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Bencic trotzt ihren Nerven und siegt

20 Minuten-Logo 20 Minuten 20.10.2019

Im Final von Moskau startet Belinda Bencic denkbar schlecht. Doch sie findet aus dem Tief und triumphiert.

Die Schweizer Weltnummer 7 gewinnt das WTA-Turnier von Moskau und holt ihren vierten Turniersieg der Karriere und den zweiten der Saison. Im Final gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa siegte sie in drei Sätzen 3:6, 6:1, 6:1.

Als Belinda Bencic ihr ganzes Können zeigte, war rund eine Stunde gespielt und der erste Satz verloren. Bis zu diesem Zeitpunkt sprach wenig für den Turniersieg der Ostschweizerin. Sie war sichtlich nervös und mit vielen unnötigen Fehlern in die Partie gestartet. Schnell lag sie 0:2 zurück. Pawljutschenkowa dominierte mit kräftigen Grundlinienschlägen und zwang die 22-jährige Schweizerin zu Fehlern. Bencic hat Mühe mit dem Tempo der Russin – und ihren Nerven. Sie lamentierte mit sich und der Gegnerin, liess den Kopf hängen und den Coach auf den Platz kommen.

Wie ausgewechselt

Es schien als habe sie all dies als Weckruf benötigt. Den der zweite Satz zeigte ein komplett anderes Bild. Sie startete mit einem Break in Satz 2. Bencic konnte der Lokalmatadorin noch zwei Mal den Aufschlag abnehmen – zwei Mal zu Null. Und so ging der Satz nach 30 Minuten mit 6:1 an die Schweizerin.

Den guten Lauf nimmt Bencic in den dritten Satz mit. Auch auf der anderen Seite des Netzes bietet sich das gleiche Bild wie in Satz 2 – Pawljutschenkowa war ihr in allen Belangen unterlegen. Schon nach kurzer Zeit führte Bencic, wie schon im zweiten Satz, 2:0.

Die St. Gallerin holte sich auch gleich das nächste Game mit einem Ass. Sie hatte das Spiel im Griff. Game 4 und 5 gingen ebenfalls auf ihr Konto. Ein Game musste Bencic im Entscheidungssatz dann doch noch abgeben. Sie dürfte es verkraften.

Weltnummer 7 – und ab nach Shenzhen

Es ist der zweite wichtige Sieg der neuen Weltnummer 7 an diesem Wochenende. Am Samstag qualifizierte sie sich mit dem Finaleinzug gegen die Französin Kristina Mladenovic für den Saisonfinal der besten acht Spielerinnen im chinesischen Shenzhen. Sie ist die vierte Schweizerin, der dies gelingt. Die Letzte war Martina Hingis im Jahr 2006.

(20 Minuten)

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