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Schweizer Degenfechter scheitern im Teamwettkampf vorzeitig

Keystone-SDA-Logo Keystone-SDA 22.06.2022
© KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Die Schweizer Degenfechter scheitern an der EM in Antalya im Teamwettkampf vorzeitig. Nach der 41:45-Niederlage im Viertelfinal gegen den nachmaligen Europameister Italien belegen sie Platz 5.

Gegen die Italiener hatte Alexis Bayard, am Sonntag wie Max Heinzer Bronzemedaillengewinner im Einzel, die Schweizer Equipe in seinem letzten Gefecht wieder auf Kurs gebracht. Der Walliser, der von seinen insgesamt sechs Duellen fünf für sich entschied, übergab dank einem 9:2-Erfolg gegen Federico Vismara mit einer Vier-Punkte-Führung an Schlussfechter Heinzer.

Doch der Schwyzer Routinier, der beim 45:34 zum Auftakt gegen Schweden im Achtelfinal makellos geblieben war, vermochte die günstige Ausgangslage nicht zu nutzen. Er brach im Gegenteil völlig ein und musste sich Davide Di Veroli 3:11 geschlagen geben. Neben Bayard und Heinzer bildeten Lucas Malcotti und Hadrien Favre, zwei weitere Walliser, das Schweizer Quartett. Der 20-jährige Favre kam gegen Italien in zwei Gefechten anstelle von Malcotti zum Einsatz.

In den Klassierungsrunden liessen die Schweizer zwei Siege folgen. Sie schlugen Polen 45:42 und, im Kampf um Platz 5, die Ukraine 45:38.

Durch die Viertelfinal-Niederlage geht das Warten auf den nächsten EM-Medaillengewinn im Teamwettbewerb weiter. Letztmals hatten die Schweizer vor sieben Jahren auf kontinentaler Ebene vor Heimpublikum in Montreux als Dritte Edelmetall geholt.

Italien sicherte sich den Titel mit einem 45:32-Erfolg im Final gegen Israel. Frankreich bezwang im Kampf um Bronze Dänemark 45:41.

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