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Erst kommt der Sturm, dann der Temperatursturz

20 Minuten-Logo 20 Minuten vor 6 Tagen
Zwei Passanten versuchen sich mit ihren Schirmen vor dem Regen zu schuetzen, am Freitag, 20. November 2015, auf dem Schiffsteg beim Buerkiplatz in Zuerich. Am kommenden Wochenende werden heftige Regenfaelle erwartet. (KEYSTONE/Anthony Anex) © Anthony Anex Zwei Passanten versuchen sich mit ihren Schirmen vor dem Regen zu schuetzen, am Freitag, 20. November 2015, auf dem Schiffsteg beim Buerkiplatz in Zuerich. Am kommenden Wochenende werden heftige Regenfaelle erwartet. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Das Wetter ist am Mittwoch ungemütlich geworden. Mit einer Warmfront wurde es zunehmend windig. Gemäss Roger Perret von Meteonews sind im Flachland Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern möglich, in den Bergen können sie sogar knapp über 100 Stundenkilometer erreichen.

Gemäss den Bahnverkehrsinformationen der SBB ist derzeit die Strecke zwischen Weissbad und Wasserauen auf der Strecke Gossau SG–Wasserauen unterbrochen. Schuld daran seien starke Winde. Laut Perret liegt das an der speziellen Lage der Strecke. «Lokal können die Böen ziemlich stark sein.»

«Massiver» Temperaturrückgang

Am Donnerstag frischt der Wind sogar noch weiter auf. Im Flachland rechnet Meteonews dann mit bis zu 90 Stundenkilometern, in erhöhten Lagen können es über 100 werden. Auf dem Säntis beispielsweise sind Sturmböen von bis zu 140 km/h möglich. «Herbst- und Winterstürme sind nichts Aussergewöhnliches», sagt Perret. Allerdings seien sie in diesem Jahr früh.

Auch die Temperaturen halten sich nicht ganz an die Jahreszeit. Während sie am Mittwoch noch knapp 20 Grad erreichen, sinken sie im Laufe des Donnerstags auf rund 12 Grad. «Es gibt einen massiven Rückgang», sagt Perret. Für diese Zeit sei dies ziemlich kühl. Auch die Schneefallgrenze sinkt auf knapp unter 2000 Meter.

Hoffnung auf Altweibersommer bleibt

Die Kaltfront bringt am Donnerstag zudem für kurze Zeit teils kräftigen Regen, wie Perret sagt. Und auch in den folgenden Tagen bleibt es frisch. «Bis Mitte der Woche bleiben die Temperaturen sicher unter 20 Grad», sagt Perret. Anfang Woche steige zudem die Niederschlagsmenge. Die Schneefallgrenze sinkt dann weiter auf rund 1500 Meter. Trotzdem gibt es Grund zur Hoffnung: «Der Altweibersommer kann immer noch kommen», sagt Perret. (vro)

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