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Perfekter Lauf: Die Running-Highlights des Frühjahrs

25.05.2017 Alex Rudolph & Stephan Scharf

Auf in die neue Laufsaison! © Saucony Auf in die neue Laufsaison! Hurra, der Frühling ist da, der Sommer hat sich für die Zeit danach auch bereits angekündigt. Damit ist es auch wieder an der Zeit, die Laufschuhe zu schnüren und die Straßen, Wege und Felder zu bevölkern und sich ein wenig auszupowern.

Was Sie dabei in diesem Jahr an Ausrüstung auf keinen Fall verpassen sollten, verraten wir in unserer Galerie der Must-Haves für die warme Laufzeit des Jahres.

On Speed: Schneller mit Cloudflash

Leichter, schneller, weiter: Der Cloudflash ist das neue Prunkstück unter den Laufschuhen aus dem Hause On. © Hersteller Leichter, schneller, weiter: Der Cloudflash ist das neue Prunkstück unter den Laufschuhen aus dem Hause On. Mit den Clouds, also den innovativ-luftigen Polstern auf den Schuhsohlen, hat die Schweizer Firma On die Sportartikelbranche ordentlich durcheinandergewirbelt. Laufen auf Luftpolstern – das war nicht nur neu, sondern auch äußerst wirksam. Zusammen mit einem Schuss modischem Look wurden die Cloud-Tec-Schuhe von On schnell zu Must-Haves bei ambitionierten wie auch Freizeit-Sportlern.

Mit dem neuen Cloudflash legen die Schweizer nun einen Schuh vor, der vor allem auf der Rennstrecke für Furore sorgen soll und wird. Denn: Der Cloudflash ist eine wahre Laufmaschine für alle diejenigen Läuferinnen und Läufer, die den richtigen Schuh für eine Powerrunde suchen.

Explosivere Laufbewegung

Im Unterschied zu den bisherigen Modellen ist beim Cloudflash die neu entwickelte Außensohle direkt mit dem dünnen Speedboard, einer Art stabilisierender Mittelsohle, verbunden. Auf die klassische Mittelsohle wird jedoch verzichtet – das Zusammenspiel aus Pebax, dem reaktiven Material des Speedboards, und der neuen Cloud-Tec-Außensohle soll eine noch explosivere Laufbewegung ermöglichen.

Bei der, keineswegs durch die innovative Konstruktion geminderten Dämpfung ist On jedoch neue Wege gegangen, um noch mehr Speed aus dem Schuh zu kitzeln. 14 Cloud-Elemente befinden sich an der Außensohle des Cloudflash, jedoch werden die dämpfenden Luftpolster von der Ferse bis hin zur Schuhspitze immer flacher. Im Mittelfußbereich verzichtet man gar komplett auf den Einsatz von Clouds. Heißt im Klartext: Während der Aufprall im Fersenbereich maximal abgefedert wird, gönnt man dem Schuh im Zehenbereich, also dort, wo vor allem Vor- und Mittelfußläufern beschleunigen, den mehr oder weniger direkten Bodenkontakt. Die mittlere, cloud-freie Zone sorgt in diesem ausgeklügelten Gesamtkonzept dafür, dass die Sohle von ihrem gebogenen Zustand im Moment des Abrollens, wieder in die gerade Stellung zurückschnellen will. Genau diesen explosiven Effekt wünschen sich die Konstrukteure des Cloudflash.

Schicke Rennmaschine: Der Cloudflash von On. Gut zu sehen: Die "Cloud-Elemente" an der Außensohle des Schuhs. © Hersteller Schicke Rennmaschine: Der Cloudflash von On. Gut zu sehen: Die "Cloud-Elemente" an der Außensohle des Schuhs. Versucht man sich dieses Prinzip nun vorzustellen, entsteht vor dem geistigen Auge genau dieser runde Bewegungsablauf, der in der druckvollen und schnellen Abstoßbewegung endet, und den der Erfinder im Sinn hatte: Ein schneller Wettkampf-Schuh sollte es werden, der beim Aufsetzen mit der Fußspitze den Druck nach hinten weiterleitet, während er schon wieder direkt mit dem Untergrund Kontakt aufnimmt, um sich wieder abstoßen zu können. Lediglich fünf Millimeter Sprengung geben dieses Prinzip in Zahlen wieder.

Unwiderstehliche Optik

Doch nicht nur auf die Sohle kommt es an – Passform und Look des Schuhs sind ebenso entscheidend für den Gesamteindruck. Auch in diesen Kategorien bringt der Cloudflash eine mehr als ansehnliche Performance auf die Strecke. Der Schuh selbst verfügt Dank seines extrem leichten, aus einem Nanogewebe gefertigten Außenschuhs samt im Knöchelbereich weit ausgeschnittener Fersenkappe nicht nur über ein sehr geringes Gewicht, er schmiegt sich vom ersten Augenblick wie angegossen an den Fuß. Die eingearbeitete Skelettstruktur sorgt dabei für die nötige Beständigkeit und Robustheit und verleiht dem Cloudflash bei maximaler stofflicher Flexibilität Schutz vor dauerhafter Verformung.

Dazu kommt die unwiderstehliche Optik. Auch wenn jetzt so mancher Läufer die Nase rümpfen mag, weil modische Aspekte beim Sport eine allerhöchstens untergeordnete Rolle spielen sollte: Der Cloudflash wird sich nicht nur wegen seiner hervorstechenden Rennschuh-Fertigkeiten bestens verkaufen – das frische Design wird die Kaufentscheidung zusätzlich zu Gunsten des On-Schuhs beeinflussen.

Explosive Abstoßbewegung: Der Cloudflash richtet sich vor allem an Tempo-Läufer © Hersteller Explosive Abstoßbewegung: Der Cloudflash richtet sich vor allem an Tempo-Läufer Auch der Laufeindruck beim Praxistest bestätigt, warum der Cloudflash 2017 den „Product of the Year“-Award der Sportmesse ISPO erhielt. Mit dem On-Produkt lässt sich ein Tempo gehen, dass man mit so manch anderem Schuh nicht erreichen wird. Bereits bei der ersten Anprobe fühlte ich mich pudelwohl im Schweizer Luxusboliden unter den Performance-Laufschuhen. Der grandiose erste Eindruck bestätigte sich auf der Strecke: Der Cloudflash ist wie gemacht für relativ kurze, schnelle Einheiten, bei denen man seiner Lust auf Speed einmal so richtig nachgehen will – solange man über die erforderliche Puste dazu verfügt.

Auf zum persönlichen Geschwindigkeitsrekord

Klar ist: Durch den direkten Bodenkontakt im Vorderfußbereich eignet sich der Cloudflash nicht ausdrücklich für lange Trainingsläufe oder einen Marathon, sobald ein Läufer ein paar Kilos mehr auf die Waage bringt. Denn so sehr man die Trips mit dem On-Schuh auch genießt und aus dem Schuh nicht mehr raus will, sobald man ihn trägt, so deutlich spürt man mitunter am Tag nach ausgedehnten Läufen mit dem Cloudflash auch immer die erhöhte Belastung der Schienbein-Muskulatur. In diesem Fall ist damit stärkere Dämpfung und ein anderer Schuh - den es natürlich auch im On-Sortiment gibt - also dann sinnvoll, wenn es über 15 Kilometer hinausgeht. Für leichtere Läufer dagegen sind Strecken jenseits der 15-KM-Marke mit dem Cloudflash sicher ein anhaltendes Vergnügen und können dazu beitragen, einen neuen persönlichen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen.

Power und Stil unter einem Dach

Gut gedämpfter Schuh für ausgedehnte Trainingsläufe: Fresh Foam 1080 v7 von New Balance © Hersteller Gut gedämpfter Schuh für ausgedehnte Trainingsläufe: Fresh Foam 1080 v7 von New Balance Die Kombination von hippem Design und sportlicher Raffinesse hat New Balance schon seit jeher ausgezeichnet. Den Großteil der Produkte konnte man ebenso gut für anspruchsvolle sportliche Aktivitäten nutzen, wie im täglichen Leben. Da macht auch die aktuelle Frühjahrskollektion keine Ausnahme.

Allen voran die Frühjahrskollektion von Laufschuhen, die für jeden Läufertyp wieder bestes Material zur Verfügung stellt. Neben dem Fresh Foam Zante v3 für den ambitionierten Läufer und dem Boracay v3 für den Einsteiger ist insbesondere der Fresh Foam 1080 v7 besonders hervorzuheben.

Maximale Dämpfung

Der 1080, der in der nunmehr siebten Evolutionsstufe den Markt erobert, ist nicht zuletzt wegen seiner maximalen Dämpfungseigenschaften ein Topschuh für alle, die gerne und viel Laufen. Erreicht wird diese Dämpfung vor allem durch die sechseckigen Kammern der Zwischensohle, die den Aufprall bestens abfedern. Für ein Plus an Stabilität sorgen neben diesen Kammern auch der breite Vorderfußbereich, sowie ausgedehnte Außensohlenstruktur des 1080 v7, deren große Lauffläche einfach mehr Halt bietet. Der Grip ist dabei bestens für Asphaltläufe und glatten Untergrund ausgelegt, weniger aber für raues, glattes Gelände. Nichtsdestotrotz ist die Außensohle so flexibel, dass sie jede Bewegung und einen dynamischen Bewegungsablauf und den nötigen Vortrieb ideal unterstützt.

Mit der nahtlosen Beschaffenheit des Mesh-Obermaterials und dem großzügigen, aber nicht übertriebenen Platzangebot in Kombination mit den notwendigen stilisierenden Elementen an Verse und Zehenkappe bietet der 1080 v7 einen wunderbar bequemen und straffen Sitz ohne zu reiben. Ein sehr angenehmes Gefühl, das auch auf längeren Läufen nicht geringer wird und das den Schuh zu einem Schuh für alle Tage macht. Dabei bleiben seine Eigenschaften jedoch Tag für Tag spannend genug, um sich nicht akut nach einer Alternative umsehen zu müssen.

Makellos schöner Sneaker: Der 247 Sport von New Balance © Hersteller Makellos schöner Sneaker: Der 247 Sport von New Balance Auch wenn der 1080 v7 wegen seines modischen Auftritts ebenfalls für den Alltag geeignet ist, so hat er im 247 Sport einen Kollegen an die Seite gestellt bekommen, der Abseits des Sportplatzes für Furore sorgt. Wie man es von New Balance inzwischen gewohnt ist, kann man mit diesem Sneaker neidische Blicke auf sich ziehen. Dunkle Mesh-Struktur oben, helle Sohle unten, dazu ein paar modische Finessen an der ein oder anderen Stelle: So einfach ist das Rezept für einen tollen Sneaker, den man – weil er so bequem und stilsicher ist – einfach nicht mehr ausziehen und am liebsten selbst im Bett noch anlassen möchte.

Keine Angst vor Wetterkapriolen

Auch bei der Bekleidung erlaubt sich New Balance bei der Frühjahrs- und Sommerkollektion 2017 keine Fehler. Welche Kapriolen das Wetter auch immer treiben mag – für jedes Wetter und jeden Tag gibt es das richtige Outfit. Sollte es – für das Frühjahr 2017 nicht gerade ungewöhnlich – zum Beispiel doch einmal kälter werden, so ist man mit der Kairosport Jacket bestens gerüstet. Im Korpusbereich mit einem Innenfleece beschichtet und äußerlich mit einer speziellen Beschichtung Wind und Wetter trotzend, ist die Jacke der perfekte Begleiter für kühlere Tage. Dank Kängurutasche und integrierter Mütze sieht die Jacke dann auch noch so gut aus, dass man sie auch an kühlen Abenden gerne mal auftragen kann.

Top-Ausstattung für den Lauf: Die Running-Kollektion von New Balance - Kairosport Tee (l.o.), Max Intensity Short (u.l.), Viz Long Sleeve (m), Kairosport Jacket (r.o.) und Printed Impact Tight (r.u.). © Hersteller Top-Ausstattung für den Lauf: Die Running-Kollektion von New Balance - Kairosport Tee (l.o.), Max Intensity Short (u.l.), Viz Long Sleeve (m), Kairosport Jacket (r.o.) und Printed Impact Tight (r.u.). Wenn’s doch mal nicht so kalt ist, hat man zum Beispiel die Wahl zwischen einem langärmligen Funktionsshirt wie dem feuchtigkeitsableitenden, atmungsaktiven und mit Leuchtstreifen versehenen Viz Long Sleeve Oberteil. Schmiegt sich wunderbar dem Körper an und leuchtet nach nur zehn Minuten Sonnenlicht auch bei nächtlichen Einsätzen. Wem Longsleeves dann immer noch zu warm sind, der greife dann doch lieber zu einem kurzen Shirt wie dem tailliert geschnittenen Kairosport Tee. Auch hier ist durch den atmungsaktiven Stoff und durch reflektierende Elemente für Funktionalität und Sichtbarkeit im Dunkeln gesorgt. Dazu trägt man, wenn es kühl ist, am besten die schicke und funktionale Printed Impact Tight: Schnittig, weil schmal geschnitten, und wie eine zweite Haut. Weil das vielen Männern aber zu eng ist und so manchen Herren die Tight unverständlicherweise immer noch peinlich zu sein scheint: Darüber trägt man dann eben noch die Max Intensity Short, oder nur die Short ohne Tight. Wie auch immer – in beiden Hosen macht das Laufen durch die gute Passform und die reflektierenden Eigenschaften mit absoluter Sicherheit Spaß.

Aktive Pause für Malocher

Der Renner beim Mittagslauf und darüber hinaus: Transcend 4 von Brooks. © Hersteller Der Renner beim Mittagslauf und darüber hinaus: Transcend 4 von Brooks. Einem ungewöhnlichen, aber nachvollziehbaren Ansatz folgt Brooks bei der Bewerbung seiner beiden Top-Schuhmodelle für die Frühjahr- und Sommerkollektion 2017, dem Transcend 4 und dem Ravenna 8. Die Running-Experten haben einen Blick in die deutschen Büros geworfen und herausgefunden, dass neun von zehn deutschen Arbeitnehmern ein täglich wiederkehrendes Problem mit dem berühmten „Nachmittagstief“ haben. Knapp vierzig Minuten dauert diese bleierne Phase der Ermattung pro Werktag im Durchschnitt pro Arbeitnehmer laut Brooks. Bekämpft wird dieses Tief üblicherweise der Umfrage des Herstellers zufolge bevorzugt mit Kaffee (66 Prozent), 19 Prozent der müden Malocher hätten demzufolge sogar angegeben, ein Büro-Nickerchen einzulegen.

Laufen gegen den Tiefpunkt

Dagegen ist laut Brooks ein cleveres Mittel gewachsen: Eine Laufpause. Sie soll den deutschen Arbeitnehmer, der im Durchschnitt knappe fünf Stunden sitzend im Büro verbringt, in vielerlei Hinsicht aktivieren. Kopf frei kriegen, Zeit für sich haben, Energie tanken, kreativer und natürlich fitter werden – das alles soll durch eine aktive Pausengestaltung erzielt werden können. Kritisch betrachtet, fragt man sich nun: Wer kann sich tatsächlich zum Mittagssport aufraffen? Wie viele Arbeitgeber sind wohl bereit, diese Initiative, die ohne Zweifel schlau und nützlich ist, zu unterstützen? Verfügen so viele Unternehmen überhaupt über die nötigen sanitären Einrichtungen, um dem Arbeitnehmer nach der Laufpause die nötige Körperpflege zu ermöglichen, damit der nunmehr energetisch aufgeladene und topfitte Angestellte das Wohlbefinden der Kollegen wegen seines Körpergeruchs nicht empfindlich stört.

Wie auch immer die Lösungsmodelle hier aussehen mögen - am besten schüttelt man die Nachmittagslethargie laut Brooks natürlich mit den Schuhmodellen aus dem eigenen Hause ab, zum Beispiel dem Transcend 4 oder dem Ravenna 8.

Guter Grip, top Stabilität: Brooks Transcend 4 © Hersteller Guter Grip, top Stabilität: Brooks Transcend 4 Der Transcend 4 ist, wie der Name schon sagt, die vierte Ausgabe des Erfolgsschuhmodells, und setzt, wie seine Vorgänger, auf maximale Dämpfung, Unterstützung und Komfort. Dafür sorgt vor allem die für Dämpfungsmodelle typische, recht dicke Mittelsohle vom Fersen- bis zum Vorderfußbereich, die für ein äußerst bequemes Gefühl schon beim Einstieg in den Schuh, aber auch während des Laufens sorgt. Sowohl für Vorderfußläufer, als auch für diejenigen, die vorrangig im Fersenbereich landen, ist der Transcend 4 damit eine gute Wahl. Damit ist der Schuh auch für Sportler mit etwas höherem Gewicht und weniger Appetit auf Schnelligkeit bestens geeignet. Die Tendenz zum Schuh für Gelegenheitsläufer wird durch eine klassisch hohe Sprengung, also dem Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorderfuß, von bis zu zehn Millimetern untermauert.

Für die Portion Extra-Stabilität sorgen beim Brooks-Schuhe die so genannten „Guide Rails“, eine Art Einfassung, die den gesamten Schuh oberhalb der Mittelsohle umgibt. Diese Umrandung soll für zusätzlichen Halt sorgen und die Laufbewegung zusätzlich stabilisieren. Im Bereich der Ferse ist der Transcend 4 dazu recht schmal ausgefallen und gestattet dem Fuß durch seine geringe Steife damit ausreichend, aber nicht zu viel Spielraum für eine flüssig-dynamische Bewegung. Ein runder Gesamtablauf der Abrollbewegung wird beim Transcend 4 durch eine aufwärts gebogene Frontschuhpartie gewährleistet.

Kein Flitzer, aber schnell genug

Knapp über 300 Gramm wiegt der Schuh (Herrenmodell/Standardgröße), der Dank seines sehr weichen Innenschuhs und des, in der vierten Schuhgeneration in der Tat sehr ausgereiften Mesh- und Strukturgewebes, bestens sitzt. Komfort in jeglicher Hinsicht also.

Dass der Transcend 4 aber beileibe kein langsamer Schuh für Schwergewichte ist, beweist er im Testlauf. Durch die Optimierungen in vielen Bereichen taugt der Schuh durchaus für etwas mehr Speed – auch wenn er nicht per se für Wettkämpfe oder Hochgeschwindigkeitseinsätze gedacht ist. Ausgedehnte Ausflüge über die Straßen und Wege – all das macht wegen der komfortablen Ausstattung und der exzellenten Dämpfung richtig Spaß, ohne dass man sich – gerade als Anfänger – vor Muskel- oder Gelenkschmerzen fürchten muss. Einziger Wermutstropfen ist der Preis des Schuhs. Der ist mit 170 Euro (UVP) noch immer stattlich. Ansonsten ist der Schuh jedoch eine ausgezeichnete Wahl für die aktive Mittagspause ohne Reue. Und genau das war doch die Idee, oder?

Allrounder mit großartigem Preis-Leistungsverhältnis

© Hersteller

Mit dem Ravenna 8 hat Brooks seinen neuen Allrounder im Programm. Er ist als Stabilschuh kategorisiert und löst in sämtlichen Testläufen genau dieses versprechen ein. Man steht und läuft sehr stabil in diesem Schuh ohne an Dynamik im Lauftraining einzubüßen.

Im Mittelsohlenbereich ist der Ravenna deutlich verstärkt, was aber das Abrollverhalten nicht negativ beeinflusst. Im Gegenteil, der Schuh verfügt über eine sehr angenehme und nicht zu weiche Dämpfung. Im Obermaterial wurden zusätzlich verstärkende Elemente eingearbeitet. Diese sorgen neben guter, effektiver Schnürung für zusätzlichen Halt beim Laufen.

Mit dieser Charakteristik eignet sich der Schuh besonders für Läufer die zur Überpronation neigen. Dämpfung in Ferse und Vorfuß sind angenehm, aber machen den Ravenna 8 nicht zum Schuh für schwere Läufer, sondern fürs Mittelgewicht.

In der Standardgröße wiegt er knapp unter 300 Gramm. Die Sprengung von 10 mm machen ihn nicht zu einem schnellen, dafür aber zu einem sehr vielseitig einsetzbaren Laufschuh. Der Preis von rund 140 EUR ist bei der hohen Qualität und der Verarbeitungstiefe absolut in Ordnung.

Aktuell wurde der Schuh sogar von Runner’s World in den USA als auch in Deutschland mit dem begehrten Best-Buy Siegel ausgezeichnet. Da können wir nur zustimmen.

High-Tech für die Piste

High-Tech für den Sport: Gore Running Wear © Hersteller High-Tech für den Sport: Gore Running Wear Fokussierung ist wichtig. Vor allem beim Sport. Insofern hat Gore genau das richtige getan, als man das Hauptaugenmerk bei der Sportbekleidung auf zwei Linien gelegt hat: Laufen und Radfahren. Einmal entschieden, lässt es sich – basierend auf der ausgezeichneten Grund-Technologie, in diesem Fall also der Membran - trefflich weiterentwickeln. Für den Sportler hat das dann stets den Vorteil, dass man hochfunktionelle und haltbare Kleidung bekommt, die selbst den höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Wieder mal auffällig geworden

Daher kann man sich darauf verlassen, dass sowohl Gore Bike Wear, als auch Running Wear regelmäßig mit kleinen, aber sehr feinen Bekleidungshighlights auffällig wird. Da machen die Kollektion für die Frühjahrs- und Sommersaison 2017 keine Ausnahme.

Das Beste aus zwei Welten: Essential Windstopper Active Shell Weste von Gore Running Wear © Hersteller Das Beste aus zwei Welten: Essential Windstopper Active Shell Weste von Gore Running Wear Fusion“ heißt eine der wichtigsten Bekleidungslinien im Laufbereich, die mit der freundlichen Unterstützung von Ultraläufern wie Lisa Mehl, Daniel Jung, vor allem aber mit Hilfe des aktuellen Stars der Szene, Florian Neuschwander, beworben wird. Sportlern also, die auf ihren endlosen Kilometern durch bergiges Gelände auf ihr Material vertrauen können müssen. Leicht, atmungsaktiv, wind- und regendicht muss es sein – denn schließlich sind die eingesetzten Teile nicht nur beim Wettkampf unter widrigsten Bedingungen im Einsatz, sondern auch und vor allem beim täglichen Training.

Gegen den Wind

Dinge wie das Fusion Tank Top mit ihrem geringen Gewicht, ihrem bequemen Sitz und der nahtfreien Fertigung sind da zum Beispiel unerlässlich. Oder die Windstopper Active Shell Jacke, die nicht nur problemlos packbar ist und damit in jede Hosentasche passt, sondern auch Wind und Wetter auf Distanz hält. Ebenso ein Highlight und für die, im Jahr 2017 besonders kühle Übergangszeit im Frühjahr geeignet, ist die Essential Windstopper Active Shell Weste von Gore Running Wear. Man kann es nicht oft genug betonen: Eine Weste ist – völlig zu Unrecht – wohl einer der unterschätztesten Bekleidungsgegenstände beim Laufsport. Während eine dicke Jacke meist zu viel, ein Shirt im Gegensatz dann doch zu wenig ist, bietet die Weste den Vorteil, das Beste aus beiden Welten zu liefern. Warm und windabweisend im Bereich des Oberkörpers, frei an den Armen.

Gore-Teile für Höchstleistungen: Fusion Tank Top (l.o.), Fusion 2in1 Shorts (u.l.), Fusion Windstopper Active Shell (m), Mythos Lady Singlet und Mythos Lady 2in1 Shorts. © Hersteller Gore-Teile für Höchstleistungen: Fusion Tank Top (l.o.), Fusion 2in1 Shorts (u.l.), Fusion Windstopper Active Shell (m), Mythos Lady Singlet und Mythos Lady 2in1 Shorts. Mit der Essential Windstopper Active Shell Weste von Gore Running Wear lässt sich auch ein windiger Sommerlauf oder ein Trip durch die Abendstunden absolvieren, ohne sich ständig umziehen zu müssen oder im Bereich des Oberkörpers auszukühlen, denn sie ist winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv. Dank der beiden Fronttaschen mit Reißverschluss kann bei der auch im Dunkeln aufgrund der reflektierenden Prints gut sichtbaren Gore Weste alles mit, was man so als Läufer dabeihaben muss.

Ebenso sportlich, aber auch gut für den Einsatz im Alltag, ist die Mythos-Linie von Gore Running Wear für die Damen, die mit peppigeren Farben und stylischen Schnitten aufwartet.

Saucony

"A bisserl was geht immer": Sauconys Ride 10 © Hersteller "A bisserl was geht immer": Sauconys Ride 10 Zehn! Das ist mal eine Nummer! In der zehnten Auflage ist der Ride von Saucony nun erhältlich und man fragt sich, was an einem sowieso schon sehr guten Neutralschuh wie dem Ride noch weiter verbessert werden kann. Hersteller Saucony beweist – frei nach dem „Monaco Franz“-Motto „A bisserl was geht immer“ –, dass dies sehr wohl und durchaus auch in größerem Umfang möglich ist.

Gut gefedert

Kernstück des Ride 10 ist noch immer die Topsole-Everun-Technologie. Was sich wie Marketingsprech oder Fachchinesisch anhört, macht durchaus Sinn: Während sich ein Großteil der Laufschuhhersteller in Sachen Dämpfung vor allem in der Zwischensohle austobt, wird die so genannte Topsole, also die dem Fuß am nächsten gelegenen Schicht, meist vernachlässigt. Genau hier setzt Saucony mit der Everun-Technologie an: Mit der Verwendung von Everun in der Topsole des Ride 10 soll der Fuß beim Aufprall bereits in der ersten Schicht nach der Innensohle abgefedert, der Aufpralldruck somit besser, weg vom besonders beanspruchten Vorderfuß verteilt werden. Das alles soll zu einer weicheren Landung und einem runden Lauferlebnis führen. Die Zwischensohle selbst wurde beim Ride ebenfalls generalüberholt und soll einen noch besseren und stabilen Lauf ermöglichen.

Bodenhaftung: Die Außensohle des Ride 10 von Saucony © Hersteller Bodenhaftung: Die Außensohle des Ride 10 von Saucony Auch die Tri-Flex-Sohle wurde überarbeitet und soll in Zusammenarbeit mit Everun für ein besseres Abrollverhalten und für mehr Grip auf der Strecke sorgen. Auch dem Obermaterial hat man sich beim Hersteller noch einmal gekümmert. Dank Engineered Mesh ist der der Ride 10 jetzt leichter und flexibler denn je. Zusammen mit dem gewohnt stabilen Fersenaufbau ergibt sich beim Saucony-Schuh eine optimale Passform.

Spaß hoch Zehn

In der Praxis sind die beschriebenen Optimierungen am Produkt dann auch in der Tat zu spüren – wenn natürlich auch nicht so offensichtlich, wie es der Pressetext von Saucony nahelegt. Das liegt vor allem daran, dass eben schon der Vorgänger, als auch andere Saucony-Modelle wie der Triumph Iso 2, schon hervorragende Dämpfungseigenschaften mitbrachten und zu gefallen wussten. Der Ride 10 setzt dieser Reihe hervorragender Laufschuhe noch ein weiteres kleines Krönchen auf, denn in der Tat läuft sich der Schuh von Beginn an sehr angenehm. Durch die tolle Passform liegt der Schuh sehr gut am Fuß und vermag in der Tat, den Aufprall auch bei schweren Läufern bestens abzufedern. Gerade auf längeren Strecken spielt der Schuh, der zwar kein Rennschuh ist, aber keinesfalls als Spaßbremse auffällt, seine Stärken aus und bewahrt den Träger vor lästigen, aufprallbedingten Muskel- und Gelenkschmerzen. Die Führung des Schuh ist ebenfalls bestens und hält den Fuß des Läufers in der richtigen Spur. Zugleich ist durch die hochwertige Verarbeitung gewährleistet, dass nichts am Fuß reibt und somit schmerzhafte Abschürfungen oder Blasen produziert.

Mit dem rundum gelungenen Ride 10 ist Saucony ein weiterer Topschuh gelungen, der Neutralschuh-Läufern auch bei größeren Runden viel Spaß und vor allem Schutz vor Erschütterungsbeschwerden bereiten wird.

SPIbelt - Small Personal Item Belt 

© Hersteller

Der SPIbelt aus der Basic Series ist bereits seit vergangenem Herbst im Testeinsatz und hat sich in dieser Zeit zum verlässlichen Begleiter für alle Läufe entwickelt.

Die Einfachheit der kleinen Tasche und die hohe Qualität des Stretchmaterials sind einfach großartig. Da mittlerweile viele Läufer ihre Strecke und Laufleistungen mittels App vermessen, stellt sich häufig die Frage: Wohin mit dem Handy?

Den Haustür- oder Autoschlüssel bekommt man oft noch gut in einer Reißverschlusstasche in der Laufbekleidung unter. Bei größeren Dingen wie Telefon und Laufgel oder Wasserflasche wird es schnell eng. Zusätzlich bewegen sich die Sachen beim Lauf dann oftmals störend.

Hier kommt der SPIbelt ins Spiel. Durch sein starkes Stretchgewebe bleibt der Inhalt an Ort und Stelle und dehnt sich mit der Befüllung einfach aus. Nichts hüpft oder nervt beim Laufen.

Raumwunder SPIbelt. Durch das dehnbare Stretchmaterial lassen sich mühelos mehrere Gegenstände kompakt unterbringen. © Hersteller Raumwunder SPIbelt. Durch das dehnbare Stretchmaterial lassen sich mühelos mehrere Gegenstände kompakt unterbringen.

Für die Testläufe hat sich die Position mittig am Rücken als ideal für uns herausgestellt. Das ist aber natürlich Geschmacksache. Mit etwas Übung, holt man bei längeren Läufen auch das Handy für ein Foto während des Laufs einfach heraus und verstaut es anschließend wieder sicher.

Der SPIbelt ist eines jener Lauf-Accessoires, die man nicht mehr missen möchte, wenn man sie erst mal entdeckt hat. Der Preis liegt bei ca. 24 EUR. Der Gürtel des Belts ist im Umfang zwischen 60 cm und 101 cm verstellbar.

Mehr Informationen und die direkte Bestellmöglichkeit gibt es auf der deutschen Webseite hier.

Miiego AL3+ Freedom Bluetooth Sport Headphones

© Hersteller

Mit dem AL3+ Freedom präsentiert der dänische Hersteller Miiego den Nachfolger seines erfolgreichen AL3 Wireless Kopfhörers.

Der AL3+ überzeugt auf ganzer Linie mit seiner Qualität. Dies betrifft sowohl den Klang als auch die Verarbeitung des Kopfhörers selbst.

Die Bedienung des Kopfhörers ist durchdacht und sofort intuitiv verstanden. Das Verbinden via Bluetooth mit einem iOS als auch mit einem Android Mobiltelefon war binnen weniger Sekunden erfolgreich.

Zum Kopfhörer selbst. Es handelt sich beim AL3+ um einen On-Ear Kopfhörer, spricht er sitzt von außen auf der Ohrmuschel auf. Dadurch ist er in seiner Bauform etwas größer als In-Ear Kopfhörer. Dadurch können aber beispielsweise größere Akkus verbaut werden.

Im Vergleich zum Vorgänger wurde die Batterielaufzeit auf satte 11 Stunden Abspielzeit (vorher 7 Std.) erhöht. Die Stand-by Zeit liegt sogar bei 250! Stunden. Sollte der Akku schwach sein, blinkt ein LED rot und signalisiert so die Notwendigkeit des Aufladens. In 2-3 Stunden Ladezeit sind die Kopfhörer wieder mit 100% Batterieladung einsatzbereit.

Am grundlegenden Formkonzept des AL3+ Freedom wurde aber aufgrund des Erfolges festgehalten.

Der AL3+ Freedom macht jede Bewegung ohne zu verrutschen mit

© Hersteller

Das Versprechen von Miiego „You Move, they don’t“ kann man wörtlich nehmen. Die Kopfhörer sitzen aufgrund der Bauweise wirklich komplett wackelfrei auf den Ohren. Egal ob Lauftraining, Crosstraining oder Akrobatikeinheiten auf einem Trimm-Dich-Pfad. Perfekter Sitz.

Wer den AL3+ zum ersten mal „anlegt“ muss sich unter Umständen an das im Nacken anliegende Flexkabel gewöhnen. Dies geschieht aber erfahrungsgemäß bereits nach wenigen Minuten und war auch bei uns im Test der Fall. Der Klang ist sehr gut und im Test mussten wir nicht über 50-60% der möglichen Lautstärke hinaus. Bässe werden gut abgebildet und das Klangbild ist insgesamt sauber.

Sehr praktisch ist die, über das rechte Ohrpad zu bedienende, Skip-Track-Funktion. Diese Funktion bieten Wireless Sportkopfhörer normalerweise nicht. Wer beim Laufen also gut im Flow ist und ein Musiktitel der Playlist gerade nicht so gut passt, der kann ohne das Handy zur Hand nehmen zu müssen, komfortabel zum nächsten Titel springen.

Miiego baut den AL3+ schweiß- und wasserresistent. Damit stellen schweißtreibende lange Läufe und möglicher Regen also absolut keine Probleme dar - gute Kondition natürlich vorausgesetzt.

Zusätzlich verfügt der Kopfhörer über ein intern verbautes Mikrofon und kann somit auch als Freisprecheinheit zum Telefonieren genutzt werden. Die Bluetooth Reichweite zum Telefon liegt laut Hersteller hier bei 10 Metern.

Fazit: Ob man On-Ear oder In-Ear bevorzugt ist persönliche Präferenz. Sollte man On-Ear mögen, dann findet man im AL3+ Freedom von Miiego einen zuverlässigen und stylischen Begleiter, der mit perfektem, wackelfreiem Sitz, 11 Stunden Akkulaufzeit und prima Klang lange Läufe definitiv unterhaltsamer machen wird. Mehr Informationen zum Sportkopfhörer finden sich auf der deutschsprachigen Webseite des Herstellers hier.

Mit Sidas Einlegesohlen die Laufqualität steigern

© Hersteller

Keine Frage: Moderne Laufschuhe sind High-Tech Produkte mit vielen Materialkomponenten, die für sich genommen sehr gut die Bedürfnisse vieler Läufertypen abdecken. Dennoch wird bei nahezu allen Herstellern die Innensohle in der Fertigungstiefe vernachlässigt. Dämpfung und Halt werden eher über die Sohle und die Konstruktion gelöst.

Sidas fertigt seit 1975 Fußbetten, Socken und diverse andere Fußprodukte. Mittlerweile ist es im Bereich der Innensohlen sogar weltweit führend. Im Test hatten wir einlegbare Innensohlen aus der 3D Produktserie. Diese sind im Vergleich zum 3D Fitting – also individuell, angepassten – Sohlen jene Sidas Produkte von der Stange.

Konkret waren die 3Feet Active Low Sohlen im Einsatz. Bereits beim ersten Kontakt mit den einlegbaren Sohlen, wird deutlich, dass sie sich wesentlich von den im Schuh mitgelieferten, weichen Sohlen unterscheiden. Sie sind deutlich steifer, haben ein fersendämpfendes Gelpad und sind mikrobiologisch behandelt.

Beim Lauf geben sie deutlich mehr Halt und unterstützen in der Low Variante das Fußgewölbe angenehm. Außerdem war der deutlichste und erfreulichste Effekt, dass die durch Reibung auf längeren Läufen (10 km und mehr) entstehende Blasenbildung im Bereich des Fußgewölbes komplett vermieden wurde.

Die Innensohlen führten zu einem sauberen Abrollverhalten, welches sich Test-Zeitraum positiv auf die Laufzeiten und die Ausdauer auswirkte. Das gesamte Lauferlebnis gewinnt mit einer guten Einlegesohle an Qualität.

Daher die klare Empfehlung sich im Fachhandel hierzu mal beraten zu lassen. Im Sportfachhandel sind die Sidas 3Feet Active Einlegesohlen für ca. 35 EUR erhältlich. Mehr Informationen – auch zu den anderen Sidas Laufprodukten finden sich auf der Hersteller Webseite.

Urbaner Bergsport

Uphill, Downhill, aber auch Nohill: Die Alpine Speed Kollektion von Salewa © Hersteller Uphill, Downhill, aber auch Nohill: Die Alpine Speed Kollektion von Salewa Wenn es um die Ausstattung für Straßenläufer geht, denkt man nicht zwangsweise sofort an Salewa. Kein Wunder, konzentriert sich der Südtiroler Bergsporthersteller doch nach wie vor auf feinste Bergsport- und Outdoor-Ausrüstung. Das wird sich nach dem Willen der Salewa-Gründer so schnell auch nicht ändern – und doch kann man die an sportliche Bergwanderer adressierte Frühjahrs- und Sommer-Kollektion „Alpine Speed“ mehr als famos für andere, nämlich klassische Läuferzwecke nutzen. Trotz – oder gerade wegen – der ursprünglichen Auslegung für Sportler, die sich vor allem in alpiner Umgebung ihren Aktivitäten widmen wollen.

Bei „Alpine Speed“ treffen sich, der Auslegung auf Bergsport sei Dank, zwei äußerst nützliche Ansätze in einer funktionellen Linie. Leicht, atmungsaktiv und schnell trocknend für optimale Leistung bei herausfordernden Aktivitäten auf der einen Seite, praktisch und optisch ansprechend andererseits.

Illustrieren lässt sich diese, eben auch für urbane Läufer mehr als nützliche Kombination an Bekleidungsstücken wie der knielangen und in frischen Farben erhältlichen Pedroc Bermuda DST Shorts. Diese gewährt dank elastischem Bund nebst rutschfestem Silikonaufdruck, flachen Nähten und extrem flexiblen Durastretch-Material nicht nur maximale Bewegungsfreiheit und äußerst angenehmen Sitz, an heißen Sommertagen bewährt sie sich zudem durch ihre abriebfeste und atmungsaktive, einen Lichtschutzfaktor von 50 bietende Beschaffenheit als ausgezeichnete Laufhose.

Sollte es doch einmal nass zugehen, erweist sich die Pedroc Bermuda DST Shorts als umso wasserabweisender und schnelltrocknender. Besonders gut aber sind die vielen Taschen, die man sonst bei Hosen für den Läufer umsonst sucht oder nur in sehr kleiner Form vorfindet. Das Handy oder der Schlüssel sind hier schnell und problemlos verstaut und sicher aufgehoben.

Nahtlos schön

Pedroc 2 Superlight Jacket (li.), Pedroc Delta Dry S/S Shirt (o. M.), Pedroc Bermuda DST Shorts (u. M.) und Pedroc Dry (3/4) Tights (r.) aus der "Alpine Speed"-Kollektion von Salewa © Hersteller Pedroc 2 Superlight Jacket (li.), Pedroc Delta Dry S/S Shirt (o. M.), Pedroc Bermuda DST Shorts (u. M.) und Pedroc Dry (3/4) Tights (r.) aus der "Alpine Speed"-Kollektion von Salewa Darunter trägt man idealerweise die Pedroc Dry (3/4) Tights, die durch ihre Reduktion auf das Mindestmaß an Nähten extrem gut auf der Haut liegt. Zwar sind die elastischen Verstärkungen an Knie und Gesäß zum Schutz vor alpinem Fels- und Bodenkontakt, die hier „verbaut“ sind, nicht unbedingt notwendig für den städtischen Running-Enthusiasten, schaden können sie aber sicher nicht. Man spürt sie im normalen Laufbetrieb einfach nicht – dafür fühlt man vielmehr den komfortablen Sitz und die flexible Auslegung dieser tollen Tight, die es auch in einer langen Version für Damen gibt.

Um das farbig-funktionelle Running-Outfit zu vollenden, empfiehlt sich das kurzärmelige, mit Polartec Delta ausgestattete Pedroc Delta Dry S/S Shirt. Das Polartec-Gewebe ist ein kühlendes, synthetisches 4-Wege-Stretchmaterial, das den Körper bei der Kühlung unterstützen soll sowie Feuchtigkeit absorbiert und ableitet. Gleichzeitig verstärkt das spezielle Gewebe die Atmungsaktivität und sorgt für effiziente und schnelle Trocknung des Materials. Das Leibchen klebt also nicht am Körper.

Frisch-funktionaler Bergziegenlook

Andererseits sollte man aufgrund der netzartigen Struktur des Gewebes darauf achten, seine reibungsempfindlichen Hautstellen bei Bedarf zu schützen, sollte man in diesen Bereichen empfindlich sein. On top gönnt Salewa dem, dank reflektierenden Print stets gut sichtbaren Shirt, zusätzliche Polygiene-Ausrüstung, die das Wachstum müffelnder Mikroorganismen verhindern soll.

Sollte es dann doch noch hoch hinaus und doch in die Berge gehen, kann der frisch-funktionale Bergziegenlook der Alpine Speed Kollektion dann noch durch die wind- und wetterfeste, auf sehr kleinem Raum transportable Pedroc 2 Superlight Jacket sowie den Ultra Train 18 Backpack ergänzen. Letzterer ist ein minimalistischer, 18-Liter fassender und extrem leichter Rucksack, der jede noch so heftige Bewegung am Berg und auf der Straße mitmacht.

Also, ab auf die Wege, Pfade und Gehsteige der Stadt, Salewa! Auch wenn das Herz in den Bergen schlägt – der unnachahmliche Puls der Straße gehört immer mit dazu.

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