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«Wir haben nur eine Regel – nicht töten»

20 Minuten-Logo 20 Minuten 17.02.2017
© Bereitgestellt von 20 Minuten

«Für die einen wird die WM 2018 in Russland ein Festival des Fussballs, für die anderen wird sie ein Festival der Gewalt.» Das sagt einer, der es wissen sollte: der vermummte Anführer der russischen Hooligangruppe Orel Butchers. Im BBC-Beitrag «Russia's Hooligan Army» vom Donnerstagabend wird die Hooligan-Szene im Gastgeberland ins Visier genommen. Und was die Reportage schildert, macht Angst.

Es müssen ähnlich blutige Szenen, wenn nicht sogar noch schlimmere als an der Europameisterschaft 2016 in Frankreich erwartet werden. In Marseille waren damals russische und englische Fans aufeinandergetroffen und hatten sich regelrechte Schlachten geliefert. Der vermummte Anführer sagt im BBC-Beitrag weiter: «Krawalle sind an der WM 2018 garantiert.»

Infantino macht sich keine Sorgen

Speziell die englischen Hooligans – aber auch die Fans – müssen sich auf etwas gefasst machen. So sagt ein Vermummter, dass englische Fans sich nicht in reinen Männergruppen aufhalten sollten. Alle englischen Männer, die ohne Familien und Kinder als Fans unterwegs seien, «sollten damit rechnen, angegriffen zu werden». Die russischen Hooligans haben bei ihren Schlachten nur eine Regel: «Nicht töten.»

(Quelle: Youtube/BBC Stories)

Natürlich sah sich auch Fifa-Präsident Gianni Infantino die TV-Reportage an. Doch er blieb erstaunlich ruhig. So sagte der 46-Jährige, er sei über die Gewaltankündigungen und Drohungen «nicht besonders aufgeregt». (hua)



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