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Friedliche Massenproteste in Thailand

Trotz Festnahmen und eines Versammlungsverbotes haben in Thailand erneut Tausende Menschen zum vierten Mal in Folge gegen die Regierung von Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha demonstriert. Versuche der Behörden, sie unter anderem durch die Schließung der Nahverkehrssysteme der Stadt zu stoppen, scheiterten. Sieben Menschen seien nach friedlichen Protesten am Vortag in Bangkok festgenommen worden, teilte am Sonntag die Rechtshilfegruppe Thai Lawyers for Human Rights mit. Unter ihnen sei Panupong Jadnok, einer der wenigen bis dahin noch freien Köpfe der Demokratiebewegung. Unbeeindruckt davon versammelten sich am Sonntag rund 20 Städten wieder Tausende Regierungskritiker zum Protest. General Prayut Chan-o-cha, 2019 durch Wahlen bestätigter Thailändischer Ministerpräsident, war 2014 durch Verhängung des Kriegsrechts, an die Macht gekommen. Die Demonstrationen am Samstag verliefen friedlich und ohne Zusammenstöße, am Vortag hatte die Polizei Wasserwerfer eingesetzt. Die Regierung hatte Versammlungen von mehr als fünf Personen verboten und mehrere Straßen sperren lassen. Auch am Sonntag wurden in der Hauptstadt vorübergehend 15 Bahnhöfe gesperrt, um die Proteste zu behindern. Die Protestierenden fordern eine demokratischere Verfassung und eine Reform der thailändischen Monarchie. unter anderem gibt es einen Paragrafen, der für Majestätsbeleidigung bis zu 15 Jahre Haft vorsieht.
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