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Korea-Kompaktsportler mit 275 PS - Erlkönig Hyundai i30 N

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 17.05.2017 Uli Baumann
Hyundai i30 N: Endlich nimmt Hyundai die Tarnfolie vom i30N. Wer nun meint, schön, den Fünftürer kennen wir, achte bitte auf Details: Der Kühlergrill ist flacher und hat eine Wabenstruktur. Am Frontspoiler betont ein roter Streifen die Breite und den sportlichen Anspruch. First Edition mit 275 PS für 30.900 Euro - Hyundai i30N (2017) Sportmodell mit bis zu 275 PS

Hyundai will im Segment der Kompaktsportler mitmischen und bringt dazu den i30 N an den Start. Der debütiert auf der IAA im Herbst. Jetzt dreht er noch als Erlkönig seine Testrunden.

Der Hyundai i30 N, der auf der aktuellen i30-Generation aufbaut, kommt optisch eher zurückhaltend daher. Die Front trägt eine Spoilerschütze mit größeren Lufteinlässen, die Heckschürze integriert eine Doppelrohrauspuffanlage. Über der Heckscheibe sitzt ein Dachkantenspoiler. Dazu gibt es große Leichtmetallräder durch die eine Hochleistungsbremse blitzt, die es in zwei Varianten geben wird.

Unter der Motorhaube des Viertürers sitzt ein Zweiliter-Vierzylinder-Turbotriebwerk, das zwischen 250 und 275 PS leisten wird. Hyundai setzt wie die Konkurrenz auf verschiedene Leistungsstufen - Basis und Performance-Paket. Komplett neu abgestimmt wurden Voder- und Hinterachse. Für ausreichend Traktion wird an der angetriebenen Vorderachse ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferential sorgen. Die Sportabgasanlage arbeitet mit einer Klappensteuerung.

Im i30 N werden vier Fahrmodi eco, normal, Sport und N, die sich über große Tasten rechts und links in den Lenkradspeichen anwählen lassen, bereitstehen. Die Modi beeinflussen die adaptiven Dämpfer, die Gasannahme, die Lenkung und die Drehzahlanpassung der Sechsgang-Handschaltung. Richtig gelesen: Die für die N-Version des i30 neu konzipierte Handschaltung arbeitet mit einer automatischen und auf Wunsch deaktivierbaren Drehzahl-Anpassung, was die Schaltvorgänge beim sportlichen Fahren geschmeidiger macht. Außerdem gibt es, erstmals bei Hyundai, ein in drei Stufen abschaltbares ESP – und „aus“ heißt beim i30 N auch „aus“. Selbst bei einem zwischenzeitlichen ABS-Eingriff bleibt das ESP dann deaktiviert. Im Cockpit verwöhnen den Fahrer ein Lap-Timer, eine G-Force-Anzeige und ein Schaltblitz.

Das „N“ im Namen steht übrigens für den oben bereits erwähnten Ort Namyang, dem Heimatort des Hyundai-Forschungszentrums. Seine Weltpremiere feiert der i30 N im September auf der IAA.

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