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In der Welt der Supersportwagen-Vlogger

Michelin-LogoMichelin 12.07.2017
© MrJWW

Es gibt verschiedene Wege, um seinen Lebensunterhalt mit dem Fahren von Supersportwagen bestreiten zu können. Man kann z. B. Motorsport-Journalist werden, für einen Vertragshändler von Supersportwagen arbeiten oder man verdingt sich als Supersportwagen-Vlogger. Alle diese Jobs erfordern harte Arbeit und besondere Hingabe, aber bei der dritten Option, muss man vor allem zielstrebig sein. Sich eine eigene Community online aufzubauen kann Jahre dauern.Aber wenn es darum geht, unschätzbare Erfahrungen zu sammeln, gibt es fast nichts, das diesen Job übertrifft.

Fragen wir doch einfach MrJWW, den seine Freunde James nennen. Er ist vielleicht das beste Beispiel dafür, wie man als Autofan seine Träume ausleben kann. Seit er vor etwa 18 Monaten seinen YouTube-Kanal eingerichtet hat, hat er schon eine Viertelmillion Follower mit seinen Kurzfilmen gewonnen und mehrere Millionen Seitenaufrufeerzielt. Der Schlüssel zu seinem Online-Erfolg mag offensichtlich erscheinen, aber es ist ein Punkt, den viele nicht umsetzen.

Mit Leidenschaft dabei

„Um Erfolg zu haben, musst du mit Leidenschaft bei der Sache sein", erklärt er. „Es reicht nicht, deinen eigenen YouTube-Kanal haben zu wollen und irgendein Thema dafür zu wählen. Du musst alles, was du filmst, auch leben und atmen, auch wenn es vielleicht nicht besonders schwer ist, sich für Ferraris, Lamborghinis und McLarens zu begeistern! Viele versteifen sich zu sehr auf die technischen Aspekte von Dreh- und Schnittarbeiten. Aber Ursprünglichkeit ist das, was am besten funktioniert, und nicht so sehr, dass man die Dinge streng nach Skript dreht. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, spontan auf die Situation einzugehen. Dadurch wirkt der Film nachher viel interessanter, als wenn man alles genau im Detail plant. Man sollte ihn als Dokumentation begreifen und nicht so sehr als Kunstwerk."

© MrJWW Dass dieser 31-jährige Supersportwagen-Fanatiker ein Leben in und um das Auto führen würde, war unvermeidlich. Mit einem Formel-Ford-Piloten als Vater, einem Oldtimer-Händler als Großvater und einem Restaurateur klassischer Aston Martins als Onkel begann James bereits als kleines Kind mit dem Kartfahren. In den 60er Jahren zog James Vater in die USA, um bei Michelin in der Entwicklung von Hochleistungsreifen zu arbeiten. Danach kehrte er nach England zurück, um sein eigenes Textilunternehmen in Stoke-on-Trent aufzubauen, das erste britische Unternehmen, das Unterwäsche per Katalog anbot. James übernahm das Geschäft von seinem Vater und brachte es vor neun Jahren mit großem Erfolg online.

Das Geschäft läuft so gut, dass es ihmermöglicht, seiner Leidenschaft für die exotischsten Supersportwagen nachzugehen. Im Alter von 23 kaufte er sich einen Audi R8 und seitdem hat er sich zusätzlich zwei Ferrari F12, ein McLaren-675LT und einen Porsche 911 GT3 zugelegt. In dieser Zeit gehörten ihm auch drei Ferrari 458, darunter ein Speciale, und ein Ferrari F430 Scuderia. Sein neuer McLaren 720S soll diesen Sommer ausgeliefert werden.

Aber wie zum Himmel schaffte James den Sprung vom Unterwäsche- und Bademodenhersteller zu einem der beliebtesten Supersportwagen-Vlogger der Welt? Dazu James: „Ich begann mit dem Filmen, als ich noch zur Schule ging. Damals drehte sich alles ums Skifahren und Snowboarden. Aber sobald ich meinen Führerschein hatte, ging es nur noch um Autos. Es war nicht mein Ziel, Vlogger zu werden. Es machte mir einfach Spaß, wenn sich alles ums Auto dreht und ich es aufnehmen kann. Schon bald stellte sich heraus, dass es anderen Leuten genauso gefiel.Ehe ich mich versah, hatte ich schnell eine Gruppe von Followern. Ich glaube, dass meine YouTube-Aktivitäten zur Frühphase beim Aufbau meiner eigenen MrJWW-Marke gehören."

© MrJWW

James Leidenschaft für Supersportwagen ist ansteckend und es ist diese echte Begeisterung und der Wunsch, seinen Zuschauern das Fahrerlebnis mit diesen Autos nahezubringen, die seine Videos so beliebt machen. Dabei ist er kein bisschen arrogant. Er teilt seine Leidenschaft für Supersportwagen mit anderen Fans und man fühlt sich als Teil seines Clubs. Oder, wie er es sieht: „Vom ersten Tag an war mein Ziel, den Zuschauern immer das Gefühl zu geben, mit mir mitten im Geschehen zu sein. Dabei geht es weniger darum, mir bei der Action zuzusehen, sondern mehr um das gemeinsame Genießen des Fahrerlebnisses. Wenn ich könnte, würde ich jeden Zuschauer bei all meinen atemberaubenden Reisen auf dem Beifahrersitz mitnehmen. Das hier ist die nächstbeste Alternative, um alle gleichgesinnten Autoverrückten und Abenteurer an meinen Fahrerlebnissen teilhaben zu lassen."

Bei so vielenAbenteuern, eines unglaublicher als das andere, gibt es darunter eines, das ihm besonders gefallen hat und das er als Lieblingserfahrung bezeichnen würde? „Die Chance, ein Formel-E-Auto in der Eröffnungssaison fahren zu dürfen, war sicherlich ein Höhepunkt. Das Gleiche gilt jedoch auch für die Zeit, als die Regierung von Ras Al Khaimah (in den Vereinigten Arabischen Emiraten) eine Bergstraße nur für mich und einen Kumpel abgesperrt hat, um mit einem Ferrari, einem McLaren und einem Lykan eine Tour durch die Landschaft zu machen und das zu filmen. Von alle Videos, die ich je gedreht habe, bin ich vor allem auf dieses eine stolz.“

© MrJWW

„Einer meiner unvergesslichsten Filme ist jedoch der, den ich bei der Auffahrt auf der einen Seite eines Vulkans in einem McLaren gedreht habe. Ein Ding, das ich bisher noch –nicht geschafft habe, ist bei den 24 Stunden von Le Mans mitzufahren, aber dieses Jahr bin ich dabei und ich bin deswegen super aufgeregt.“

In Verbindung mit anderen Auto-Fans

Es sind jedoch nicht nur die exotischen Reisen, die er so sehr schätzt. Er fügt hinzu: „Diese Erlebnisse sind sicher alle unvergesslich, aber das Beste beim Vlogging ist, andere Menschen zu treffen, die sich genauso wie ich für tolle Reiseziele und rassige Technik begeistern – und natürlich auch für das Fahren. Ich besuche eine ganze Reihe von Veranstaltungen, um meine Fans zu treffen. Es ist wirklich cool, all diesen Leuten zu begegnen, die sich meine Videos anschauen. Ich nutze diese Gelegenheit immer, um Feedback zu bekommen über das, was ich auf dem Kanal hochlade. Erlebnisse mit Supersportwagen sind für mich nichts Neues, aber was ich gelernt habe ist, dass diese nicht an Reiz verlieren, dass der Anzahl der Abenteuer keine Grenzen gesetzt sind und dass es eine verdammt gute Art ist, Leute zusammenzubringen und sie zu vernetzen."

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