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Das Potenzial ist vorhanden, der Weg stimmt

BZ Berner Zeitung-Logo BZ Berner Zeitung 14.09.2018 Leroy Ryser
Das Potenzial ist vorhanden, der Weg stimmt © (Langenthaler Tagblatt) Das Potenzial ist vorhanden, der Weg stimmt

Der SC Langenthal startet am Samstag beim EHC Olten in die neue Saison. Sportchef Noël Guyaz ist überzeugt, dass der SCL auf dem Weg ist, der bis zum Meistertitel in der Swiss League führen kann.

Die Stimmung ist gut, und die Spieler sind fit. Das Talent ist vorhanden, das Potenzial und ein grosses Ziel ebenso. Das Minimum an Grundlagen ist beim SC Langenthal einen Tag vor Saisonstart verfügbar. «Beim Tore­schiessen haperts noch, wenn wir auf die Vorbereitung schauen», sagt Noël Guyaz, Sportchef der Langenthaler.

Daneben hätten die Spieler aber schon jetzt wichtige Fortschritte gemacht. Defensiv agierte der SCL stetig stabiler, ganz generell wird das leicht angepasste System bereits besser ausgeführt. «Mit dem Sommer bin ich zufrieden», sagt der 46-Jährige einen Tag vor dem Saisonstart in Olten.

Der Prozess beginnt aber erst jetzt, noch muss viel gelernt und entwickelt werden, um am Schluss beim Kampf um den Titel in der Swiss League dabei zu sein. Und dies dürfte noch entscheidender sein als der Verlauf der Vorbereitung.

Erwartungen an einige

Und diesen Kampf wollen die Langenthaler morgen aufnehmen. Ihre Zielsetzung ist klar. Einen Schritt weiter gehen als beim Halbfinal-Out gegen Olten im letzten Jahr. Dass es für diesen Erfolg einen Effort braucht, ist natürlich. Dass dieser beim SCL vielleicht noch grösser sein muss als bei anderen Teams, will Guyaz gar nicht abstreiten.

«Ich denke, dass es Spieler gibt, von denen wir einen Fortschritt erwarten dürfen», sagt er. Auf Namen wie Nico Dünner, Giacomo Dal Pian, Tom Gerber, Philip Ahlström oder Robin Leblanc angesprochen, nickt er und ergänzt: «Das erwarten die Spieler auch von sich selbst.»

Daneben gibt es zudem künftige Hoffnungsträger, in denen viel Potenzial steckt. Mika Henauer, Robin Nyffeler und Luca Wyss haben ihr Talent bereits unter Beweis gestellt, auch bei ihnen darf man auf eine positive, erste Aktivsaison hoffen. Die Zuzüge Mathieu Maret, Simon Sterchi oder Toms Andersons dürfen sowieso zu den potenziellen Leistungsträgern der kommenden Saison gezählt werden.

«Wir haben einen guten Mix, was das Alter betrifft, sind läuferisch stärker geworden und können mit Schnelligkeit und Technik wettmachen, was wir an physischer Robustheit verloren haben», schätzt Guyaz seine Mannschaft ein. Das Ziel sei es, mehr an der Scheibe zu sein als der Gegner, so habe die Equipe mit den vorhandenen Fähigkeiten gute Karten.

Olten ist brandgefährlich

Transfersieger ist der SC Langenthal derweil nicht geworden, diese Ehre gebührt wohl entweder dem EHC Olten oder dem EHC Kloten. Beide Mannschaften dürften in der kommenden Saison ganz vorne mitmischen.

Gerade Olten, das nur wenige, aber gut gewählte Wechsel getätigt hat, dürfte nicht nur gut eingespielt, sondern auch offensiv brandgefährlich sein. Daneben ist für Guyaz Ajoie ein heisser Kandidat, Kloten habe sehr gute Schweizer Spieler, und La Chaux-de-Fonds sei zwar mit vielen Wechseln aber viel Potenzial am Start.

Kein Meistertipp

Auf einen Meistertipp will sich der SCL-Sportchef derweil nicht einlassen, zugleich sagt er aber: «Mit uns ist auch zu rechnen.» Unrecht hat er damit keinesfalls. Das Potenzial ist vorhanden, und der bisher eingeschlagene Weg passt. Auch Guyaz weiss aber, dass bis zu den Playoffs noch viel passieren muss.

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