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Alle Infos, Daten und Preise zur neuen Limousine - Mercedes S-Klasse Facelift (2017)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 30.03.2017 Holger Wittich
Mercedes S-Klasse: Die neu gestalteten Multibeam-Scheinwerfer der Mercedes S-Klasse tragen jetzt drei LED-Streifen. Alle Infos, Daten und Preise zur neuen Limousine - Mercedes S-Klasse Facelift (2017)

2013 hatte Mercedes die neue S-Klasse mit einer großen Gala im Airbus-Auslieferungszentrum im Hamburg enthüllt. Nun steht das Facelift der Baureihe W222 an, das im Herbst 2017 auf den Markt kommen wird.

Facelift Mercedes S-Klasse bekommt neues LED-Licht

Das Design des Luxusliners wird marginal modifiziert, das zeigen die ungetarnten Bilder, die uns "Saudishift" überlassen hat. Die größte Änderung zeigt sich an der Front. Dort prangen die neu gestalteten Scheinwerfer, die mit drei LED-Streifen daher kommen.

Außerdem wird die neue Mercedes S-Klasse die neueste Generation der Multibeam-LED-Scheinwerfer tragen. Dieses System erlaubt es dem Fahrer, permanent mit Fernlicht zu fahren – je nach Verkehrssituation werden einzelne LED-Einheiten abgeschaltet, um zum Beispiel den Gegenverkehr nicht zu blenden. Des Weiteren werden über das System Fußgänger am Straßenrand oder Tiere besonders hervorgehoben. Modifiziert werden bei der Modellpflege auch die Stoßfänger vorne und hinten.

Gestensteuerung wie beim 7er

Während sich das Äußere des Mercedes S-Klasse im Zuge des Facelifts kaum ändert, legen die Mercedes-Ingenieure und -Designer im Innenraum kräftiger Hand an. Das große Display wird ein wenig größer ausfallen, der Rahmen entfällt. Außerdem dürfen die Insassen in Zukunft per Gestensteuerung Features des Infotainmentsystems bedienen können. Neu gestaltet wird auch das Touchpad auf der Mittelkonsole. Hier reagiert man auf ein entsprechendes System in der neue 7er-Reihe von BMW.

Neben kleineren Änderungen bei den Designs und womöglich der Sitze, greift der Fahrer in der neuen S-Klasse in ein dreispeichiges Lenkrad, wie es schon vom S-Klasse Coupé bekannt ist. Offensichtlich hat die Zwei-Speichen-Version der aktuellen S-Klasse ausgedient. Auch die Motorrange der Mercedes S-Klasse wird beim Facelift überarbeitet. Neu im Luxusliner ist der Reihensechszylinder-Diesel mit Biturboaufladung und 340 PS sowie einem maximalen Drehmoment von 700 Nm.

Aktuell kostet der Mercedes S400 rund 91.000 Euro, der S 300h bzw. S350d sind ab knapp 83.000 Euro zu haben. Wir erwarten für die neue Mercedes S-Klasse wegen der neuen Techniken einen Preisanstieg um mehrere 1.000 Euro.

Neue Sechszylinder mit elektrischem Zusatzverdichter für die Mercedes S-Klasse

Ebenfalls neu sind die Reihensechszylinder-Benziner, die neben herkömmlicher Turboaufladung auch mit einem integrierten Startergenerator sowie einem elektrisch angetriebenen Verdichter kommen. Erstmals wird das 48-Volt-Bordnetz eingeführt und Starter-Generatoren ersetzen die konventionelle Lichtmaschine und den Anlasser. Mercedes verspricht für die Benziner 408 PS und 500 Nm Drehmoment. Der Dreiliter-Reihensechszylinder-Diesel kommt in zwei Varianten mit 313 PS und 286 PS.

Die anderen Aggregate legen bei der Leistung zu und nehmen in Sachen Verbrauch und CO2-Emissionen ab. Für den Kraftschluss sorgt die Neungang-Automatik, die jedoch schon vor dem Facelift Einzug in die neue S-Klasse halten wird. Aufgefrischt wird auch der Hybridantrieb im S 500e. Hier ersetzt ein Reihensechszylinder mit 3,0 Liter Hubraum den bisherigen V-Motor. Eventuell kommt sogar ein Vierzylinder in Frage. Der neue Verbrenner wird mit einem leistungsstärkeren Elektromotor und der Neungang-Automatik kombiniert. Mehr leisten soll auch die Batterie der neuesten Generation. Auch in Sachen Ladeleistung legt Daimler nach. Hier soll das S-Klasse-Hybridmodell optional auch per Induktion mit bis zu 3,6 kW geladen werden können. Daimler setzt dabei auf Technologie von Entwicklungspartner Qualcomm.

Abgeleitet vom Maybach S650 Cabrio könnte auch die Maybach-Limousine zum 650er mit dem 630-PS-V12 geadelt werden.

Assistenzsysteme können mehr

Die neue Mercedes S-Klasse wird auch mit einem stark erweiterten Funktionsumfang der Fahrassistenz-Systeme an den Start gehen. Ausgestattet mit verbesserten Kamera- und Radarsystemen kann die neue S-Klasse künftig bis zu 250 Meter vorausschauen und das Verkehrsumfeld deutlich besser überwachen. Zu den neuen Funktionen zählen unter anderem ein aktiver Abstands-Assistent und ein aktiver Lenk-Assistent. Bei Kurven, Kreisverkehren oder Kreuzungen wird automatisch die Geschwindigkeit angepasst. Gesteuert wird das System per Kamera- und Navigationsdaten. Der Abstands-Assistent arbeitet im Tempobereich von 0 bis maximal 210 km/h und hält dabei nicht nur den Abstand zum Vorausfahrenden, sondern fährt auch abseits der Autobahn jetzt deutlich öfter automatisiert.

Zusätzlich wird der aktive Spurwechsel-Assistenten überarbeitet. Künftig reicht ein Antippen des Blinkerhebels, um die S-Klasse zum Spurwechsel zu animieren, wenn die Nebenspur frei ist.

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