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«Novak, sieh ein, dass es geimpft leichter für dich sein wird!»

20 Minuten-Logo 20 Minuten 14.01.2022 Benedikt Hollenstein

Weiterhin ist unklar, ob die Weltnummer eins im Tennis am Australian Open teilnehmen kann. Nun hat sich auch die Tennis-Legende Boris Becker zur Diskussion geäussert, die in den letzten Tagen um Djokovic entstanden ist.

Auch drei Tage vor Turnierbeginn ist weiterhin unklar, ob sich Novak Djokovic nun rechtmässig in Australien aufhält oder nicht. Falls der Serbe das diesjährige Australian Open für sich entscheiden könnte, wäre er mit 21 Grand-Slam-Titeln alleiniger Rekordhalter in dieser Kategorie. Doch nachdem die australische Regierung am Freitag das Visum von Djokovic aberkannt hatte, dürfte dieser Traum in die Ferne gerückt sein.

«Rechnung muss Djokovic bezahlen»

Nun hat sich auch Boris Becker zur «Causa Djokovic» geäussert. Gegenüber «Eurosport.de» ermutigte der Olympiasieger seinen ehemaligen Schützling dazu, seine Einstellung zur Impfung zu überdenken. «Es wird nicht leichter für ihn. Wenn er sich weiter auf Tennis konzentrieren will, muss er einige Veränderungen unternehmen», sagte Becker, der von 2013 bis 2016 Trainer von Djokovic war.

«Novak, versuche einzusehen, dass es geimpft leichter für dich sein wird», appelliert der 54-Jährige an Novak Djokovic. Allerdings bezweifle er selbst, dass solche Appelle etwas bewirken. Boris Becker sieht nebst Djokovic auch die australischen Behörden und den Tennisverband als mitschuldig. Seiner Meinung nach ist aber klar: «Die Rechnung muss Djokovic ganz alleine bezahlen.»

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