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Wenn der Linienrichter trotz Brille falsch liegt

20 Minuten-Logo 20 Minuten vor 6 Tagen
epa01394983 A linesman on a show court during second round action for the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 25 June 2008. EPA/FELIPE TRUEBA © Felipe Trueba epa01394983 A linesman on a show court during second round action for the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 25 June 2008. EPA/FELIPE TRUEBA

Ass oder Aus? Das ist hier die Frage. Der Final der Frauen in Wimbledon hat gezeigt, dass nicht nur die Spielerinnen, sondern auch die Linienrichter dringend eine Pause brauchen. Die Assistenten von Stuhlschiedsrichterin Eva Asderaki-Moore lagen beim Sieg von Garbiñe Muguruza über Venus Williams rund ein Dutzend Mal ziemlich daneben.

Dank dem Aufruf von Hawk-Eye konnten die meisten Fehler korrigiert werden. Richtig peinlich für den Linienrichter war der letzte Punkt des Spiels, als Muguruza den Matchpoint per Videobeweis erzwingen musste. Sie gewann zwar das Spiel, ein ausgelassener Jubel blieb der Spanierin aufgrund der kuriosen Umstände aber versagt.

Auch Federer verschätzt sich oft

Sollte sich Roger Federer an seinem spielfreien Samstag das Endspiel der Frauen ebenfalls angesehen haben, dürfte er sich für den Final (Live ab 15 Uhr) wohl vornehmen, gegen Marin Cilic jeden Linienball noch besser zu fokussieren. Umso mehr, als dass Federer mit seinen Einschätzungen in der Vergangenheit erstaunlich oft daneben lag.

Im Halbfinal forderte der Maestro fünf Mal die sogenannte Challenge und irrte sich tatsächlich jedes Mal. Dennoch wird auch am Sonntag bei Bällen mit Millimetermarge weiterhin das Schicksal nicht dem Schiedsrichter überlassen. Zu gross ist die Gefahr, dass sich das menschliche Auge täuscht.

Trotzdem ist zu hoffen, dass am Ende nicht der Computer über Sieg oder Niederlage befinden muss. Ein so historischer Final hat es verdient, dass nicht nur die beiden Kontrahenten Federer und Cilic, sondern auch die Linienrichter bis zum Schluss in Bestform auftreten. (sr)

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