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Cleveres Münsingen verschärft Langenthals Lage

BZ Berner Zeitung-Logo BZ Berner Zeitung 21.08.2017 Roland Jungi
Cleveres Münsingen verschärft Langenthals Lage © (Berner Zeitung) Cleveres Münsingen verschärft Langenthals Lage

Der FC Münsingen hat sich in der 1. Liga auswärts beim FC Langenthal 4:2 durchgesetzt. Die Oberaargauer ­vermochten zweimal auszugleichen, blieben aber auch im dritten Spiel ohne Punkte.

Im ersten Erstligaderby zwischen Langenthal und Münsingen seit zwölf Jahren bekamen die zahlreichen Zuschauer (620) attraktiven Fussball geboten. Von der ersten Minute an entwickelte sich offener Schlagabtausch, in welchem FCL-Angreifer Sandro Andrini in der 6. Minute zur ersten guten Chance des Spiels kam, aber an Münsingen-Goalie Patrick Karrer scheiterte.

Auf der Geigenseite wehrte FCL-Torhüter Mike Richard in der Folge gleich zwei Abschlüsse der Gäste ab, es war der Zeitpunkt, zu welchem die Aaretaler immer besser ins Spiel fanden. In der 19. Minute demonstrierte Münsingens Antonius Dreier seine Abschlussqualitäten. Sein Heber flog unhaltbar zur 1:0-Führung für Münsingen ins Netz. Kurz danach ­vergaben Rico Thalmann und Patrick Strahm (Lattenschuss) weiter hochkarätige Chancen für die Aaretaler.

Besser machte es in der 38. Minute Antonius Dreier, der nach einem Freistoss sein zweites Tor buchte und die Führung seiner Equipe ausbaute. Erneut hatte Torhüter Richard nicht den Hauch einer Chance. Fast mit dem Pausenpfiff lag der Anschlusstreffer der Einheimischen in der Luft. Doch Bledar Binakus Flanke verpasste Sandro Andrini nur um Haaresbreite. «Wir hätten die erste Halbzeit sogar mit einem deutlicheren Vorsprung beenden müssen», sagte Münsingens Coach Kurt Feuz.

Langenthals Reaktion

Dass die Münsinger nicht höher führten, hätte sich beinahe gerächt, denn die Startphase der zweiten Halbzeit gehörte den Langenthalern. Lediglich 40 Sekunden nach Wiederanpfiff scheiterte Joel Scheidegger noch an Münsingen-Goalie Karrer, doch nur drei Zeigerumdrehungen später fiel der Anschlusstreffer der Gastgeber. Binaku schickte Andrini auf die Reise, welcher Torhüter Karrer keine Abwehrchance bot. In der 61. Minute buchte Spielmacher Binaku nach einer gelungenen Kombination, bei der sich die Gäste viel zu passiv verheilten, sogar den Ausgleichstreffer.

Doch danach bewiesen die Münsinger, warum sie am Ende der letzten Saison einmal mehr an Aufstiegsspielen zur Promotion League teilnehmen durften. Sie übernahmen resolut das Spieldiktat, Max Dreier, der Bruder von Doppeltorschütze Antonius, zwang in der 71. Minute Goalie Richard zu einer grossartigen Parade. Die Langenthaler Abwehr konnte sich bei ihrem Torhüter bedanken, dass das Remis noch immer Bestand hatte.

In der 77. Minute war es dann aber so weit: Luca Lavorato bewerkstelligte die erneute Führung der Gäste, in der Nachspielzeit gelang dem agilen Flügelstürmer der Aaretaler sogar noch das entscheidende 4:2. «Punktemässig darf ich zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit zogen wir zwar eine schwache Viertelstunde ein, konnten uns aber wieder fangen und gewannen verdient», erklärte Münsingens Trainer Kurt Feuz. Sein Pendant Fabrizio Romano befand, dass sein Team vorab im ersten Abschnitt etwas naiv agiert habe. «Obschon wir vor allem in der zweiten Halbzeit verbessert agierten, wurden wir nicht belohnt. Wir werden trotz der dritten Niederlage in Folge unseren Weg konsequent weiterführen.»

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