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Paris: Karfreitagsprozession im Schatten von Notre-Dame

Besondere Stimmung bei der diesjährigen Karfreitagsprozession in Paris: Vier Tage nach dem verheerenden Großbrand in Notre-Dame haben Hunderte Gläubige die Bedeutung der knapp 900 Jahre alten Kathedrale gewürdigt. Frankreich weine, es sei im Herzen getroffen worden, so der Pariser Erzbischof Michel Aupetit. Er nimmt normalerweise an der Osterprozession im Stadtteil Montmartre teil, beschloss nach dem Brand jedoch, den Umzug in die Umgebung von Notre-Dame zu verlegen. Unterdessen bereitet sich die französische Hauptstadt auf erneute Proteste der Gelbwesten-Bewegung vor. Die Aktivistinnen und Aktivisten wollen auch an diesem Samstag auf die Straße gehen. Einige Gruppen riefen bereits zu "unfriedlichen" Protesten auf. Innenminister Christophe Castaner warnte vor erneuten heftigen Konfrontationen: "Wir werden alle nötigen Maßnahmen einleiten, um Ausschreitungen zu vermeiden, Gewalt zu beenden und Unruhestifter zu stoppen. Die Anweisungen, die wir den Ordnungskräften gegeben haben, sind klar: Reaktivität, Mobilität, die systematische Zerschlagung von Menschenmengen, die Festnahme gewalttätiger Individuen." Wie bereits bei vergangenen Demonstrationen der Gelbwesten hat die Polizei den Protest auf den Champs Elysées verboten. Auch der Zugang zur Ile de la Cité, auf der sich Notre-Dame befindet, ist den Aktivistinnen und Aktivisten untersagt. Geplante Proteste an der symbolträchtigen Kathedrale seien pure Provokation, so der Pariser Polizeipräfekt.
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