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Mysteriöser Flugzeugcrash im US-Geheimgebiet Area 51

DIE WELT-Logo DIE WELT vor 6 Tagen

Bei einem Flugzeugabsturz im berüchtigten Testgebiet des US-Militärs ist ein Kampfjet-Pilot gestorben. Um den Flugzeugtyp macht die US-Luftwaffe ein großes Geheimnis. Jetzt beginnt das große Rätselraten.

Die Area 51 ist ein Sehnsuchtsort für Science-Fiction-Fans und Flugzeugenthusiasten. Das militärische Sperrgebiet, etwa 200 Kilometer nordwestlich der Glückspielhochburg Las Vegas, ist seit Jahrzehnten ein Testgebiet für Geheimflugzeuge von Rüstungskonzernen und der US-Luftwaffe.

In diesem Gebiet stürzte jetzt ein Militärflugzeug ab, der Pilot starb. Die US-Luftwaffe brauchte drei Tage, um überhaupt den Crash zu melden - ungewöhnlich lange. Zunächst wurde jeder Hinweis vermieden, welches Modell verunglückte, bis der Spekulationsdruck zu groß wurde.

Am 8. September veröffentlichte die US-Luftwaffe zunächst nur eine dürre Meldung über den Unfall in dem Testgebiet im US-Bundesstaat Nevada, etwa 100 Meilen entfernt vom Luftwaffenstützpunkt Nellis. Der Pilot Eric Schultz sei an seinen Verletzungen gestorben, hieß es in der Mitteilung.

Rätselraten über den Flugzeugtyp

PARIS, FRANCE - JUNE 20: Lockheed Martin F-35 performs during the 52nd International Paris Air Show at Le Bourget Airport near Paris, France on June 20, 2017. Mustafa Yalcin / Anadolu Agency | Keine Weitergabe an Wiederverkäufer. © picture alliance / AA PARIS, FRANCE - JUNE 20: Lockheed Martin F-35 performs during the 52nd International Paris Air Show at Le Bourget Airport near Paris, France on June 20, 2017. Mustafa Yalcin / Anadolu Agency | Keine Weitergabe an Wiederverkäufer.

Reporter ermittelten jetzt, dass der 44-jährige Eric Schultz einer der ersten Piloten des neuen US-Kampfflugzeugs F-35 ist. Daraus entwickelte sich die Spekulation über den womöglich ersten Absturz dieses Modells. Das wäre ein riesiger Imageschaden für den Hersteller Lockheed bei seinen weltweit laufenden Verkaufsgesprächen und ein Rückschlag für das 400-Milliarden-Dollar-Projekt. Daraufhin erklärte dann der Chef der US-Luftwaffe der Nachrichtenplattform "www.military.com", dass definitiv kein F-35-Modell abgestürzt ist. Aber was war es dann?

3155278 07/20/2017 A Sukhoi Su-27 multi-role fighter jet makes a demo flight at the opening of the International Aviation and Space Salon MAKS-2017 in Zhukovsky, Moscow Region. Evgeny Biyatov/Sputnik Foto: Evgeny Biyatov/Sputnik/dpa | © picture alliance / Evgeny Biyato 3155278 07/20/2017 A Sukhoi Su-27 multi-role fighter jet makes a demo flight at the opening of the International Aviation and Space Salon MAKS-2017 in Zhukovsky, Moscow Region. Evgeny Biyatov/Sputnik Foto: Evgeny Biyatov/Sputnik/dpa |

Weitere Aufklärung ist wohl nicht zu erwarten. Die US-Luftwaffe will nicht mehr zum Flugzeugtyp sagen und feuert damit die Gerüchteküche weiter an. Die Spekulationen reichen von einem Prototypen-Crash des künftigen neuen US-Langstreckenbombers B-21 Raider bis hin zur waghalsigen Theorie, es könne sich womöglicher sogar um ein russisches Modell vom Typ Sukhoi SU-27 Flanker-B gehandelt haben, geflogen vom US-Luftwaffenpiloten Schultz.

Zwar lieferten die Russen offiziell nie einen Kampfjet in die USA, aber Ende 2016 tauchten erstmals Fotos von einem Luftkampftraining über der Area 51 zwischen einem US-Kampfjet F-16 und einem angeblichen russischen Modell SU-27 auf. In Fachmagazinen, wie "Air Force Monthly", wurde berichtet, dass die US-Luftwaffe seit vielen Jahren über einen russischen Kampfjet vom Typ Su-27 für Luftkampftrainings verfügt. Manche Quellen vermuten eine Beschaffung über Weißrussland, andere Quellen sprechen von einem Kauf über die Ukraine.

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