Durch Nutzung dieses Diensts und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu.
Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Neues Kraftfutter für den Jaguar

AutoNEWS-Logo AutoNEWS 15.02.2017

Schwalbach, 15. Februar 2017 - Vierzylinder aus dem Hubraum-Baukasten liegen derzeit voll im Trend, BMW hat es vorgemacht. Im Vorfeld des Genfer Autosalons 2017 (9. bis 19. März) ergänzt nun Jaguar das Motorenangebot bei vielen seiner Modellreihen um weitere Aggregate aus der sogenannten Ingenium-Familie.

Zwei Liter für viele Baureihen
In den Genuss der modernen Maschinen kommen zum Modelljahr 2018 der XE, der XF und der F-Pace. Ein wichtiger Fakt vorweg: Alle Ingenium-Vierzylinder weisen zwei Liter Hubraum auf. Jeder einzelne Brennraum ist also 500 Kubikzentimeter groß. Arbeiten wir uns von unten nach oben und beginnen mit dem 4,67 Meter langen XE. Neu sind hier Benziner mit 200 und 250 PS alias 20t und 25t. Bei beiden Aggregaten ist eine Achtstufen-Automatik serienmäßig. Der schwächere Motor weist stets Heckantrieb auf, für seinen Bruder ist auch ein Allradantrieb erhältlich. Die Preise beginnen bei 36.960 Euro, für 250 PS werden mindestens 41.160 Euro fällig. Der Allrad-Aufpreis liegt bei 2.600 Euro.

Fettes Doping für den XE
Das Topmodell der XE-Baureihe, der XE S, bekommt eine Kraftspritze von 40 PS. Dadurch steigt die Leistung seines Kompressor-V6 von 340 auf 380 PS. Auch der Preis legt zu: Statt bisheriger 55.100 Euro werden nun 56.760 Euro aufgerufen. Ein Neuzugang ist der 240 PS starke Diesel im XE 25d. 500 Newtonmeter und 6,1 Sekunden von null auf 100 km/h lauten die weiteren Eckdaten. Allrad ist im Preis von 46.260 Euro inbegriffen.

Jaguar frischt die meisten seiner Baureihen mit neuen Vierzylinder-Motoren auf Neues Kraftfutter für den Jaguar

Jetzt auch mit virtuellem Cockpit
Was ist noch neu? Für Modelle mit Automatikgetriebe gibt es einen "Dynamic Modus" als Option. Er ändert die Kennfelder von Lenkung, Motor und Getriebe. Für die neuen Vierzylinder-Benziner ist eine variable Dämpferverstellung erhältlich. Ähnlich wie im Audi A4 kann ein 12,3 Zoll großes TFT-Instrument geordert werden. Es bietet vier verschiedene Ansichten, unter anderem kann sich der Fahrer die Landkarte formatfüllend vor die Nase holen. Neue Assistenzsysteme umfassen eine Totwinkelwarner und eine Kollisionswarnung für Vorwärtsfahrten. Der bis 60 km/h aktive Notfall-Bremsassistent erkennt nun auch Fußgänger.

Neuzugänge beim Jaguar XF
Was gibt es Neues im 4,95 Meter langen Jaguar XF? Zunächst dieselben frischen Ingenium-Benziner wie im XE, weshalb hier nur die Preise genannt werden: 45.060 Euro (200-PS-Benziner mit Heckantrieb) und 48.560 Euro (250 PS mit Heckantrieb). Gleich bleibt der Allradzuschlag von 2.600 PS für den größeren Motor. Als weiterer Diesel rückt das Aggregat mit 240 PS ins Programm auf. 6,5 Sekunden stehen als Sprintwert zu Buche. Eine Besonderheit ist hier die Biturbo-Aufladung, der Preis mit Hinterradabtrieb beginnt bei 49.360 Euro. Die weiteren Änderungen zum Modelljahr 2018 übernimmt der XF vom XE, darunter auch eine Gestensteuerung zum Öffnen und Schließen des Heckdeckels.

Basis-Diesel für den F-Pace
Ähnliches gilt für das beliebte SUV von Jaguar, den F-Pace. Motorenseitig wird hier aber eine interessante Ergänzung nach unten vorgenommen. Den Zusatznamen "E-Performance" bekommt der F-Pace durch einen manuell geschalteten Zweiliter-Diesel mit 163 PS Leistung. 380 Newtonmeter maximales Drehmoment gelangen an die Hinterräder. Überraschenderweise ist diese Variante aber nicht billiger, sondern im Zuge genereller kleinerer Optimierungen am F-Pace sogar teurer als der bisherige Basis-Diesel mit 180 PS. Er kostete bislang 43.500 Euro, für seinen schwächeren Bruder werden 43.560 Euro fällig. Apropos 180-PS-Diesel: In gibt es jetzt auch mit Heckantrieb und Automatik.

Dicker Diesel und fette Felgen
Wem die Diesel-Auswahl bislang zu wenig Biss hatte, der kann nun zum F-Pace 25d mit Biturbo und 240 PS greifen. Wie bei den anderen Baureihen wird der 25er-Selbstzünder auch hier ab Werk mit Allrad und Automatik ausgeliefert. Preis: 52.860 Euro. Auf 250 PS bringt es der neue Zweiliter-Benziner im F-Pace 25t, er kostet 51.160 Euro. Wer noch etwas für die Optik seines Wagens tun will: Ins Lieferprogramm rücken jetzt 22-Zoll-Leichtmetallfelgen. Sie waren bislang der "First Edition" vorbehalten.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von AutoNEWS

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon