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Der Gipfel des Fühlens

07.06.2017 Alexander Rudolph

Farbenfroh, bissfest und vor allem feinfühlig: Der Spürsinn Evo von Dachstein © Hersteller Farbenfroh, bissfest und vor allem feinfühlig: Der Spürsinn Evo von Dachstein Am 21. Mai 2017 um 7:10 Uhr nepalesischer Zeit war es endlich geschafft. Andy Holzer hatte den Gipfel des Mount Everest erklommen. Damit hat der von Geburt an blinde österreichische Bergsteiger etwas erreicht, was noch kein Alpinist ohne Augenlicht vor ihm geschafft hatte: Nicht nur die so genannten „Seven Summits“, die jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente, waren von ihm damit erfolgreich bestiegen worden. Den Gipfel des höchsten Bergs der Welt hatte Holzer vor allem als erster Sehbehinderter über die technisch anspruchsvollere Nordroute gemeinsam mit seinem Team rund um die Begleiter Wolfgang Klocker und Clemens Bichler erreicht. Damit ist Holzer der zweite blinde Bergsteiger überhaupt, der den 8848 Meter hohen Gipfel je erreicht hat.

Erfolg des Willens - und des Gespürs

Voraussetzung für diesen historischen Erfolg war vor allem eine Meisterleistung an Teamwork und Kommunikation. Nur durch die exakte und ständige Absprache mit seinen Begleitern war der Aufstieg Holzers erst möglich geworden. Jedes Detail, jede Bewegung musste sitzen, um sicher und wohlbehalten in derart schwierigem Gelände und unter solch lebensfeindlichen Bedingungen voranzukommen.

Held der Berge: Der sehbehinderte Alpinist Andy Holzer, hier bei einem Event in Lienz/Österreich, im Dezember 2015. © REX/Shutterstock Held der Berge: Der sehbehinderte Alpinist Andy Holzer, hier bei einem Event in Lienz/Österreich, im Dezember 2015. Dass dabei auch die Ausrüstung perfekt auf die Bedingungen abgestimmt sein muss, versteht sich von selbst. Nicht zuletzt durch die Sehbehinderung Holzers werden dabei an die Ausrüstung des Berghelden besondere Anforderungen gestellt. Der Österreicher muss die Beschaffenheit des Bodens erfühlen, jede Unebenheit mit den Füßen ertasten. Gleichzeitig darf auf den Schutz des Geläufs in bergigem Gelände nicht verzichtet werden, denn eine Verletzung kann vor allem in hochalpinem Gebiet zu schweren Problemen führen.

All diese Anforderungen hatte Dachstein, die traditionelle österreichische Bergschuhmarke, im Sinn, als sie zusammen mit dem Sohlenspezialisten Vibram und Bergprofi Holzer einen Schuh erdachte, der eine besonders feinfühlige Sohle mit einem stabilen, vor Steinen schützenden Schaft kombiniert. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist der Spürsinn Evo, ein Bergschuh, der die exzellente Vibram-Sohle Evo 2.0 mit einem sockenähnlichen Oberteil vereint, das zusätzlichen Halt und Knöchelschutz gewährt.

Tastfreudiger Helfer

Wie eine Socke umschließt der gestrickte Schaft des farbenfrohen Spürsinn Evo den Knöchel des Trägers, ohne jedoch dabei die Bewegungsfreiheit in geringster Weise einzuschränken. Zwar ist der erste Einstieg in den Schuh ein wenig schwierig und man muss sich an diese neue Art, in die Schuhe zu schlüpfen, gewöhnen. Ist man aber erst einmal in den Dachstein-Schuhen, fühlt man die spürsinnige Idee des Triumvirats aus Hersteller, Sohlenspezialisten und Andy Holzer förmlich am Fuß.

Griffige Sohle, sicherer Schaft: Der Spürsinn Evo von Dachstein © Hersteller Griffige Sohle, sicherer Schaft: Der Spürsinn Evo von Dachstein Das Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen um einen besonders tastfreudigen Bergschuh freut auch Rekord-Alpinist Holzer: „Der Spürsinn Evo ermöglicht es mir, eine unverfälschte Rückmeldung des Bodens zu bekommen, ohne meinen Fuß dabei zu sehr zu stützen oder zu lenken. So kann ich mich natürlich im Gelände bewegen.“

Allen Belastungen gewachsen

In der Tat sorgt die von Vibram entwickelte, ultraleichte und feinfühlige Multifunktionssohle Evo 2.0 mit ihren neun Millimetern Sprengung für festen Biss im Gelände und damit ausgezeichneten Halt beim Zustieg und Speed-Hiking. Zur Unterstützung der natürlichen Abrollbewegung wurden Flex-Lines und ein geteilter Fersenbereich in die Sohle des Spürsinn Evo eingearbeitet. Die so genannte Climbing-Zone an der Sohlenspitze gewährt dazu Halt und ermöglicht präzises Steigen am Fels. In Verbindung mit dem Schutz der besonders beanspruchten Bereiche des Schuhs durch eine leichte Kunststofffolie ist der Spürsinn Evo rundum exzellent für die alpinen Belastungen gerüstet und gibt diesen Schutz bestens an den Träger der Dachstein-Schuhe weiter.

Sicherer Halt am Berg: Dachstein Spürsinn Evo © Hersteller Sicherer Halt am Berg: Dachstein Spürsinn Evo Auch schön: Durch die farbenfrohe Gestaltung des atmungsaktiven Mesh-Obermaterials wird der Spürsinn Evo nicht nur durch seine technische Raffinesse zum Highlight künftiger Wander- und Bergsteigergenerationen. Ocean/Lime und Graphite/Cayenne heißen die Farben der Herrenmodelle, die Damen bekommen den Spürsinn Evo in Mint/Dark Turqouise oder Aubergine/Orange. In der Frühjahrssaison 2018 kommen dann auch diejenigen Fans Spürsinn Evo auf ihre Kosten, die weniger auffällige Designs bevorzugen. Denn ab dann gibt es das gefühlsbetonte Dachstein-Modell, dessen Preis um die 179,90 Euro liegt (UVP), voraussichtlich zusätzlich in gedeckteren Farben.

Dachstein im Web - zur Herstellerseite

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