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Kult-Hardrocker KISS in München: Gigantische Bühnenshow für alle Sinne

spot-on-news.de-Logospot-on-news.de vor 4 Tagen (ili/spot)

Gene Simmons beim KISS-Konzert in München © Axel Redder Gene Simmons beim KISS-Konzert in München

Feuerwerk, Pyro-Effekte, Konfettikanonen, Discokugel-Lichtermeer, Kunstblut, jede Menge Action und Künstler, die Donnerstagnacht durch die Münchner Olympiahalle schwebten! Das alles und noch viel mehr erlebten die Konzertbesucher bei der aufwendig inszenierten und spektakulären Bühnenshow der US-Hardrock-Band KISS.

Unfassbar war vor allem die Performance, die Sänger und Gitarrist Paul Stanley - genannt The Starchild und erkennbar an einem Stern ums Auge - ablieferte. Die 65 Jahre sah man dem Gründungsmitglied der Band nicht an. Und das lag wahrlich nicht nur am Make-up, dem markanten Bühnenoutfit oder dem durchtrainierten Körper. Er flog durch die Luft, sang und spielte auf zwei Bühnen, sprach mit den Fans, wollte sie ehrlich unterhalten, hatte sichtlich Spaß dabei und wirkte kein bisschen routiniert oder altersmüde.

Eine mögliche Erklärung für seine Begeisterung lieferte er im Verlauf des Konzerts selbst: "Es fühlt sich wie Zuhause an", rief Paul Stanley der riesigen Menge zu, "weil meine Mutter in Berlin geboren wurde". Um es mit seinem Lieblingswort zu kommentieren: "Awesome!"

Freak-Show à la Gruselclown

Gene Simmons und Tommy Thayer in der Münchner Olympiahalle © Axel Redder Gene Simmons und Tommy Thayer in der Münchner Olympiahalle

Tommy Thayer (56) spiegelte die Begeisterung des Publikums ebenfalls. Seit 2002 ist Thayer Gitarrist und Sänger bei der 1973 in New York gegründeten Kultband. Sein Bandname: The Spaceman. Einzig Bassist und Sänger Gene Simmons - legendäres Gründungsmitglied der Band - sah man die 67 Lenze ein wenig an. Doch joviale Spritzigkeit hin oder her, sein Grusel-Solo im Fledermaus-Umhang, bei dem The Demon, wie er auf der Bühne heißt, Unmengen an Kunstblut aus seinem Mund fließen ließ, hätte jedem Grusel-Clown zur Ehre gereicht.

Drummer Eric Singer als Catman © Axel Redder Drummer Eric Singer als Catman

Lieblingsmotive der Zuschauer waren das Make-up von The Starchild, also ein Stern um ein Auge, und das von Eric Singer (59): Typisch für The Catman sind vor allem die stilisierten Barthaare des Katzenmannes. Singer ist mit Unterbrechungen seit 1991 Schlagzeuger und Sänger der Band.

KISS und das kleine Mädchen

Heiß begehrt: ein Original-Plektrum - hier noch auf der Zunge von John Stanley © Axel Redder Heiß begehrt: ein Original-Plektrum - hier noch auf der Zunge von John Stanley

Schon beim Gig in Stockholm überraschten die harten Kerle mit einem weichen Herz. Nach der Show posierten sie damals mit der kleinen Schweden-Prinzessin Estelle (5) - sie mit Starman-Make-up - und deren Eltern, Kronprinzessin Victoria (39) und Prinz Daniel (43). Und auch in München erlebte ein kleines Mädchen wohl den aufregendsten Abend ihres bisherigen Lebens: Sie durfte mit auf die Bühne, wo Paul Stanley sie für wenige Sekunden in sein Gitarrenspiel miteinschloss.

Das Hammer-Finale

Bei ihrem Münchner Konzert begeisterten die erfolgreichen Rock-Ikonen - die erst 2014 in die Rock and Roll Hall Of Fame aufgenommen wurden - wieder generationenübergreifend. Eine Zugabe gab es zwar nicht. Doch nach dem gigantischen Finale im schneeweißen Konfettiregen und dem Lichtermeer der Discokugel ließen die Fans ihre Idole damit durchkommen.

Höhepunkt und Schlusspunkt der Mega-Show war ein Feuerwerk und das niederschmetternde Ende eines Gitarrenlebens auf dem Bühnenboden zu einem der absoluten Klassiker der Rockgeschichte: "I Was Made For Lovin' You"!

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