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Alfa Romeo Racing feiert den 1000. Grand Prix in der Geschichte der F1

Eintausend Formel-1-Rennen sind durchaus ein Grund zum Feiern. Schließlich kann die Serie auf eine grandiose Geschichte zurückblicken. Soll sie aber die Nummer eins im Motorsport bleiben, müssen die Verantwortlichen dringend handeln. Denn der Glanz verblasst. An einem windigen, aber sonnigen Sonntag im Mai 1950 pilgern 150.000 Menschen ins englische Silverstone zu einem zur Rennstrecke umgebauten Militärflugzeugplatz. Die Menge bildet selbst im damals schon motorsportverliebten Großbritannien eine Rekordkulisse. Am Start zum allerersten Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft stehen 22 zigarrenförmige Rennwagen. Die sind zwar bis zu 300 Kilometer in der Stunde schnell, verfügen aber jenseits der Bremsen über keinerlei nennenswerte Sicherheitstechnik. Die Piloten sitzen unangeschnallt in offenen Einsitzern und tragen nur einen simplen Helm zum gut brennbaren Rennoverall. Dass die zumeist westeuropäischen Fahrer oft wohlhabend und schon etwas älter sind, verraten ihre teils kräftigen Bäuche. Der 43-jährige Italiener Nino Farina gewinnt den Grand Prix mit seinem überlegenen Alfa Romeo aus der ersten Startreihe und geht später im Jahr, am Ende von gerade einmal sieben Wertungsläufen, als erster Formel-1-Weltmeister in die Geschichte ein.

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