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Ja, das ist eine Girlband: Kim will Moranbong an die Olympischen Spiele schicken

watson.ch-Logo watson.ch 14.01.2018 Daria Wild
Ja, das ist eine Girlband: Kim will Moranbong an die Olympischen Spiele schicken © AP/AP Ja, das ist eine Girlband: Kim will Moranbong an die Olympischen Spiele schicken

In Nordkorea sind sie Stars: die Girlband Moranbong. Diktator Kim Jong Un will die Frauen bei Olympia auftreten lassen, Verhandlungen mit dem Süden beginnen in Kürze.

Zuletzt hat Seoul ein gemeinsames Einlaufen der nord- und der südkoreanischen Delegation ins Stadion bei der Eröffnungszeremonie sowie ein gemeinsames Frauen-Hockeyteam vorgeschlagen – jetzt wollen Vertreter Nord- und Südkoreas auch über einen möglichen Auftritt der nordkoreanischen Girlband Moranbong bei den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang beraten.

Das Treffen von vier Vertretern beider Seiten werde am Montag in Panmunjom in der entmilitarisierten Zone an der gemeinsamen Grenze stattfinden, teilte das südkoreanische Wiedervereinigungsministerium mit.

Die Gruppe Moranbong steht seit 2012 auf der Bühne, 2015 spielte sie ihr erstes Konzert im Ausland. Die jungen Frauen werden dem Vernehmen nach von Machthaber Kim Jong Un persönlich für die Mitwirkung in der Band ausgewählt. Die auch in Uniformen auftretende Gruppe bietet eine Mischung aus patriotischen Gesängen, westlichen Hits und Filmmusiktiteln.

Die Winterspiele finden vom 9. bis 25. Februar im südkoreanischen Pyeongchang statt. Durch die Teilnahme Nordkoreas könnten sich die beiden koreanischen Staaten näher kommen.

Die Spannungen auf der seit Jahrzehnten geteilten koreanischen Halbinsel waren in den vergangenen Monaten stärker geworden. Grund dafür waren unter anderem mehrere Raketentests und der bislang gewaltigste Atomtest Pjöngjangs sowie ein verbaler Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber.

Zuletzt hatte Trump sein Verhältnis zu Kim aber unerwartet wieder als gut bezeichnet. (eth/afp)

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