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Heftige Debatte um einen Keks: Schule kontrolliert Pausenbrotdose eines Kindes

BUNTE.de-Logo BUNTE.de vor 5 Tagen BUNTE.de Redaktion
Schule kontrolliert die Pausenbrotdose eines Kindes – und rügt anschließend dessen Mutter © iStock (Symbolbild) Schule kontrolliert die Pausenbrotdose eines Kindes – und rügt anschließend dessen Mutter

Der Inhalt einer Brotdose hat Anfang September für große Aufmerksamkeit gesorgt. Eine Berliner Twitter-Nutzerin, im Netz unter dem Namen "Sumpfkuh" unterwegs, hat eine kuriose Szene aus dem Schulalltag ihrer Kinder gepostet. Und was sie beschreibt, ist wirklich erstaunlich.

Sehr ernst genommener Bildungsauftrag

Die Mutter offenbart in ihrem Post: "In der Brotdose meiner Kinder befanden sich heute geschnittene Paprika, Apfel, Pfirsich, Vollkornbrot mit Käse …" – eine wirklich tadellos gesunde Zusammenstellung. Der Satz ging jedoch weiter mit: "... und ein Butterkeks."

Und dann ergänzt die Mutter noch: "Wurde gebeten, keine Kekse mit in die Schule zu geben."

Wie bitte?

Die näheren Umstände werden nicht ausgeführt. Für ihr lakonisches Fazit "Ja mein Gott, leg ich halt morgen ein Stück Schokolade rein", hat die Schreiberin jedoch viel Zustimmung bekommen. Es fehlt nicht an fantasievollen Tipps, was alles sonst noch das Pausenbrot ergänzen könnte.

Was erstaunt: Offenbar mischt sich die Schule intensiv ein, werden etwa die Brotbüchsen der Schüler kontrolliert? Und neben den eindeutig vorbildlichen Zutaten – sie sind sogar vegetarisch – sollte doch eine kleine süße "Nachspeise", Nervennahrung auch für die kleinen grauen Zellen, erlaubt sein, oder nicht?

Verblüffung und Befremden

Die ganze Geschichte klingt nach Überkorrektheit. Wie sieht es in einer solchen Umgebung mit Freude am Lernen und sinnlichem Begreifen der Welt aus?

Möglicherweise werden die scheinbare Borniertheit oder das fanatische Gesundheitsbewusstsein aber auch missverstanden. Es ist wohl unmöglich, aus der kleinen Szene auf das wirkliche Leben an der besagten Schule zu schließen.

Erklärungsansatz

Unter den Twitter-Kommentatoren sind auch Eltern, die erzählen, dass bei ihren Kindern vorab besprochen wurde, was in die Brotdosen kommen sollte. Möglicherweise gibt es Allergien und Unverträglichkeiten unter den Kindern. Oder es sollen Neidsituation vermieden werden. Vielleicht ließe sich ja ein gemeinsames Vesper für alle Kinder organisieren? Auf alle Fälle würde es wohl helfen, miteinander zu reden.

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