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Biathlon-Weltmeister lästert über Trump

sport1.de-Logo sport1.de 17.02.2017

Lowell Bailey hat bei der Biathlon-WM in Hochfilzen für die bislang größte Sensation gesorgt, als er am Donnerstag im Einzel über 20 Kilometer Gold vor dem Tschechen Ondrej Moravec und dem haushohen Favoriten Martin Fourcade aus Frankreich gewann - und das, ohne zuvor jemals bei einem Weltcup-Rennen ganz oben gestanden zu haben.

Spätstarter Lowell Bailey wurde in Hochfilzen erster Biathlon-Weltmeister der USA © Getty Images Spätstarter Lowell Bailey wurde in Hochfilzen erster Biathlon-Weltmeister der USA

Im Lager der Biathleten ist der US-Amerikaner wegen seiner Geradlinigkeit und klaren Worte beliebt. Bailey spricht sich als Athletensprecher nicht nur lautstark gegen Doping aus, er vertritt auch eine klare politische Meinung, die nicht gerade zu Gunsten des neuen US-Präsidenten Donald Trump ausfällt.

"Von ihm halte ich nicht viel", sagte der 35-Jährige zu Sky. Auch einen Glückwunsch von Trump auf seinen WM-Coup erwartet Bailey nicht: "Ich denke, so wie bei vielen Sachen, er hat von Biathlon keine Ahnung."

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