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Positive Dopingprobe: FIM sperrt Anthony West

motorsport.com-Logo motorsport.com 14.09.2018
Anthony West, EAB Antwest Racing © Gold and Goose / LAT Images Anthony West, EAB Antwest Racing

Bei Supersport-Fahrer Anthony West wird eine nicht erlaubte Substanz in einer Urinprobe gefunden. Schon 2012 wurde der Australier wegen eines verbotenen Mittels gesperrt.

Der Motorrad-Weltverband FIM sperrt Anthony West vorübergehend, weil beim Australier bei einer Dopingkontrolle eine nicht erlaubte Substanz gefunden wurde. Beim Rennen der Supersport-WM in Misano wurde am 8. Juli eine Urinprobe genommen.

Anschließend wurde diese Probe von einem WADA-Labor (Welt-Anti-Doping-Agentur) in Köln untersucht. Dabei wurden Spuren einer nicht erlaubten Substanz entdeckt, die auf der Verbotsliste der FIM steht. West hat nun das Recht, dass auch seine B-Probe untersucht wird.

Die FIM sperrt den Australier ab sofort. Ab dem 14. September darf er keine Motorradrennen bestreiten, bis es weitere Entscheidungen gibt. Allerdings hat West die Möglichkeit, nach Artikel 7.9.3.2 CAD eine Aufhebung seiner vorübergehenden Sperre zu beantragen.

Laut dem Regelwerk kann die FIM derzeit keine weiteren Informationen zu dieser Thematik um West veröffentlichen. Die Supersport-WM gastiert an diesem Wochenende im portugiesischen Portimao. West fährt eine Kawasaki ZX-6R seines eigenen Teams.

Schon in der Vergangenheit wurde West gesperrt

Es ist nicht das erste Mal, dass West bei einer Dopingkontrolle aufgefallen war. 2012 fuhr er in der Moto2-Klasse. Damals wurde Ende Oktober bekannt, dass in einer Urinprobe, die beim Grand Prix von Frankreich im Mai genommen wurde, Spuren von Methylhexanamin gefunden wurden. West wurde der siebte Platz in Le Mans aberkannt.

Anthony West, EAB Antwest Racing © Motorsport.com Anthony West, EAB Antwest Racing

Anthony West, EAB Antwest Racing

Foto: Gold and Goose / LAT Images

Außerdem wurde er damals für ein Monat von der Teilnahme an allen FIM-Veranstaltungen ausgeschlossen. Dadurch verpasste West aber nur ein Rennen. Allerdings legte die Welt-Anti-Doping-Agentur beim Internationalen Sportgerichtshof Beschwerde ein und forderte eine härtere Strafe. Im Herbst 2013 gab es schließlich die Entscheidung.

Alle Moto2-Ergebnisse vom Grand Prix von Frankreich 2012 bis zum 19. September 2013 wurden West gestrichen. Diese rückwirkende Strafe hatte in der Praxis aber kaum Auswirkungen, denn West hatte für 2014 schon einen Vertrag in der Tasche und konnte ganz normal weiterfahren, ohne ein weiteres Rennen auszulassen. Durch die rückwirkende Disqualifikation verlor er damals zwei Podestplätze.

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