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«Langsam fehlen uns Punkte»

20 Minuten-Logo 20 Minuten vor 3 Tagen

Der FC Zürich ist seit vier Partien sieglos und tut gut daran, den Blick auch in den Rückspiegel zu richten – der Barrage-Platz rückt näher.

Lanciert von Guillaume Hoarau zog Jean-Pierre Nsame los und traf in der 79. Minute zum 1:0 für den frischgebackenen Meister YB. Da lag FCZ-Stürmer Assan Ceesay immer noch im YB-Strafraum. Er war kurz vor dem erfolgreich abgeschlossenen Konter der Berner von Ali Camara mit der Schulter touchiert und zu Fall gebracht worden. Über einen Elfmeterpfiff hätte sich der YB-Verteidiger nicht beschweren dürfen. Aber die Intervention von Schiedsrichter Lukas Fähndrich blieb aus.

«Meiner Meinung nach kann man in der Szene vor dem Tor Penalty geben», sagt auch FCZ-Goalie Yanick Brecher, «aber es passt im Moment zu unserer Situation, in der wir drin stecken: Der Schiedsrichter pfeift halt so Sachen nicht für uns – und der Ball liegt drin.» Ludovic Magnin mochte nicht wieder über den Unparteiischen sprechen. Schon im Derby (1:1) hat ein Offside-Tor, dem FCZ zwei Punkte gekostet. Diesmal aber wäre das Remis unverdient gewesen.

Nur noch 5 Punkte auf Xamax

Der FCZ-Trainer sagt zwar: «YB war besser, aber auch wir hatten unsere Chancen.» Aber als neutraler Beobachter darf man sagen: Der FCZ hatte einige wenige Möglichkeiten, YB dagegen Dutzende. Allein Aebischer (30.), Assalé (32.) und Fassnacht (34.) hätten vor der Pause alles klar machen können. Die Berner dominierten den FCZ nach belieben – selbst nach einer kurzen Partynacht. «Man habe förmlich gespürt, dass YB gefühlt fünfzig Punkte mehr hat als wir», gesteht auch Magnin ein. Es sah eher nach 88 Punkten aus. Es sind in Wahrheit 44 Zähler, die der Schweizer Meister nach 29 Runden mehr auf dem Konto hat als er die Zürcher.

Aber eigentlich kann es Magnin egal sein, wie viele Punkte Rückstand er auf YB hat. Der FCZ tut langsam gut daran, den Blick in den Rückspiegel zu werfen, denn der Barrage-Platz rückt unaufhörlich näher. Der Vorsprung auf Xamax beträgt nur noch fünf Punkte. Der FCZ kommt aber nicht vom Fleck. Die Bilanz schwach. Von den Eurofightern, die im Herbst Leverkusen keck das Leben schwer machten, ist nichts mehr übrig.

In der Rückrunde holte der FCZ von möglichen 33 Punkten nur magere 9 Zähler. Der letzte Sieg ist rund einen Monat her (2:1 gegen Xamax). Beunruhigt ist Magnin deshalb nicht. Vor ein paar Wochen habe er um einige mehr Sorgenfalten auf der Stirn gehabt. «Nein, ich spüre, dass sich die Mannschaft jetzt langsam fängt. Es ist wichtig, den Kopf oben zu behalten. Ich fand die Leistung meiner Mannschaft positiv, aber langsam fehlen uns Punkte.» Was jetzt noch kommt, sind deshalb alles «Finalspiele» für Magnin. Der FCZ-Trainer: «Das erste am Freitag in Lugano.»

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