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Wie Costa Rica zum Klima-Sauberland werden will

Stau und stinkende Verbrenner-Autos in Costa Ricas Hauptstadt San José. Wenn es nach der Regierung geht, soll dieses Bild bald der Vergangenheit angehören. Bis 2050 will das Land auf fossile Brennstoffe verzichten und somit seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der linksgerichtete Präsident Carlos Alvarado will die öffentlichen Verkehrsmittel bis 2050 komplett mit Strom betreiben. Bus und Bahn sollen die Menschen leicht zu Fuß oder mit dem Rad erreichen können. Nötig ist dafür laut dem Plan… O-Ton Claudio Dobles, Frau von Präsident Carlos Alvarado:"…eine Wirtschaft, die weiß, wie man die technologischen Mittel besser nutzt, und dass unsere Städte das widerspiegeln - freundlichere, verdichtete Städte, in denen das Auto nicht mehr der König ist." Auch Industrie und Landwirtschaft sollen in den Klimaschutzplan miteinbezogen werden. Es soll stark aufgeforstet werden, die Abfallwirtschaft soll modernisiert werden. Kritiker bemängeln, dass der Plan zu wenig auf die Kosten achtet. Bei der Stromgewinnung steht das mittelamerikanische Land übrigens schon jetzt sehr gut da: Fast die gesamte Energie für die fünf Millionen Einwohner wird schon jetzt mit Wind-, Wasser- Solar- und Geothermiekraftwerken erzeugt.

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