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EU-Beitritt: Skopje und Tirana müssen warten

Die noch fehlende Zustimmung des deutschen Bundestages ist einer der Gründe, warum die Balkanstaaten Nordmazedonien und Albanien weiter auf den Beginn der Verhandlungen über einen EU-Beitritt warten müssen. Außerdem hatten Frankreich, die Niederlande und Dänemark Bedenken geäußert. Der zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn zeigte sich enttäuscht: "Es ist wirklich schade, dass einige wenige Mitgliedsstaaten die Empfehlung der EU-Kommission nicht unterstützen wollen, die Verhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien aufzunehmen. Unsere Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Ebenso steht unser Einfluss auf durchschlagende Reformen in der Region auf dem Spiel." Skopje ist jetzt besonders verärgert, wurde doch extra auf Wunsch des EU-Mitglieds Griechenland der Name des Staates in Nordmazedonien umgewandelt, weil es eine griechische Provinz gibt, die Mazedonien heißt. Auch will Nordmazedonien nicht mit Albanien in einen Topf geworfen werden. Die Verhandlungen könnten ja durchaus auch nur mit Nordmazedonien geführt werden, hieß es aus Skopje. Die Kritiker bemängeln jedoch, dass weder Nordmazedonien noch Albanien genug getan hätten, um Korruption und organisierte Kriminalität in ihren Ländern zu bekämpfen, wobei hier Albanien noch schlechter abschneide als Nordmazedonien. Eine Entscheidung soll im Oktober getroffen werden.

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