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Letzte Runde: Paris droht die höchste Warnstufe

Die französischen Behörden erwägen, ab Montag das Alltagsleben im Großraum Paris wegen der schnellen Ausbreitung des Coronavirus wieder deutlich einzuschränken. Die Maßnahme würde unter anderem umfassen, Kneipen und Restaurants vorerst den Betrieb zu untersagen. Alle zu Rate gezogenen Grenzwerte seien in Paris überschritten worden, hieß es. Landesweit wurden zuletzt fast 14 000 Neuansteckungen und 63 Tote gemeldet. Der französische Gesundheitsminister sagte, wenn sich das Überschreiten der Grenzwerte in den kommenden Tagen bestätige, habe man keine andere Wahl, als in Paris und einigen Vororten die höchste Warnstufe in Kraft zu setzen. Italien: Besser dran als Frankreich, aber die Zahlen steigen In Italien ist die Zahl der Neuansteckungen im Vergleich zu Frankreich deutlich geringer: 2500 Fälle innerhalb eines Tages waren es zuletzt. Das bedeutet aber auch, dass das Land erstmals seit Ende April wieder die 2000er Marke in 24 Stunden überschritten hat. Um eine ähnliche Entwicklung wie in anderen europäischen Ländern zu verhindern, soll das Parlament dem Willen von Ministerpräsident Giuseppe Conte zufolge den Ausnahmezustand über Mitte Oktober hinaus verlängern. Madrid: Stadtverwaltung beugt sich der Zentralregierung Im Großraum Madrid haben die lokalen Behörden nun dem Druck der Zentralregierung nachgegeben und die Ausgangsbeschränkungen auf die gesamte Stadt ausgeweitet - aber nur zähneknirschend. Die Madrider Regionalregierung will die Anweisung des Gesundheitsministeriums vor Gericht anfechten. „Diese Region und diese Regierung veranstalten keinen Aufstand. Wir werden allen Anordnungen Folge leisten, denn wir sind nicht wie Ihre separatistischen Verbündeten. Aber wir werden vor Gericht ziehen, damit die Maßnahmen den Vorschriften und der Wahrheit entsprechen, damit sie objektiv und gerecht sind", sagte Isabel Díaz Ayuso, die Präsidentin der Madrider Regionalregierung, die der konservativen Volkspartei angehört, während die Zentralregierung von den Sozialisten angeführt wird. Die verschärften Ausgangsbeschränkungen untersagen unter anderem, die Stadt Madrid ohne triftigen Grund zu betreten oder zu verlassen.

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