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Der HCD-Schwede erklärt seinen Zauberpenalty

Basler Zeitung-Logo Basler Zeitung vor 6 Tagen Kristian Kapp

Der Siegtreffer im Shootout bei Davos - Ambri (3:2) war nicht alltäglich. HCD-Stürmer Mattias Tedenby wurde zum Held des Abends.

Es ist für einen Eishockeyspieler bereits besonders, auf diese Art und Weise einen Penalty zu verwerten:

Das ist schon mal nicht übel: Mattias Tedenbys erster Streich. (Video MySports)

Aber dann, als das Shootout in die «Verlängerung» geht, weil es nach je fünf Schützen 1:1 steht, auch noch so einen Penalty draufzusetzen, ist dann wohl fast des Guten zu viel:

Doch es geht noch besser: Mattias Tedenbys zweiter Streich. (Video MySports)

Mattias Tedenby, der 29-jährige Flügelstürmer des HC Davos, war es vorbehalten, innert Minuten nicht nur einen, sondern gleich zwei kleine Zauberstücke aufführen zu können und die Fans seines Teams genauso aus dem Häuschen zu bringen wie seine ebenso begeisterten Mitspieler.

Und, man staune, Tedenby war nicht einmal so sehr erstaunt, dass ihm dieser zweite Zauber-Penalty glückte: «Ich habe den im Training schon ein paar Mal erfolgreich probiert. Und ich glaube, damals in der AHL gelang er mir auch schon mal.» Tedenby spielte von 2010 bis 2014 in der NHL-Organisation der New Jersey Devils und pendelte zwischen dem «grossen» Team in Newark sowie dem Farmteam in Albany hin und her.

Definitive Playoff-Qualifikation

Als er es auch im vierten Jahr nicht schaffte, sich als Stammspieler in der NHL festzusetzen, kehrte er zunächst in seine Schwedische Heimat zurück. Seit dieser Saison stürmt er nun für den HC Davos. Mit seinen beiden Treffern sorgte er am Donnerstag nicht nur dafür, dass die Bündner ein tapferes Ambri-Piotta mit 3:2 nach Penaltyschiessen niederrangen, sondern auch, dass sie nun dank den zwei gewonnenen Punkten definitiv als Playoff-Teilnehmer feststehen.

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