Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.
NÄCHSTES
TÜV findet Mängel beim BER - Zeitplan weiter unter Druck

Traurige Heimkehr in die Trümmer von Raka

Der Militäreinsatz in der einstigen IS-Hochburg Raka im Norden Syriens ist beendet. Die Syrischen Demokratischen Kräfte haben den Sieg über die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat verkündet. Doch vier Monate erbitterter Gefechte haben ihre Spuren hinterlassen. O-Ton Asja, Bewohnerin:"Mein Gott, das hier war die schönste Stadt. Gott bestrafe die, die sie zerstört haben."Im Juni marschierten Kämpfer einer kurdisch-arabischen Rebellenallianz ein, mit Unterstützung der US-geführten Anti-IS-Koalition in Raka. Eine der Kämpferinnen ist Delbrin Sadek. Die frühere Chemiestudentin hat ihr Studium unterbrochen und ist den Frauenverteidigungseinheiten beigetreten. Die Trümmer auf dem früheren Campus machen sie fassungslos.O-Ton Delbrin Sadek, hat in Raka gekämpft:"Ich fühle große Trauer, wenn ich daran denke, was ich alles verloren habe. Aber ich bin auch glücklich, weil dieser Ort befreit wurde und er eines Tages noch schöner sein wird als zuvor. Er wird keiner bestimmten Regierung gehören, sondern nur der Bildung dienen."Die IS-Kämpfer hatten Raka im Januar 2014 erobert und später zur inoffiziellen Hauptstadt ihres selbsternannten "Kalifats" gemacht. Die Dschihadisten errichteten in der jahrtausendealten Stadt im Euphrat-Tal eine Schreckensherrschaft. Die Militäroffensive in Raka mag zu Ende sein, aber der Wiederaufbau wird noch lange dauern.

WIEDERGABELISTE

Nachrichten unserer Partner

image beaconimage beaconimage beacon