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Der FC Bayern bangt um seinen Mittelfeldchef

WELT-Logo WELT 22.05.2020 Julien Wolff
Die Hängepartie zwischen dem FC Bayern München und Manuel Neuer ist endlich beendet. Der deutsche Rekordmeister und sein Kapitän einigten sich auf eine weitere Zusammenarbeit bis 2023. Quelle: Omnisport © Omnisport Die Hängepartie zwischen dem FC Bayern München und Manuel Neuer ist endlich beendet. Der deutsche Rekordmeister und sein Kapitän einigten sich auf eine weitere Zusammenarbeit bis 2023. Quelle: Omnisport

Auf dem Fahrrad wurde Hans-Dieter „Hansi“ Flick ein wenig neidisch. Der Trainer des FC Bayern fuhr kürzlich durch München und an einem Biergarten vorbei. Zu gern hätte er sich reingesetzt, doch das Hygiene-Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) sieht vor, dass sich Trainer und Spieler der Bundesliga-Mannschaften in der Corona-Krise quasi nur auf dem Trainingsgelände und zu Hause aufhalten.

FREIBURG IM BREISGAU, GERMANY - DECEMBER 18: Nils Petersen of SC Freiburg battles for the ball with Thiago Alcantara of Bayern Munich during the Bundesliga match between Sport-Club Freiburg and FC Bayern Muenchen at Schwarzwald-Stadion on December 18, 2019 in Freiburg im Breisgau, Germany. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images) © Bongarts/Getty Images/Matthias Hangst FREIBURG IM BREISGAU, GERMANY - DECEMBER 18: Nils Petersen of SC Freiburg battles for the ball with Thiago Alcantara of Bayern Munich during the Bundesliga match between Sport-Club Freiburg and FC Bayern Muenchen at Schwarzwald-Stadion on December 18, 2019 in Freiburg im Breisgau, Germany. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

„Es ist nicht ganz so einfach“, sagte Flick Freitagnachmittag beim Erzählen der Anekdoten und machte mit seinem Blick deutlich, wie gern er auch mal bei Sonnenschein draußen im Restaurant oder Biergarten essen und trinken würde. „Doch aktuell gibt es keine Alternative. Wir wollen die Saison zu Ende spielen.“

Samstag (18.30 Uhr, Sky) empfangen die Münchner in ihrem ersten Heimspiel seit der Corona-Pause Eintracht Frankfurt. Nach dem 1:5 gegen die Hessen in der vergangenen Saison trennte sich der Klub von Flicks Vorgänger Niko Kovac. „Das war eine herbe Niederlage, da haben die Frankfurter uns mit ihrer Dynamik überrollt“, so Flick, der damals Assistent Kovacs war.

Auch Serge Gnabrys Einsatz ist noch fraglich

Er warnt seine Mannschaft vor der Eintracht, obwohl diese zuletzt vier Spiele in Serie verlor. Die Frankfurter seien im Spiel gegen den Ball sehr aggressiv und hätten in Filip Kostic „einen der besten Flügelspieler.“

Ob Flick auf seinen Mittelfeldchef Thiago setzen kann, ist unsicher. Der Spanier leidet unter muskulären Problemen. „Bei Thiago muss man abwarten. Da geht es noch nicht ganz so in die Richtung, wie wir uns das vorstellen“, so Flick Freitagnachmittag.

Der zuletzt ebenfalls angeschlagene Offensivstar Serge Gnabry kann wohl spielen. „Bei Serge sieht es ganz gut aus“, sagte der Trainer. „Wir warten ab und hoffen, dass wir beide dabei haben. Wenn nicht, werden wir auch elf Spieler stellen können.“

Flick ist vor allem mit seiner Abwehr sehr zufrieden. Und verteilte ein Sonderlob an Weltmeister Jérôme Boateng: „David Alaba und Jérôme zeigen hervorragende Leistungen“, so der 55-Jährige. „Jérôme hat gezeigt, dass er in der Lage ist, Leistungen auf diesem Niveau zu bringen. Er ist körperlich fitter. Ich arbeite sehr gern mit ihm.“

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