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Ausblick auf Elektro-Sportwagen - Bugatti-Studie

auto motor und sport-Logo auto motor und sport vor 4 Tagen Holger Wittich

Geht es nach Bugatti-Chef Stephan Winkelmann steht der Marke eine zweite Baureihe gut zu Gesicht. Aber, „wenn wir das zweite Modell bekommen, sollten wir zum elektrischen Antrieb übergehen. Ich denke, dass ein BEV (batterieelektrisches Fahrzeug) eine bessere Lösung ist als ein Hybridantriebssystem“, sagte er unlängst. Welches Modell das sein wird? Es müsste etwas „wirklich Neues“ sein.

© Max Lask

Nun ist die Entscheidung über die zweite Baureihe noch nicht gefallen, Winkelmann hat den SUV kategorisch ausgeschlossen, eine klassische Limousine wie den Galibier eigentlich auch. Was bleibt? Das hat sich Max Lask gefragt und mit dem Bugatti Vision Le Mans einen elektrischen Rennwagen für das Jahr 2050 entworfen.

Rennsport-Zukunft zitiert Rennsport-Vergangenheit

Bevor sie jetzt mit dem Gedanken „Ach, schon wieder so ein Photoshop-Künstler“ abwinken, sollten Sie wissen, Max Lask arbeitet bei *Trommelwirbel* Bugatti. Der 27-jährige Absolvent des Studiengangs Industrial-Design an der HBK Hochschule für Bildende Künste Braunschweig hat im Rahmen seine Bachelorabschlussarbeit im Designstudio von Bugatti den hier gezeigten Entwurf ausgearbeitet. Offenbar hat er mit seiner Kreativität überzeugt, den Lask ist ab sofort als Exterior-Designer beim französischen Autobauer angestellt.

Mit seiner Abschlussarbeit wollte Max Lask die zunehmende Elektromobilität im Rennsport mit einem Brückenschlag zur Rennhistorie der Marke verbinden. Dabei soll der Bugatti Vision Le Mans besonders nachhaltig gestaltet sein, extrem leicht und effizient ausfallen, aber gleichzeitig das Markendesign in die Zukunft transportieren.

Technik sichtbar gemacht

Tief kauert das Modell über der Straße, zahlreiche Flügel übernehmen die komplette dekonstruierte Gestaltung der Front, einzig das angedeutete Bugatti-Hufeisen und die blaue Lackierung lassen auf die Marke schließen. Die Scheinwerfer sind auf schmale aufrechtstehende LED-Leuchten in den Kotflügeln reduziert. Der Fahrer sitzt in einer flachen, mittig angeordneten Kanzel. In der Seitenansicht fällt die offene Fahrzeugmitte auf, das klassische Karosserie-C ist aufgelöst. Stattdessen prangt eine mächtige Finne in den Ausläufern der Karosserie und zitiert die Mittellinie der aktuellen und historischen Bugatti-Modelle.

Sichtbare Technik, oder vielmehr sichtbare Aerodynamik spiegelt sich auch am Heck wider. Jede Finne, jeder Spoiler und jedes Diffusorteil erfüllt seinen gestalterischen und technischen Aspekt. Und vielleicht sehen wir Elemente der Studie bald an einem neuen Serienmodell ...

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