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G7-Finanzminister: Wie mit Facebook umgehen?

Wie ist die Besteuerung von Internetfirmen wie Apple, Google oder Facebook zu regeln? Eine heikle Frage, die nicht nur die USA und Frankreich entzweit. Der G7-Finanzgipfel in der Nähe von Paris sorgte zumindest für ein wenig Annäherung, so Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire. „Wir haben uns einen großen Schritt auf unsere amerikanischen Freunde zubewegt, indem wir Verhandlungen über eine neue weltweite Besteuerung digitalen Handelns zugestimmt haben - es geht nicht nur um die Besteuerung von Technologieunternehmen, sondern von digitaler Aktivität insgesamt, auch anderer Konzerne“, so Le Maire. Unwillen wegen Facebook-Währung Libra Anders als beim Thema Digitalsteuer ziehen viele der G7-Finanzminister in Sachen Facebook an einem Strang. Das US-Unternehmen will die Kryptowährung Libra einführen - sehr zum Unwillen der Regierungen, wie der deutsche Finanzminister Olaf Scholz erläutert. „Die G7-Finanzminister, die Zentralbanker, die hier zusammensitzen, haben alle schwere Bedenken und haben sich vorgenommen, dass sehr sorgfältig kontrolliert, ob alle heutigen Vorschriften eingehalten werden und sehr sorgfältig auch kontrolliert wird, ob für die Zukunft noch Regelungen verändert werden müssen, damit wir die Stabilität des internationalen Finanzsystems gewährleisten können“, sagte Scholz. Zumindest inoffiziell wurde auch über die Besetzung der IWF-Spitze gesprochen. Mark Carney, derzeit Chef der britischen Zentralbank, gilt als aussichtsreichster Anwärter auf die Nachfolge der bisherigen Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde.

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