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Hat er die Entführung der Tochter nur erfunden?

20 Minuten-Logo 20 Minuten 13.02.2018
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Wegen einer womöglich fingierten Entführung mit Lösegeldzahlung sind ein Geldbote und seine Tochter festgenommen worden. Die beiden seien zusammen mit einem mutmasslichen Helfer im ostfranzösischen Lyon in Gewahrsam, hiess es am Dienstag von den Ermittlern. Der in der Schweiz tätige Geldbote hatte behauptet, den gesamten Inhalt seines Geldtransporters an angebliche Entführer seiner Tochter gezahlt zu haben, die daraufhin freigelassen worden sei.

Offenbar haben die Ermittler aber nun Zweifel an der Darstellung von Vater und Tochter: Die 22-Jährige hatte der Polizei erzählt, sie sei vergangene Woche von zwei Männern aus ihrer Studentenwohnung in Lyon entführt worden, die sich als Klempner ausgegeben hätten.

Die Kidnapper hätten dann ihren Vater kontaktiert, der den gesamten Inhalt des Geldtransporters auf einem Parkplatz im Schweizer Kanton Waadt an die Kriminellen übergeben habe. Die Beute soll sich auf 20 bis 30 Millionen Schweizer Franken belaufen. Die Ermittler waren zunächst von einem Fall organisierter Kriminalität ausgegangen. (sep/afp)



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