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Vettel und das Problem, das nie gelöst wurde: Wenn er überholt wird, gerät er in Panik

motorsport.com-Logo motorsport.com 16.07.2019 Antonio Russo
Sebastian Vettel, Ferrari, in the drivers parade © Glenn Dunbar / LAT Images Sebastian Vettel, Ferrari, in the drivers parade

In Silverstone wurde der Ferrari-Pilot erneut Opfer seiner Unsicherheit und ruinierte damit einmal mehr ein gutes Rennen.

gesehen hat, angekratzt.

 
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Der Deutsche hatte bereits während seiner Zeit bei fährt.

In der Saison 2009 beispielswiese, als Vettel für Red Bull fuhr, wurde er in Australien von -Pilot muss sofort das Handtuch werfen, Seb seinerseits beendet das Rennen nach einer Runde auf drei Rädern an der Box.

 
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In der folgenden Saison, dem Jahr seines ersten WM-Titels, unterlaufen zu überholen, mit dem Australier kollidiert und beide neben der Strecke landen. Während Webber weiterfahren kann und am Ende als Dritter auf dem Podest steht, ist für den Deutschen das Rennen auf der Stelle zu Ende.

 
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Die andere Episode ereignet sich in allerdings lediglich auf Rang 15 ins Ziel kommt.

 
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In seiner Ferrari-Zeit sind die letzten zweieinhalb Jahre besonders hervorzuheben, in denen sich diese Art Fehler überproportional gehäuft haben. Wir beginnen Singapur 2017. Ferrari kämpft um den Titel, Vettel steht auf der Pole, aber am Start versucht der Deutsche alles, um und löst damit eine Massenkarambolage aus, der auch Vettel zum Opfer fällt.

 
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Weiter geht es 2018 in Baku, wo zurück. Mit kalten Reifen startet er ein Überholmanöver, verbremst sich und verpasst die erste Kurve, wodurch er sich die Reifen zerstört und auf die vierte Position zurückfällt.

 
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Einige Rennen später liegt Sebastian in Frankreich hinter den beiden vorbeizugehen, doch dabei geht ihm der Platz aus und er räumt den Finnen ab. Die beiden beenden das Rennen schlussendlich auf den Plätzen 5 und 7.

 
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In Monza 2018 passierte der für Ferrari-Fans wahrscheinlich schmerzhafteste Fehler. Die beiden Roten dominierten das Geschehen vom ersten Tag an und belegten nach dem Qualifying am Samstag geschlossen die erste Startreihe. Im Rennen hingegen liess drehte sich. Auch das anschliessende grossartige Comeback, das ihn bis auf den vierten Platz nach vorne brachte, konnte die Enttäuschung in Maranello nicht lindern.

 
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Ein paar Wochen später legte sich Vettel in Japan mit an. Er startete ein praktisch unmögliches Überholmanöver, bei dem er in eine Lücke stach, die faktisch gar nicht da war. Beide drehten sich von der Bahn, und Vettel warf seine letzte Hoffnung auf einen fünften Titel endgültig weg.

 
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In der aktuellen Saison 2019 passierte der erste Fehler beim GP von überholt, versuchte aber sofort zu reagieren und drehte sich dabei ohne Fremdeinfluss.

 
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Alle diese Fehler zeigen auf, dass Vettel oft eine Zweikampfschwäche an den Tag legt. Allerdings handelt es sich bei ihm um einen vierfachen Weltmeister, dem allerhöchsten Respekt entgegenzubringen ist. Zudem wurde die Situation des Deutschen durch den vorzeitigen Tod von Sergio Marchionne und des dadurch destabilisierten Managements bei sicherlich nicht vereinfacht.

Es drängt sich allerdings der Eindruck auf, dass dadurch eine alte Schwäche von Sebastian zusätzlich verstärkt wurde. Heute ist Vettel ein Beispiel dafür, wie viel Druck der rote Rennanzug mit sich bringt, der bereits in der Vergangenheit viele Stars zerschlissen hat. Zudem muss angemerkt werden, dass auch ein in der Vergangenheit, als er in weniger konkurrenzfähigen Autos sass, einige vergleichbare Fehler machte.

Mit Sicherheit gehört der Ferrari-Pilot nach wie vor zu den grössten Talenten der modernen Formel 1, doch er muss ein Auto zur Verfügung haben, in dem er sich wohl fühlt, und er muss von umsichtiger geführt werden, wenn man ihn nicht auf Dauer verheizen will.

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