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„Er ist eine Null“: Tennisprofi schießt gegen Haas – dann schaltet sich die Ehefrau ein

Berliner Kurier-Logo Berliner Kurier vor 5 Tagen berliner-kurier
GYI_669767524 © Getty Images GYI_669767524

Niederlagen sind schmerzhaft. Erst recht, wenn sie deutlich sind. Große Sportsmänner zeichnen sich in der Stunde der Pleite aus, indem sie dem Gegner gratulieren und die Leistung anerkennen. Zu dieser Sorte gehört Tennisspieler Benoit Paire offenkundig nicht.

Beim Turnier in Monte Carlo verlor der Franzose gegen den deutschen Tennis-Oldie Tommy Haas (39) sang- und klanglos mit 2:6 und 3:6. Der Franzose machte danach keine Anstalten, Haas zu gratulieren. Im Gegenteil: Er verpasste dem Hamburger eine verbale Abreibung.

„Hätte gegen einen 70-Jährigen gewinnen können“

„Er ist eine Null. Wenn ich zwei Sekunden vernünftig spiele, gewinne ich 6:2, 6:2“, sagte Paire nach dem Spiel, das nach nur 68 Minuten beendet war. Paire weiter: „Heute spielt das Alter keine Rolle. Ich hätte hier sogar gegen einen 70-Jährigen verloren, da ich nicht in der Lage war, richtig zu spielen.“

Ehefrau schaltet sich ein

Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass die beiden aufeinander trafen. Bei den Australian Open musste Haas nach 0:2-Satzrückstand aufgeben. Paire witterte damals Altersschwäche für die Aufgabe. Nach den erneuten Verbalattacken auf Haas schaltete sich die Ehefrau des 38 Jahre alten Deutschen ein.

„Tommy hatte eine Lungenentzündung in Australien. Hat er das in der Pressekonferenz erwähnt? Nein, hat er nicht", twitterte Sara Foster.

Paire erleichterte Haas seinen zweiten Sieg in Monte Carlo mit einer lustlosen Vorstellung, zu Beginn des zweiten Satzes ließ er sich am linken Fuß behandeln. Zudem zerschmetterte er auf dem Platz seinen Tennisschläger.

GYI_669767798 © Getty Images GYI_669767798

Eine Runde später war für den Teilzeit-Profi aus Hamburg, der in Florida lebt und wohl Ende des Jahres mit dem Leistungssport aufhören wird, Schluss. Er verlor gegen Thomas Berdych. Aber böse Worte gab es von Haas nicht. Davon sollte sich Paire, der in der Weltrangliste auf Platz 40 liegt, mal eine Scheibe abschneiden.

(mja)

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