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Am Sonntag werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt

Keystone-SDA-LogoKeystone-SDA 20.10.2020
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Am kommenden Sonntag endet die Sommerzeit: Die Uhren werden um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Für die nächsten fünf Monate gilt danach die sogenannte Normalzeit. Es wird derzeit diskutiert, ob diese künftig wieder dauerhaft gelten soll.

Im Zusammenhang mit der Zeitumstellung im Herbst sei oft davon die Rede, dass Ende Oktober die Uhren von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt würden, schreibt das Eidgenössische Institut für Metrologie (Metas) in seiner Mitteilung vom Dienstag. Eigentlich gebe es aber lediglich Normalzeit und Sommerzeit. Normalzeit ist in der Schweiz seit gut 125 Jahren die mitteleuropäische Zeit.

In der Schweiz gibt es die Sommerzeit seit 1980. Seit 1996 stellen die Menschen in allen Ländern der EU zudem einheitlich die Uhren am letzten Sonntag im März eine Stunde vor und am letzten Oktober-Sonntag wieder eine Stunde zurück. Mit Einführung der Normalzeit werden die Nächte eine Stunde länger und an den Abenden wird es folglich früher dunkel.

Volksinitiative hängig

Der Wechsel zwischen Normalzeit und Sommerzeit ist hierzulande sowie in der EU umstritten. Im März 2019 hatte das EU-Parlament für eine Abschaffung der Zeitumstellung im Jahr 2021 plädiert. Es sind aber noch nicht alle dafür notwendigen Entscheid auf Ebene der EU von allen Einzelstaaten getroffen worden.

Die Schweiz verfolgt nach Angaben des Metas die Entwicklung in den Nachbarländern und wird sorgfältig prüfen, ob eine allfällige Anpassung der Zeitregelung sinnvoll und im Interesse der Schweiz ist. Bis auf weiteres gelte daher die bestehende Zeitregelung, hiess es.

Im April 2019 stellte ein Komitee um die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann und Hornkuh-Initiant Armin Capaul die Initiative "Ja zur Abschaffung der Zeitumstellung" vor. Künftig soll demnach ganzjährig die mitteleuropäische Zeit in der Schweiz gelten. Am 20. Dezember endet die Sammelfrist für das Volksbegehren.

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