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Arbeitet Honda an einer kleinen CRF? - Honda Africa Twin mit 790 cm³

MOTORRAD online-Logo MOTORRAD online vor 3 Tagen Slawomir Niewrzol

Gerüchten zufolge arbeitet Honda an einer neuen Africa Twin mit 790 cm³, die im Segment der Mittelklasse-Reiseenduros mitmischen möchte. Bilder oder bestätigte Informationen gibt es allerdings noch nicht.

© Honda.

Bereits im vergangenen Jahr kamen im Vorfeld der Präsentation der aufgefrischten großen Africa Twin Gerüchte auf, dass Honda an einer neuen und schwächer motorisierten Honda Africa Twin arbeiten soll, die mit den derzeit sehr beliebten Mittelklasse-Reiseenduros wie der Yamaha Ténéré 700 oder KTM 790 Adventure in Konkurrenz treten könnte. Allerdings schien es so, als wäre an den Gerüchten nichts dran, nachdem auf der vergangenen EICMA kein Sterbenswörtchen über ein potentielles neues Modell seitens Honda gefallen war. Stattdessen wurde dafür eine überarbeitete "große" Africa Twin präsentiert. Nach diversen Medienberichten aus der Branche, könnte Honda aber nun doch an einer kleinen Africa Twin werkeln.

Überarbeiteter Motor aus der NC 750?

Den Gerüchten zufolge soll Honda an drei neuen Modellen arbeiten, die auf derselben technischen Basis entwickelt werden. Eines dieser drei neuen Modelle soll eine Africa Twin sein, die im Vergleich zur CRF 1100 schwächer motorisiert sein soll. Grundlage der drei neuen Modelle soll ein gänzlich überarbeiteter Motor aus der NC 750 sein. Entsprechend könnte es sich bei den beiden anderen Modellen um neue Varianten der NC 750 S und NC 750 X handeln. Die Gerüchte behaupten außerdem, dass der derzeitige Motor der NC-Modelle stark überarbeitet und der Hubraum auf 790 cm³ erhöht werden wird. Dass an den Gerüchten etwas dran sein könnte, zeigt die neu eingeführte Euro5-Norm, die die Hersteller zum Handeln zwingt.

Eine neue Africa Twin mit 790 cm³ könnte sich sowohl für Honda als auch für potentielle Käufer durchaus auszahlen. Die derzeitige CRF 1100 L erfreut sich zwar großer Beliebtheit, kann aber nicht wirklich in das Segment der preisgünstigen Mittelklasse-Enduros einsortiert werden. Vergleicht man die Twin beispielsweise mit der bereits erwähnten Yamaha Ténéré 700, ergeben sich nicht nur konzeptionelle Unterschiede – auch die Preisdifferenz ist nicht ohne. Während die Ténéré 700 für knapp 9.600 Euro den Besitzer wechselt, müssen Africa Twin-Käufer etwa 13.500 Euro investieren. Die Medienberichte gehen davon aus, dass eine neue Honda Africa Twin mit 790 cm³ ähnlich wie die großen Geschwister in verschiedenen Versionen, unter anderem mit DCT, angeboten werden könnte. Befeuert werden die Gerüchte übrigens zusätzlich von Kenji Morita, dem Projektleiter der Honda CRF 1100 L Africa Twin, der bestätigt haben soll, dass es in der Modellpalette des Herstellers eine zu große Lücke zwischen Adventure-Motorrädern mit 250/450 cm³ und 1.100 cm³ gibt. Eine Africa Twin mit 790 cm³ könnte diese Lücke schließen.

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