Durch Nutzung dieses Diensts und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu.
Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Verunglückter Formel-4-Fahrer Monger aus Koma erwacht

Motorsport-Total.com-Logo Motorsport-Total.com 20.04.2017 Markus Lüttgens
Billy Monger ist nach seinem schweren Formel-4-Unfall vom 16. April 2017 in Donington Park aus dem Koma erwacht und atmet selbständig. © LAT Billy Monger ist nach seinem schweren Formel-4-Unfall vom 16. April 2017 in Donington Park aus dem Koma erwacht und atmet selbständig.

Vom schwer verunglückten britischen Formel-4-Fahrer Billy Monger, dem nach einem Unfall in Donington Park beide Unterschenkel amputiert werden mussten, gibt es positive Nachrichten. Nach Angaben seines Managers und Teamchefs Steven Hunter ist Monger aus dem künstlichen Koma erwacht, in das er nach der Operation versetzt worden war. "Billy atmet selbständig und kann ein wenig sprechen", bestätigt Hunter gegenüber "Autosport".

The motorsportcommunityhasshownitssupportforBilly, contributingmorethan£470,000 tofundraisingefforts. https://t.co/DEXjQnBXnI

— Autosport (@autosport) 20. April 2017

"Er ist sich seiner Verletzungen bewusst, geht damit aber unglaublich positiv um. Er hat schon gesagt, dass wir einen Weg finden müssen, wie er die Kupplung am Lenkrad mit seinen Händen bedienen kann", so Hunter weiter. "So ist Billy. Es liegt ein sehr langer Weg vor ihm, und es werden harte Zeiten auf ihn zukommen, aber ich bin mir sicher, dass er das mit seinem Charakter überstehen wird."

Monger war am Sonntag beim dritten Rennen der britischen Formel 4 mit hohem Geschwindigkeits-Überschuss auf das Fahrzeug eines anderen Fahrers aufgefahren, das sehr langsam auf der Strecke rollte. Bei dem Aufprall wurde die Front von Mongers Auto völlig zerstört und der 17-Jährige im Cockpit eingeklemmt.

Rettungskräfte brauchten 90 Minuten, um ihn aus dem Wrack zu befreien und transportfertig zu machen. Per Rettungshubschrauber war er anschließend ins Queens Medical Centre in Nottingham geflogen worden. Dort konnten trotz aller Bemühungen der Ärzte seine schwer verletzten Unterschenkel nicht gerettet werden.

Über die Reaktionen auf die am Mittwoch ins Leben gerufene Crowdfunding-Kampagne zeigte sich Hunter überwältigt. "Die Motorsportfamilie ist so viel besser als alles andere, was ich je erlebt habe. Ich bin von der Unterstützung überwältigt, aber nicht überrascht", sagt der Manager.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Motorsport-Total.com

image beaconimage beaconimage beacon