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Drama auf der Open Arms: "Streit, Angst-Attacken, Panik"

Die Lage an Bord des spanischen Rettungsschiffes Open Arms spitzt sich zu. Nach Angaben der gleichnamigen Hilfsorganisation sind einige der 107 Migranten an Bord ins Mittelmeer gesprungen oder hätten gedroht, Selbstmord zu begehen. Auch deshalb hat Open Arms ein Angebot der spanischen Regierung ausgeschlagen, den Hafen von Algeciras in Andalusien anzulaufen. Algeciras komme aufgrund der Reisedauer von rund fünf Tagen nicht in Frage, erklärte Open Arms unter Verweis auf die dramatische Lage der Migranten an Bord. "Streit, Angst-Attacken, Panik" Open-Arms-Gründer Oscar Camps sagte an Bord: " Streit, Angst-Attacken, Panik. Was bedarf es noch? Was muss noch passieren? Tote? Müssen diejenigen, die nicht ertrunken sind, hier an Bord sterben? Ist es das, was wir wollen? Ich hofffe, dass die Staatsanwaltschaft handeln wird ." Die Open Arms dümpelt seit zweieinhalb Wochen vor Süditalien und sucht einen sicheren Hafen, damit die Menschen versorgt werden können. Spott von Salvini Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte dem Schiff die Anlandung verweigert. Er zog das spanische Angebot ins Lächerliche: " Der spanische Regierungschef hat sich für einen sicheren spanischen Hafen entschieden, weil Salvini ein böser Junge und ein Rassist ist, sogar verantwortungslos. Ein bißchen von allem. Und das nach 17 Tagen auf See! Dieses spanische Schiff und ihre NGO die mich am Sonntagmorgen als erbärmlich bezeichnet haben. Der erbärmliche Minister Salvini. Wir haben in diesen Stunden einiges mit diesem Schiff erlebt, was einer Schande entspricht ." 57 Tunesier gerettet Unterdessen hat die italienische Küstenwache nahe der Insel Lampedusa 57 Migranten auf einem Boot entdeckt und auf das Eiland gebracht. Laut einer italienischen Nachrichtenagentur handelt es sich um Tunesier. Unter ihnen waren eine schwangere Frau und ein erkrankter Junge. Die Menschen wurden in ein Aufnahmezentrum gebracht.
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