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300/400er könnten aus Indien kommen - Kleine Aprilia-Sportler

MOTORRAD online-Logo MOTORRAD online vor 6 Tagen Uli Baumann

Mit der neuen 660er-Familie baut Aprilia sein Modellangebot nach unten weiter aus. Indische Medien berichten, dass die Italiener künftig auch in der Klasse 300/400 cm³ angreifen wollen.

© Aprilia

In Indien ist die Piaggio-Tochter Aprilia mit der Tuono 150 und der RS 150 am Start. In China wird die Enduro Terra als 125er, als 150er und als 250er in Zusammenarbeit mit Zongshen vertrieben. In der auf asiatischen Märkten aber beliebten Klasse der Bikes mit 300 bis 400 cm³ Hubraum sind die Italiener nicht vertreten.

Das könnte sich in ein paar Jahren ändern, berichtet das indische Portal zigwheels.com. Diesem hat der indische Piaggio-CEO, Diego Graffi, bestätigt, dass man in Noale bereits an Konzepten für Bikes in diesem Hubraumsegment arbeite, die dann gegen Wettbewerber wie Honda CB300R, TVS Apache RR 310, die BMW G 310er-Modelle oder die KTM 390er-Varianten antreten könnten. Zu technischen Einzelheiten wollte Graffi aber nichts sagen.

Singles in verschiedenen Hüllen

Vermutlich werden die kleinen Aprilia-Modelle auf einen flüssigkeitsgekühlten Viertakt-Einzylinder mit einem Hubvolumen irgendwo zwischen 350 und 380 cm³ gekoppelt an ein Sechsgang-Getriebe setzen. Wie bei den Schwestermodellen bereits vorgelebt, sollen die kleinen Aprilias als halbverkleidete Tuono sowie als vollverkleidete RS kommen. Entwickelt und designt werden die Maschinen in Italien, gefertigt dann aber kostengünstig in Indien. Ein Export auf andere asiatische Märkte gilt als sicher. Selbst ein Export nach Europa ist nicht ausgeschlossen. Zu erwarten sind die kleinen Aprilias in zwei oder drei Jahren.


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