Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Nemo hat seine Stimme wieder

20 Minuten-Logo 20 Minuten 11.01.2019

Mundart-Star Nemo (19) veröffentlicht heute mit «5i uf de Uhr» überraschend seinen zweiten Song innert einem Monat. Und dieses Mal klingt er wieder, wie man ihn kennt.

Nemo, wieso veröffentlichst du zurzeit nur einzelne Songs?

Ich bin gerade fast jeden Tag im Studio. Wenn dabei etwas entsteht, das ich geil finde, dann gebe ich es raus.

Steckt eine Strategie dahinter?

Nein. Ich liebe das, es ist so unkompliziert, aus dem Moment heraus. So erhalten die einzelnen Songs auch mehr Aufmerksamkeit. Wie zuletzt bei «Crush uf di» im Dezember.

Wie hast du die kritischen Reaktionen auf den Song «Crush uf di» wahrgenommen?

Es war mir schon klar, dass der Song nicht allen gefallen wird. Ich hätte nicht gedacht, dass darüber so viel diskutiert wird. Ich sehe es so: Es hat dem Song sehr geholfen, er wurde gehört, die Leute haben sich damit auseinandergesetzt und darüber geredet. Es war letztlich eine Diskussion über die Musik. Das ist schön!

Haben dich die Kommentare auch verunsichert?

Nein. Das gehört dazu, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Menschen machen sich Meinungen.

Zum neuen Song: Worum geht es in «5i uf de Uhr»?

Um zwei Menschen, die sich nur in der Nacht mögen. Und um das Gefühl vom Aufwachen am Morgen danach. Es ist wohl der traurigste Song, den ich bisher geschrieben habe.

Wahre Begebenheit?

Ich sammle Emotionen. In meinen Songs ist es so: Es ist vielleicht nicht alles so passiert, wie es beschrieben ist. Der Ursprung ist aber immer eine echte Emotion, die ich kenne. Von dem gehe ich aus.

Wieso hat der Song keinen Beat?

Zuerst klang er ganz anders: Er war deutlich schneller, mit einem ziemlich harten, elektronischen Beat. Ein paar Wochen später haben wir das Stück im Studio nur mit Gitarre eingespielt. Er wurde viel intimer – das passte. Das Schöne ist: Der Song hat eine Reise zurückgelegt und selber gemerkt, dass er im jetzigen Kleid schöner ist.

Was willst du noch erreichen?

Ich will einfach, dass der Spass im Vordergrund bleibt. Ich will keine Maschine werden, die etwas reproduziert, das mal funktioniert hat. Ich will immer weiter ausprobieren.

Machst du dir Gedanken übers Geld? Das Musikgeschäft ist nicht mehr so lukrativ wie auch schon.

Nein. Geld war nie mein Antrieb. Wenn ich irgendwann keins mehr reinkommt, muss ich halt etwas anderes versuchen.

Wie sieht dein Alltag zurzeit eigentlich aus?

Im Studio Songs schreiben – und essen. Vor allem Italienisch, am liebsten Pizza.

Welche Schweizer Songs hörst du gerade?

Ich liebe die Musik von Danitsa. Sie hat etwas Wuchtiges, Frisches. Ich glaube, die kann noch richtig gross werden, auch international. Und ich feiere gerade «Rambogang» von Mimiks wieder. Den Doubletime-Part hab ich damals auswendig gelernt.

(fim)

Adriana Lima Nächste Geschichte

Dieses Supermodel ist wieder Single

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von 20 Minuten

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon