (25. 9.) in Winterthur zugetragen hat. Dabei wurde eine Person massiv attackiert. Kurz vor Mitternacht war bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur ein Notruf eingegangen, wonach es vor dem Restaurant Boulevard an der Stadthausstrasse zu einer Schlägerei gekommen sei.

Die ersten Ermittlungen der Stadtpolizei in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei ergaben, dass es anfänglich zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen ist. In der Folge wurde eine Person körperlich heftig angegangen und verletzt. Ein Teil der unbekannten Täterschaft flüchtete vor dem Eintreffen der Polizei. Ebenfalls verliess der Verletzte den Tatort und begab sich selbständig in Spitalpflege.

Die weiteren Ermittlungen werden nun durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft II für besondere Untersuchungen geführt. Personen, die Angaben zur Tat machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

4. Oktober: Velofahrer stirbt bei einem Unfall in Hausen am Albis

gds.

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Velofahrer ist am Sonntagabend (3. 10.) in Hausen am Albis ein Mann verstorben. Dies schreibt die Kantonspolizei Zürich in einer Medienmitteilung.

Gegen 17 Uhr 30 sei ein 43-jähriger Autolenker auf der Ebertswilerstrasse von Hausen am Albis Richtung Ebertswil gefahren. Auf der Überlandstrecke sei der Fahrer zum Überholen eines vor ihm fahrenden Fahrzeugs auf die Gegenfahrbahn ausgeschwenkt. Dabei sei er frontal in einen entgegenkommenden Velofahrer gefahren.

Der 26-jährige Velofahrer wurde beim Unfall schwer verletzt. Trotz Reanimationsmassnahmen durch die Polizeipatrouille und den Rettungsdienst erlag er den Verletzungen noch auf der Unfallstelle. Laut Polizeiangaben haben Forensiker die Spuren des Unfalls gesichert. Die genaue Unfallursache wird noch ermittelt.

4. Oktober: Drogenkuriere mit Kokain am Flughafen Zürich verhaftet

dho. Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag (3. 10.) am Flughafen Zürich zwei Drogenkuriere verhaftet, die Kokain in ihrem Körper transportiert haben. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Zürich handle es sich bei den Kurieren um einen 43-jähriger Brasilianer und eine 28-jährige Brasilianerin, die aus São Paulo in Zürich angekommen seien.

Bei einer Polizeikontrolle kam der Verdacht auf, dass die beiden Personen als Betäubungsmittelkuriere unterwegs seien, schreibt die Kantonspolizei in ihrem Communiqué. Die weiteren Abklärungen hätten dann gezeigt, dass sie je rund ein Kilogramm Kokain im Körper mitführten, was einem Wert von rund 200 000 Franken entspricht. Beide Brasilianer wurden verhaftet und nach den polizeilichen Befragungen der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zugeführt. Brasilien hat sich neben Venezuela zu einem der wichtigsten Länder für den Transit nach Europa entwickelt.

2. Oktober: Passanten bei Attacke im Niederdorf verletzt

fbi.

Im Zürcher Niederdorf sind am frühen Samstagmorgen (2. 10.) zwei Passanten angegriffen und verletzt worden. Laut Mitteilung der Stadtpolizei Zürich kam es um 2 Uhr 30 beim Predigerplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen. Dabei zog sich ein 25-jähriger Mann Verletzungen am Kopf zu.

Wenige Minuten später griffen dieselben Täter an der Niederdorfstrasse weitere Passanten an. Dabei wurde ein 23-jähriger Mann ebenfalls am Kopf verletzt. Die Polizei konnte den mutmasslichen Haupttäter, einen 20-jährigen Schweizer, kurz darauf festnehmen. Die Fahndung nach den Mittätern läuft jedoch weiterhin. Die beiden Verletzten mussten zur Behandlung vorübergehend ins Spital gebracht werden. Der Tatverdächtige wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt. Die Polizei sucht nach Zeugen der Vorfälle.

4. Oktober: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Männedorf

Bei einer Kollision zweier Personenwagen auf der Aufdorfstrasse wurde eine 40-jährige Fahrerin im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit schwerem Gerät geborgen werden. Die schwer verletzte Frau wurde durch die Rega in ein Spital geflogen. Die 78-jährige Fahrerin der zweiten Wagens wurde mit leichten Verletzungen in ein Spital gebracht. Die genaue Unfallursache wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft abgeklärt. Im Zusammenhang mit dem Unfall musste die Aufdorfstrasse im Bereich der Unfallstelle während rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr richtete eine Umfahrung ein.

1. Oktober: Tödlicher Sturz vom Parkhaus

tsf. Am frühen Freitagmorgen (1. 10.) ist ein Mann vom Parkhaus Pfingstweid gestürzt und dabei tödlich verletzt worden. Der schwerverletzte 23-Jährige war kurz nach Mitternacht von einem Passanten entdeckt worden. Wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte, ist der Mann trotz sofort eingeleiteten Reanimationsmassnahmen der Rettungskräfte noch vor Ort verstorben. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen von Staatsanwaltschaft, Polizei und dem Institut für Rechtsmedizin war der Mann von einem Parkdeck auf die Strasse gestürzt. Die Umstände sind aber unklar. Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen, wie es in der Mitteilung heisst. Personen, die Angaben machen können, oder die mit einem etwa 23-jährigen Mann in der Nähe des Bahnhofs Hardbrücke Kontakt hatten, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei zu melden.

30. September: Heftige Auffahrkollision fordert Verletzte

bai. In der Nacht auf Donnerstag hat ein Lieferwagenfahrer auf der A 1 bei Spreitenbach eine heftige Auffahrkollision verursacht. Der Unfall ereignete sich um 22 Uhr 45.

In Richtung Zürich war der Fahrer des Lieferwagens auf dem mittleren der drei Fahrstreifen unterwegs. Dabei übersah er, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geraten war.

Beinahe ungebremst prallte der Lieferwagen daraufhin ins Heck des vor ihm befindlichen Autos. Durch die wuchtige Kollision wurde dieses noch gegen den Wagen davor geschoben, wie die Kantonspolizei Aargau am Donnerstag mitteilt.

Der 30-jährige Lieferwagenfahrer, der keinen Sicherheitsgurt trug, zog sich mittelschwere bis schwere Verletzungen zu. Eine Ambulanz brachte ihn ins Spital. Der Lenker des mittleren Autos wurde leicht verletzt. An den hinteren beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Auch das vorderste wurde beschädigt.

Die Staatsanwaltschaft ordnete beim Unfallverursacher eine Blut- und Urinprobe an. Die Unfallstelle war um 1 Uhr 30 wieder geräumt.

28. September: Geldautomat in Rikon gesprengt

bai. In der Nacht auf Dienstag (28. 9.) ist in Rikon im Tösstal ein Geldautomat gesprengt worden. Um 3 Uhr 20 machte sich eine unbekannte Täterschaft am dortigen Bahnhof zu schaffen.

Die Unbekannten erbeuteten nach jetzigem Erkenntnisstand über hunderttausend Franken Bargeld. Sie flüchteten unerkannt.

Durch die Sprengung wurde der Automat vollständig zerstört. Personen dürften nicht zu Schaden gekommen sein, wie die Kantonspolizei Zürich am Dienstagvormittag in einer Mitteilung schreibt.

Bei der anschliessenden Fahndung wurde die Kantonspolizei durch diverse Polizeikorps und die Eidgenössische Zollverwaltung unterstützt. Am Tatort standen zudem das Forensische Institut Zürich sowie die Intervention SBB im Einsatz.

Die Polizei sucht Personen, die Angaben zum Tathergang machen können oder verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Sie werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich (Telefon 044 247 22 11) in Verbindung zu setzen.

28. September: Velofahrer bei Kollision mit Auto schwer verletzt

bai. Bei einem Zusammenstoss zwischen einem Velo und einem Personenwagen ist am späten Montagnachmittag (27. 9 ) in Laupen (Gemeinde Wald) der Zweiradfahrer schwer verletzt worden.

Eine 55-jährige Autolenkerin fuhr nach Polizeiangaben um 15 Uhr auf der Goldingerstrasse von Laupen herkommend Richtung Goldingen. Beim Linksabbiegen kollidierte die Lenkerin mit einem entgegenkommenden 55-jährigen Velofahrer. Er wurde mit der Rega in ein Spital geflogen.

Die Unfallursache wird durch die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft See/Oberland untersucht.

Die Goldingerstrasse war während rund zweieinhalb Stunden für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung wurde durch die Feuerwehr Wald eingerichtet. Für die medizinische Erstversorgung rückte ein Rettungswagen von Regio 144 aus. Weiter stand eine Patrouille der Kommunalpolizei Rüti im Einsatz.

Personen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich (Telefon 044 938 85 00) in Verbindung zu setzen.

27. September: Grosseinsatz wegen Rauchentwicklung in der Langstrasse

Ein Feuerwehrmann läuft am Montag durch den dichten Rauch in der Langstrasse in Zürich. Ennio Leanza / Keystone © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Ein Feuerwehrmann läuft am Montag durch den dichten Rauch in der Langstrasse in Zürich. Ennio Leanza / Keystone

ela./nel./gam. Starker Rauch und Brandgase hüllten während mehrerer Stunden Zürich Aussersihl ein: In der Langstrasse war es am Montagabend (27. 9.) zu einem Grosseinsatz der Feuerwehr gekommen. In Kellerräumlichkeiten eines Bürogebäudes war ein Brand ausgebrochen, der die Einsatzkräfte vor grosse Herausforderungen stellte: Aufgrund der gelagerten Materialien kam es zu einer starken, schwarzen und gemäss Feuerwehr auch giftigen Rauchentwicklung.

Der Feuerwehr gelang es erst gegen 19 Uhr 30, den Brandherd im dritten Untergeschoss zu lokalisieren. Da sich der Brandherd immer wieder neu entzündete, gestalteten sich die Arbeiten schwierig. Zeitweise waren mehr als 50 Einsatzkräfte vor Ort.

Alertswiss gab um 22 Uhr 49 Entwarnung. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Schutz und Rettung Zürich twitterte zu diesem Zeitpunkt ebenfalls, dass der Brand unter Kontrolle sei.

Die Bewohner des betroffenen Gebäudes wurden evakuiert. Der Mediensprecher von Schutz und Rettung Zürich, Urs Eberle, sagte der NZZ, man habe einen Messbus aufgeboten. Messspezialisten kamen zu dem Schluss, dass sich giftige Brandgase entwickelten, weshalb die Anwohner via Alertswiss aufgefordert wurden, Fenster und Türen zu schliessen und die Lüftungen auszuschalten.

Die Stadtpolizei war ebenfalls im Einsatz, um die Nachbarschaft auf die Gefahr durch die Rauchentwicklung hinzuweisen. Der Rauch breitete sich gegen Abend immer mehr aus. So war er auch in angrenzende Strassen, zum Beispiel in die Grüngasse, gelangt.

Eine Anwohnerin berichtet der NZZ, dass sie und ihre Nachbarn aus ihren Wohnungen hätten flüchten müssen, weil trotz geschlossenen Fenstern und Türen Rauch eingedrungen sei. «Der Rauch brennt extrem in den Augen, und auch das Atmen fällt schwer», erzählt sie. Die Polizei habe sie angewiesen, nicht in ihre Wohnung zurückzukehren. «Mir wurde gesagt, es bestehe die Gefahr einer Rauchgasvergiftung», so die Anwohnerin. Die ganze obere Langstrasse sei voller Rauch, selbst beim Bahnhof Wiedikon rieche man ihn noch. Derzeit versuche sie, aus dem Viertel heraus- und vom Rauch wegzukommen.

Der Verkehr um die Unglücksstelle war stark beeinträchtigt: Die Strecke zwischen Stauffacher und Kalkbreite war für den Trambetrieb der Linien 2 und 3 und die Strecke zwischen Militär-/Langstrasse und Kalkbreite für die Linie 32 in beiden Richtungen gesperrt, wie die ZVV schrieben.

Schutz und Rettung Zürich teilte am Dienstagmorgen mit, Anwohner, die im Laufe des Abends zu ihren Wohnungen hätten gelangen wollen, seien aus Sicherheitsgründen von der Stadtpolizei zurückgehalten worden, bis gegen 23 Uhr Entwarnung für die Bevölkerung gegeben worden sei. Um 20 Uhr 30 richtete die Polizei am Helvetiaplatz einen Infopoint ein, an dem sich Anwohner bei der Stadtpolizei über den aktuellen Stand informieren konnten. Die Brandursache sei zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

27. September: Angriff auf Rollstuhlfahrer in Winterthur

olc. Im Intercity von St. Gallen nach Genf ist es am Montag (27. September) zu einer wüsten Szene gekommen: Im hinteren Teil des Zuges ging ein Mann auf einen 63-jährigen Rollstuhlfahrer los. Dies teilte die Kantonspolizei Zürich am späteren Nachmittag mit. Demnach kam es auf der Plattform der 1. Klasse gegen 13 Uhr 45 zu der Attacke.

Der mutmassliche Täter ist 30 Jahre alt und schlug offenbar grundlos auf sein Opfer ein. Davon erlitt der Angegriffene Verletzungen im Gesicht. Als der Zug in Winterthur hielt, konnte die Polizei eingreifen. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen, auf den Verletzten wartete eine Ambulanz. Die Kantonspolizei sucht jetzt nach Zeugen, die die Tat beobachtet haben.

27. September: Zwei Teenager nach Streit mit Messer verhaftet

bai. Am Sonntag (26. September) ist es in der Winterthurer Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen. Um 19 Uhr meldete sich eine Passantin bei der Stadtpolizei Winterthur. Sie habe beobachtet, wie ein am Boden liegender Mann von einem anderen angeschrien und mit einem Messer bedroht worden sei.

Die Patrouillen fanden zwei Personen, die Schnittverletzungen an den Händen aufwiesen. Es handelte sich bei den Verletzten um einen 17-jährigen Schweizer und einen 19-jährigen Deutschen, wie die Stadtpolizei Winterthur am Montag mitteilt. Der 17-Jährige wurde ins Spital gebracht.

Laut ersten Erkenntnissen hatten die zwei Beteiligten bereits am Vortag gestritten. Am Sonntagabend kam es erneut zu einem Disput, während dessen der Deutsche ein Messer zückte und seinen Kontrahenten an der Hand verletzte. Dabei verletzte er sich auch selbst an der Hand.

Bei beiden Beteiligten wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Die mutmassliche Tatwaffe konnte sichergestellt werden. Beide Teenager wurden verhaftet und der Kantonspolizei Zürich übergeben, welche die weiteren Ermittlungen führt.

26. September: Brand in Recyclinganlage in Glattbrugg verursacht hohen Sachschaden

gam. In Glattbrugg ist es am frühen Sonntagmorgen beim Brand in einer Recyclinganlage zu hohem Sachschaden gekommen. Wie die Kantonspolizei Zürich in einer Mitteilung schreibt, meldeten diverse Anrufer den Brand kurz nach Mitternacht bei der Einsatzzentrale von Schutz und Rettung Zürich. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, drangen bereits starke Rauchschwaden aus dem Gebäude. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Um die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu behindern, wurden die Strassen rund um den Brandplatz abgesperrt.

Verletzte Personen gab es keine, wie die Polizei in ihrer Mitteilung weiter schreibt. Der Sachschaden dürfte aber eine Million Franken übersteigen. Zur Brandursache seien noch keine Angaben möglich.

25. September: Fussgänger erliegt nach Tram-Kollision seinen Verletzungen

nzz. Am Samstagmorgen ist es im Kreis 8 zu einer Kollision zwischen einem Tram und einem Fussgänger gekommen. Dieser erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen, wie die Stadtpolizei Zürich meldete. Am frühen Sonntagabend (26. 9.) verstarb er im Spital. Der Unfall ereignete sich kurz vor der Tramhaltestelle «Wildbachstrasse». Der Mann, dessen Identität noch nicht feststeht, musste in kritischem Zustand von der Sanität ins Spital gebracht werden. Der Unfallhergang sei noch unklar und werde untersucht, heisst es in der Mitteilung der Stadtpolizei. Sie sucht nach Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können.

20. September: Raser aus dem Verkehr gezogen

bai. Am Samstagabend (18. 9.) haben Verkehrspolizisten auf der Schaffhausenstrasse in Neftenbach mit einem Lasermessgerät eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Wie die Kantonspolizei Zürich am Montag mitteilte, passierte um 19 Uhr ein Motorradfahrer die Messstelle mit einer Geschwindigkeit von 173 statt der erlaubten 80 Kilometer pro Stunde.

Der im Kanton Zürich wohnhafte 43 Jahre alte Portugiese muss sich wegen der Begehung eines Raserdelikts vor der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland verantworten. Ihm wurde der Führerausweis vorläufig abgenommen. Zudem ist das Motorrad im Auftrag der Staatsanwaltschaft einstweilen sichergestellt worden.

19. September: Toter Mann in Kreis 9 aufgefunden – Zeugenaufruf

eru. Am frühen Sonntagmorgen kurz vor 5 Uhr hat die Stadtpolizei Zürich beim Gemeinschaftszentrum Bachwiesen einen toten Mann aufgefunden. Er konnte noch nicht identifiziert werden. Aufgrund von jetzigen Erkenntnissen wurde er Opfer eines Tötungsdelikts. Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang eine tatverdächtige Person fest.

Am Sonntagnachmittag gab die Stadtpolizei auf Nachfrage bekannt, dass es sich beim Tatverdächtigen um einen 20-jährigen Schweizer handelt. Die Identität des Opfers sei noch nicht zweifelsfrei abgeklärt. Auch der Tathergang und die Hintergründe sind weiterhin unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.

Zur Spurensicherung wurden Spezialisten des Forensischen Instituts aufgeboten. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen: Personen, die am frühen Sonntagmorgen an der Bachwiesenstrasse im Stadtkreis 9 unmittelbar beim Gemeinschaftszentrum Bachwiesen ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich unter der Telefonnummer, 044 247 22 11, zu melden.

18. September: Zwei Lastwagen fangen Feuer in Dietikon

tla. Nach Angaben von «20-Minuten» wurden am Samstagabend im Industriegebiet Dietikon mindestens fünf laute Explosionen gemeldet. Kurz darauf seien Flammen und riesige Rauchschwaden zu sehen gewesen, berichteten Augenzeugen. Die Kantonspolizei hat diese Angaben auf Anfrage der Redaktion von «20-Minuten» bestätigt.

Gemäss der Polizei befanden sich die Sattelmotorfahrzeuge auf dem Gelände einer Speditionsfirma. Die Meldung sei kurz vor 21 Uhr 30 eingegangen. Ausgebrochen sei der Brand in Lastwagen mit Anhängern, die beide unbeladen waren.

Die Feuerwehr habe das Feuer aber schnell unter Kontrolle gebracht. Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Verletzte gab es laut der Polizei keine.

18. September: Bancomat in Hüntwangen gesprengt

hat. Am frühen Samstagmorgen (18. 9.) haben unbekannte Täter in Hüntwangen einen Bancomaten der Zürcher Kantonalbank gesprengt. Die Detonation ereignete sich laut der Kantonspolizei Zürich kurz nach zwei Uhr. Dabei wurde das Gebäude, in dessen Fassade der Automat eingebaut war, stark beschädigt.

Auch ein gegenüberliegendes Verkaufsgeschäft wurde leicht in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken. Trotz der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Täter flüchten. Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass die Täter kein Bargeld erbeuten konnten.

Die Kantonspolizei Zürich sucht Zeugen des Vorfalls: Sie bittet Personen, die Angaben zum Tathergang machen können oder in der Region Rafzerfeld Verdächtiges beobachtet haben, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.

17. September: Zwei Männer in Winterthur mit Messer verletzt

bai. In der Nacht auf Freitag (17. 9.) kam es in der Innenstadt von Winterthur zu einem handgreiflichen Streit. Die Patrouillen der Stadtpolizei Winterthur trafen vor Ort auf zwei Personen mit erheblichen Stich- und Schnittverletzungen.

Die beiden 26-jährigen Schweizer wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Laut ersten Erkenntnissen waren in die Auseinandersetzung nebst den beiden Verletzten drei weitere Personen involviert gewesen. Letztere verliessen die Örtlichkeit aber vor dem Eintreffen der Polizei.

Dank der daraufhin eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten die drei Gesuchten in der näheren Umgebung des Tatorts angehalten und verhaftet werden. Dabei wurde auch die mutmassliche Tatwaffe sichergestellt.

Bei den Verhafteten handelt es sich nach Angaben der Stadtpolizei Winterthur um einen 18-jährigen Schweizer, einen 15-jährigen Türken und einen 15-jährigen Bulgaren. Sie alle wurden der Kantonspolizei Zürich übergeben, welche die weiteren Ermittlungen mit der Staatsanwaltschaft I für Gewaltdelikte führt.

15. September: Vier Kinder bei Verkehrsunfall mit Rentner verletzt

dho. Im Kreis 2 am Mythenquai ist es am Mittwochmorgen (15. 9.) zu einer Kollision zwischen einem Auto und mehreren Kindern gekommen. Vier Kinder seien dabei verletzt worden. Am Steuer des Fahrzeugs sei laut Stadtpolizei Zürich ein 81-jähriger Schweizer gesessen.

Der Unfall sei kurz vor der Verzweigung mit der Breitingerstrasse im Bereich des Fussgängerstreifens passiert, schreibt die Stadtpolizei in ihrer Mitteilung. Ein dreijähriger Knabe und ein fünfjähriges Mädchen mussten mit der Sanität von Schutz und Rettung Zürich mit unbekannten Verletzungen ins Spital gebracht werden, so das Communiqué. Die beiden anderen verletzten Kinder im Alter von drei und fünf Jahren wurden durch die Sanität ambulant behandelt.

Warum der Rentner die Kontrolle über seinen Wagen verlor, war zunächst nicht klar. Arbeiter einer angrenzenden Baustelle, die den Unfall miterlebten, eilten den Kindern zu Hilfe und mussten danach psychologisch betreut werden.

15. September: Zwei Taschendiebinnen im Kreis 1 in flagranti verhaftet

dho. Am Montagnachmittag (14. 9.) hat die Kantonspolizei Zürich zwei Taschendiebinnen auf frischer Tat ertappt und verhaftet. Die beiden Frauen hätten sich laut Communiqué der Kantonspolizei in der Innenstadt auffällig verhalten.

Anschliessend konnten zwei Polizisten der Kantonspolizei beobachten, wie die beiden Frauen in der Sihlpost nach möglichen Opfern Ausschau hielten, heisst es in der Mitteilung. Nur etwas später hätte das Duo aus einem Einkaufswagen ein Lederetui mit Bargeld gestohlen, schreibt die Kantonspolizei.

Die Diebinnen wurden im Anschluss angehalten und verhaftet. Das gestohlene Bargeld konnte laut Communiqué der geschädigten Person wieder zurückgegeben werden. Es bestehen aufgrund weiterer Ermittlungen Hinweise, dass die 20 und 41-jährigen Bulgarinnen für weitere Diebstähle verantwortlich gewesen sein könnten

14. September: Zwei Polizisten bei Festnahme von Räuber verletzt

bai. Nach einem Raub am Sonntagmittag (12. 9.) im Hauptbahnhof Zürich ist der Täter verhaftet worden. Wie die Kantonspolizei Zürich am Dienstag (14. 9.) mitteilte, entriss ein junger Mann einer Passantin die Handtasche. Die Frau stürzte dabei zu Boden und zog sich mittelschwere Verletzungen zu.

Ein weiterer Mann, der die Situation beobachtet hatte, rannte dem flüchtenden Täter nach. Er musste die Verfolgung jedoch abbrechen, als ihn der Täter mit einem Messer bedrohte.

Nachdem die bestohlene Frau den Raub bei der Kantonspolizei gemeldet hatte, konnte der mutmassliche Täter von Zürcher Stadtpolizisten angehalten werden.

Bei der Verhaftung wehrte sich der 18-jährige Schweizer so stark, dass weitere Patrouillen der Stadt- und der Kantonspolizei aufgeboten werden mussten. Zwei Polizeifunktionäre wurden verletzt.

Der mutmassliche Räuber wurde der Staatsanwaltschaft l für schwere Gewaltdelikte zugeführt. Die Staatsanwaltschaft hat für den Verhafteten beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt.

10. September: Gas tritt im Stadtzürcher Kreis 3 aus einer Leitung

gds. In einem Gebäude im Zürcher Kreis 3 ist Erdgas aus einer Leitung ausgetreten. Dies meldet Schutz und Rettung Zürich am Freitag. Umliegende Gebäude seien evakuiert worden. Mehrere Dutzend Personen mussten ihre Wohnungen verlassen. Sie wurden in ein Hotel gebracht. Verletzte gab es keine.

Das Newsportal «20 Minuten» berichtete, dass gegen 11 Uhr 20 ein Notruf eingegangen sei, dass im Gebiet der Ämtlerstrasse Gas zu riechen sei. Die Beamten hätten daraufhin die Gefahrenzone grossräumig abgesperrt. Die Eigentümerin der Gasleitungen, Energie 360 Grad, sei mit Experten vor Ort gewesen.

Schutz und Rettung meldet, dass Bauarbeiten im Untergeschoss zum Leck in der Gasleitung geführt hätten. Der Erdgasaustritt konnte gestoppt werden, indem ausserhalb des Gebäudes zwei Löcher in die Strasse gebohrt wurden, um die Leitung zu unterbrechen. Im Anschluss startete die Berufsfeuerwehr mit dem Lüften des Gebäudes und dem Freimessen. Dadurch wurde sichergestellt, dass das Betreten der Räumlichkeiten keine Gefahr mehr birgt.

10. September: Schafe im Badezimmer

bai. Eine Wohnungsmieterin in Winterthur Veltheim hat Lämmer nachts im eigenen Badezimmer gehalten. Dies wurde der Stadtpolizei Winterthur am Mittwoch gemeldet. Tags darauf rückten die Ordnungshüter mit Vertretern des Veterinäramts in das Mehrfamilienhaus aus.

Schon vor der Wohnungstüre vernahmen sie das Blöken von Schafen, wie die Stadtpolizei Winterthur am Freitag mitteilt. In der Wohnung stellten die Tierspezialisten fest, dass wirklich zwei Lämmer in einem kleinen Badezimmer gehalten wurden. Die Wohnungsmieterin sagte, die Tiere seien tagsüber jeweils in einem kleinen Gehege vor dem Haus und nachts im Badezimmer.

Die Spezialisten stellten weiter fest, dass die Lämmer, die erst drei Wochen alt sind, zu früh vom Muttertier getrennt worden waren. Ausserdem ist unklar, wie die 56-jährige Schweizerin zu den Jungtieren gekommen ist.

Da ein Badezimmer keine artgerechte Umgebung für Schafe darstellen dürfte, wird die Wohnungsmieterin wegen Verstössen gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Zudem ist Gegenstand der Untersuchung, ob die Frau die Tiere rechtmässig in ihren Besitz brachte. Das Veterinäramt ordnete an, dass die Tiere vorderhand auf einem Bauernhof platziert werden.

8. September: Unfall in Grüningen fordert Schwerverletzten

dho. In Grüningen ist am Mittwoch ein 20-jähriger Motorradlenker bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der Mann sei aus noch ungeklärten Gründen in der Heispelkurve auf die Gegenfahrbahn geraten und in einen entgegenkommenden Lastwagen geprallt, schreibt die Kantonspolizei Zürich. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen. Der 46 Jahre alte Lastwagenchauffeur blieb unverletzt.

Wegen des Unfalls musste die Binzikerstrasse zwischen Holzhausen und Grüningen beidseitig für den Verkehr gesperrt werden.

8. September: Hallenbad City bleibt bis Ende Oktober geschlossen

lkp.

Nach einem Brand in der Sauna bleibt das Hallenbad City mindestens bis zum 24. Oktober geschlossen. Ob eine längere Schliessung notwendig sei, müssten vertiefte Abklärungen zeigen, schreibt das städtische Sportamt in einem Communiqué. Als Ersatz wird das Freibad Seebach mit dem geheizten 50-Meter-Schwimmbecken bis zum 24. Oktober täglich geöffnet sein. Zudem bleibt das Seebad Tiefenbrunnen um eine Woche länger, bis am Sonntag, 26. September, offen.

Die Brandursache wird noch untersucht. Da die Sauna ausgebrannt ist, muss sie komplett erneuert werden. Die Planung ist angelaufen, bis wann die Erneuerung abgeschlossen ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Das Hallenbad City und die Sporthalle wurden vom Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Lüftung und die Wand- und Deckenbeläge im Hallenbad müssen gereinigt werden. Zudem müssen statische Abklärungen und Messungen der Lufthygiene durchgeführt werden, bevor der Betrieb des Hallenbads wieder freigegeben werden kann.

6. September: 11-jähriger Knabe in Wädenswil schwer verletzt

dho. Bei einer Kollision zwischen einem Kind und einem Personenwagen in Wädenswil ist am frühen Montagabend ein 11-jähriger Knabe schwer verletzt worden, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt. Der Knabe habe mit seinem Kickboard bei der Haltestelle Beichlen versucht die Strasse hinter dem Bus zu überqueren, worauf es zur Kollision mit einem Personenwagen kam.

Laut der Kantonspolizei Zürich hat sich der 11-Jährige schwere Verletzungen zugezogen und musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden. Die genaue Unfallursache ist zurzeit nicht geklärt und wird nun durch die Kantonspolizei Zürich in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Staatsanwaltschaft untersucht werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Für mehrere Kinder, die sich zum Unfallzeitpunkt im Bus befanden, sei ein Care-Team aufgeboten worden.

6. September: Fahrzeuglenkerin nach Kollision geflüchtet

bai. Am späten Sonntagabend (5. 9.) hat sich in der Winterthurer Innenstadt ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen ereignet. Laut bisherigen Erkenntnissen der Stadtpolizei Winterthur fuhr kurz vor 23 Uhr 45 ein 27-jähriger Slowene mit seinem Fahrzeug von Töss herkommend auf der Zürcherstrasse in Richtung Hauptbahnhof.

Zur gleichen Zeit war eine unbekannte Lenkerin mit ihrem Fahrzeug in die gleiche Richtung unterwegs. Sie verursachte in der Unterführung Zürcherstrasse eine Streifkollision. Zwecks Klärung des Sachverhalts hielten beide auf dem Archplatz an, worauf der Slowene die Polizei alarmierte.

Noch vor Eintreffen der Patrouille fuhr die Frau davon und prallte wenige Meter entfernt mit ihrem Personenwagen in einen Kandelaber. Sie war daraufhin mit ihrem mutmasslich stark beschädigten Fahrzeug weiterhin unterwegs in Richtung Töss. Beim Auto dürfte es sich nach Polizeiangaben um einen dunklen Kleinwagen handeln; die Lenkerin wird als eher jünger beschrieben.

Die Polizei sucht Personen, die Angaben zum Unfall und zur beschriebenen Flüchtigen machen können. Sie werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Winterthur zu melden (Telefon 052 267 51 52).

4. September: Brand in Kehrichtheizkraftwerk Hagenholz

jal.

Am Samstag kam es im Kehrichtheizkraftwerk Hagenholz zu einem Bunkerbrand mit grosser Rauchentwicklung. Um die Löscharbeiten der Feuerwehr nicht zu behindern, bleibt der Recyclinghof Hagenholz am Samstag geschlossen. Die Anlieferung von Abfall ist ab Montag voraussichtlich wieder möglich.

3. September: Unbekannte sprengen einen Geldautomaten beim Zoo

gds. Am frühen Freitagmorgen haben Unbekannte einen Geldautomaten beim Haupteingang des Zoos Zürich gesprengt und sind daraufhin geflüchtet. Dies schreibt die Stadtpolizei Zürich am Freitag in einer Medienmitteilung.

Der Vorfall im Stadtkreis 7 habe sich kurz vor 2 Uhr 30 ereignet. Die Täterschaft sei ohne Beute in einem dunklen Personenwagen geflüchtet. Durch die Detonation sei Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken entstanden. Teile des Automaten seien mehrere Meter weit weggeschleudert worden.

Nach Polizeiangaben ist die Fahndung nach der Täterschaft bisher erfolglos geblieben. Die Ermittlungen durch Detektive wurden aufgenommen. Nun ruft die Polizei allfällige Augenzeugen dazu auf, sich zu melden.

Neben der Stadtpolizei standen die Kantonspolizeien Zürich und Aargau, die Feuerwehr von Schutz und Rettung sowie das Forensische Institut im Einsatz.

2. September: 24-jähriger Autofahrer bei Unfall mittelschwer verletzt

dho. Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen hat sich am Donnerstagabend in Dietlikon ein 24-jähriger Mann mittelschwere Verletzungen zugezogen und musste mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht werden.

Laut Mitteilung der Kantonspolizei Zürich fuhr der 24-Jährige von Bassersdorf Richtung Wallisellen. Beim Abbiegen in die Loorenstrasse ist es zu einer heftigen seitlich frontalen Kollision mit dem Lastwagen gekommen, schreibt die Kantonspolizei in ihrem Communiqué. Während der 54-jährige Chauffeur unverletzt blieb, habe der Autofahrer mittelschwere Verletzungen erlitten. Wegen des Unfalls wurden die Zubringerstrassen während über zwei Stunden gesperrt.

1. September: Rehkitze am Wolfensberg in Winterthur gerissen – Polizei sucht Zeugen

dho. In einer Wiese am Wolfensberg in Winterthur hat ein Jagdaufseher am Dienstagmorgen zwei schwer verletzte Rehkitze gefunden. Laut ersten Ermittlungen seien die Rehe von einem grösseren Hund attackiert worden, teilt die Stadtpolizei Winterthur am Mittwoch mit. Die Hundehalterin oder der Hundehalter hätten daraufhin den Ort verlassen, ohne den Vorfall zu melden. Beide Jungtiere hätten den Angriff nicht überlebt, so die Stadtpolizei weiter.

Die Polizei macht nun einen Zeugenaufruf: Die Kitze wurden auf einer Wiese unterhalb der «Erb-Villa» am Wolfensberg gefunden. Der unbekannte Hund muss die Jungtiere am Dienstagmorgen in dieser Umgebung gerissen haben. Personen die Angaben zum Hund oder zur Halterin machen können, werden gebeten, sich bei der Stadtpolizei Winterthur, Tel. 052 267 51 52, zu melden.

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