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Ales zum neuen Kia Picanto

AutoNEWS-Logo AutoNEWS 16.02.2017

Frankfurt/Main, 16. Februar 2017 - Es wurde zwar schon oft gesagt, aber es stimmt immer mehr: Kleinstwagen werden zunehmend kräftiger und luxuriöser. Bestes Beispiel ist der neue Kia Picanto. Er zeigt zum einen, wie Ausstattungen aus höheren Baureihen nach unten wandern und zum anderen, dass kleine Autos nicht mehr nur Zweitwagen sein müssen.

Klein geblieben, schick gemacht
Wenden wir uns den Fakten zu: Vorgestellt wird der neue Kia Picanto auf dem Autosalon in Genf (9. bis 19. März 2017), zum Händler kommt er Anfang des zweiten Quartals 2017. Mangels Nachfrage wird der Dreitürer gestrichen, es gibt Kias Kleinsten also nur noch als Fünftürer. Eine positive Überraschung: Die Abmessungen haben sich kaum geändert. Gleich bleiben Länge (3,59 Meter), Breite (1,59 Meter) und Höhe (1,48 Meter). Beim Radstand gibt es ein leichtes Plus von 15 Millimetern. Der Frontüberhang wurde verkürzt, der hintere Überhang verlängert. Anders formuliert: Der neue Picanto wirkt nicht mehr so nasenbärig wie sein Vorgänger. Die "Tigernase" an der Front weckt Assoziationen zum großen Optima, während hinten noch am ehesten der Vorgänger durchschimmert. Je nach Ausführung gibt es Scheinwerfer mit LED-Blinkleuchten, im Laufe des Jahres 2017 ersetzt eine "Shark"-Antenne die herkömmliche Ausführung.

Eine Frage des Raums
Kia verspricht für den neuen Picanto mehr Platz. Eine höhere Unterkante des Armaturenbretts soll den vorderen Insassen mehr Beinfreiheit schenken, im Fond sind die Lehnen etwas stärker als bislang geneigt. Nett: Zwischen den Vordersitzen gibt es eine längs verstellbare Armauflage: Einen Seitenhieb auf den größten Rivalen, den VW Up, kann sich Kia nicht verkneifen. Explizit werden dessen einteilige Lehnen vorne mit integrierten Kopfstützen erwähnt mit dem Hinweis, das die Kopfstützen im neuen Picanto in Höhe und Neigung verstellbar sind. Der Gepäckraum bietet künftig einen variablen Boden. So passen zwischen 255 und 1.010 Liter hinein, bislang waren es 200 bis 870 Liter.

Mit einer neuen Optik irgendwo zwischen Rio und Optima fährt der Kia Picanto in die Zukunft Ales zum neuen Kia Picanto

Multimediale Aufrüstung
Wer will, kann seinen Kia Picanto zum noblen Multimedia-Knirps aufrüsten. Möglich macht es ein Navigationssystem mit zentralem Sieben-Zoll-Touchscreen. Inklusive sind Android Auto und Apple CarPlay. Im Angebot sind auch eine Rückfahrkamera mit der Anzeige von Hilfslinien für das Einparken und eine induktive Ladestation für Smartphones. Immer serienmäßig ist ein USB-Anschluss. Für Sicherheit sorgen sechs Airbags, auf Wunsch gibt es noch einen Knieairbag und einen autonomen Notbremsassistenten.

Es lebe der Sport
Eine Premiere ist der Picanto GT-Line. Diese Sportausführung bietet geänderte Stoßfänger, einen Doppelrohrauspuff sowie farbliche Akzente in Rot, Silber oder Schwarz an der Karosserie. Im Lieferprogramm sind außerdem 16-Zoll-Leichtmetalfelgen und Leder für den Innenraum.

Flotter Turbo
Damit die GT-Line nicht nur reines Angebertum bleibt, spendiert Kia dem neuen Picanto einen Turbomotor mit drei Zylindern, einem Liter Hubraum und 100 PS Leistung. Das Aggregat ist bereits aus dem neuen Kia Rio und dem Hyundai i20 bekannt. Im Fall des Picanto stehen 172 Newtonmeter maximales Drehmoment zwischen 1.500 und 4.000 Touren zu Buche. Ein Hinweis auf Fahrspaß, denn Kias Kleinster wiegt nur rund eine Tonne. In 10,1 Sekunden spurtet der 1.0 T-GDI auf Tempo 100, bei 180 km/h ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Zum Vergleich: Der Einliter-Turbo im VW Up leistet 90 PS und 160 Newtonmeter, ist aber mit maximal 185 km/h geringfügig schneller.

Ein echter Leisetreter?
Wie bei den anderen Aggregaten im neuen Picanto sind fünf Gänge serienmäßig, ebenso ein Start-Stopp-System. Die Motorenkollegen sind alte Bekannte, die laut Kia umfassend überarbeitet wurden. Basisantrieb ist ein Dreizylinder mit 67 PS, darüber rangiert ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 84 PS. Bei beiden Maschinen steigt das maximale Drehmoment um ein bis zwei Newtonmeter an, für den 1.2 ist auch eine Vierstufen-Automatik erhältlich. Hervorgehoben wird das leise Fahrgeräusch des neuen Picanto: Ob die mitgeteilten 68 dB bei Tempo 100 tatsächlich leise klingen, muss ein erster Test klären. Wer Lust auf den Turbo-Picanto hat, muss sich noch bis Herbst 2017 gedulden. Zu den Preisen der Baureihe äußert sich Kia noch nicht. Bislang begann der Fünftürer 9.440 Euro, wahrscheinlich ist ein Einstiegspreis knapp unterhalb der 10.000-Euro-Marke.

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